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HIDAS – A Sense Of Impending Doom

(jm) Mit A Sense Of Impending Doom legen HIDAS ihr zweites Studioalbum vor – und machen unmissverständlich klar, dass sie nicht gekommen sind, um innerhalb genretypischer Komfortzonen zu verweilen. Das instrumentale Trio aus München operiert zwar im Spannungsfeld von Doom, Stoner und Metal, zerlegt diese Kategorien aber konsequent in ihre Einzelteile und setzt sie neu zusammen: schwerer, düsterer und noch kompromissloser als auf dem Debüt.

Der Albumtitel ist programmatisch. A Sense Of Impending Doom beschreibt das Gefühl, dass sich etwas Unabwendbares, etwas Fatales anbahnt – ein persönliches Empfinden, das sich zugleich wie ein Spiegel des globalen Zustands unserer Welt liest. Dieses Gefühl einer latenten Bedrohung zieht sich wie ein roter Soundtrack-Faden durch alle sechs Tracks und verleiht der Platte eine wirklich beklemmende Geschlossenheit.

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Vorankündigung: SULA BASSANA – Time Travel – Rare & Obscure Tracks From The Decades (VÖ: 6. Februar 2026)

(Bandcamp only album. So far)
https://sulabassana.bandcamp.com/album/time-travel-rare-obscure-tracks-from-the-decades

An album with rare, unreleased and obscure tracks. A journey back in time from now to somewhere in the mid or late 90s. Hope you enjoy!
All songs, instruments, recording, mix and production by Dave/Sula, except noted differently in the tracklisting. Cover by Dave, but might be changed…

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Kanonenfieber – Soldatenschicksale

(tob) Nach dem Studioalbum „Die Urkatastrophe“, über das ich an andere Stelle schrieb, und der letzten Veröffentlichung „Live in Oberhausen“, melden sich Kanonenfieber mit einer neuen Platte zurück. Während „Die Urkatastrophe“ musikalisch wie lyrisch eindringlich die Schrecken des Krieges thematisierte und „Live in Oberhausen“ die rohe Energie, Wucht und Detailverliebtheit der Band auf die Bühne brachte, führt „Soldatenschicksale“ mehrere frühere Veröffentlichungen zusammen und ergänzt sie um neue Songs.„Soldatenschicksale“ erscheint am 06.02.2026 über Century Media als limitiertes CD-Mediabook, als Gatefold-LP inklusive Booklet, als LP sowie digital. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dudley Taft – The Speed Of Life

Seattle-Blues aus Cincinnati/ Ohio

(ro) Seattle-Blues war schon immer Musik für Menschen, die weiterfahren, wenn andere anhalten – „The Speed of Life“ ist genau diese Bewegung in zwölf Songs. Dudley Taft, geboren 1966 in Washington, schreibt kein Album über Stillstand, sondern über Momentum: über Regen auf dem Asphalt, über Strom auf der Gitarre und über ein Leben, das sich nur im Vorwärtsgang wirklich begreifen lässt.
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Mayhem – Liturgy of Death

(tob) Wenn man über Black Metal spricht, landet man zwangsläufig bei Mayhem. Seit über vier Jahrzehnten stehen die Norweger für kompromisslose Extreme und haben neben zahlreichen EPs und Live-Alben sechs Studioalben veröffentlicht. In dieser Zeit hat die Band vieles erlebt und durchgestanden – und ist dennoch so präsent wie eh und je. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stargo – Violet Skies

(jul) Es gibt Alben, bei denen man merkt, dass eine Band etwas will.
Mit Violet Skies legen Stargo ein Album vor, das nach Ankommen klingt. Härter, dichter und klarer als alles zuvor verabschiedet sich die Band von stonerrockiger Bequemlichkeit und setzt auf Konsequenz statt Komfort. Das Ergebnis ist ein Heavy-Album mit Haltung – und ein Wendepunkt in der Bandgeschichte.

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Broom Bezzums – Rouse & Raise Your Voice

Powerful New Folk / Weltmusik

(ro) Es gibt Jubiläumsalben, die zurückblicken. „Rouse & Raise Your Voice – 20 Years of Broom Bezzums“ blickt nach vorn, mitten hinein ins Leben. Nein, dieses Album ist kein Denkmal, sondern ein offenes Fenster: Man hört Lachen, Schritte auf Holzfußböden, das Aufziehen eines Bogens, das Anreißen einer Saite – und plötzlich ist man Teil von etwas, das seit zwanzig Jahren unterwegs ist und kein bisschen müde klingt. Folk und Weltmusik gibt es hier nicht als museale Pflege, sondern als gelebte, atmende Gegenwart.
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Gavial – Thanks, I Hate It

(pe) Es gibt Musik, die Antworten verspricht, und es gibt Musik, die lernt, mit offenen Fragen zu leben. „Thanks, I Hate It“ von Gavial gehört entschieden zur zweiten Kategorie. Dieses Album ist kein Kommentar von außen, sondern ein Dokument aus dem Inneren einer Zeit, die sich selbst nicht mehr recht so traut. Dankbarkeit und Abwehr, Nähe und Distanz, Hoffnung und Müdigkeit existieren hier nicht als Gegensätze, sondern als gleichzeitige Zustände. Der Titel benennt das ohne Ironieschutz: höflich im Ton, hart in der Sache. Den Rest des Beitrags lesen »

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Okertones – Okertones

Blues/Americana/Folk aus Braunschweig

(ro) Wer sich auf „Okertones“ einlässt, sollte die großen Gesten gleich am Anfang hinter sich lassen. Dieses Album sucht nicht den Effekt, sondern den Moment – und findet etwas viel Wertvolleres: Nähe. Es erzählt leise, mit Wärme und jener unaufgeregten Selbstverständlichkeit, wie sie nur Musik besitzt, die über Jahre gewachsen ist. Blues, Americana und Folk sind hier keine Etiketten, sondern vertraute Begleiter. Man hört Musiker:innen, die wissen, woher sie kommen – und die genau daraus ihre Stärke ziehen.
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Megadeth – Megadeth

(tob) Über Megadeth muss man eigentlich nichts mehr sagen. Jeder, der sich mit Metal beschäftigt, kennt die Band, und auch jenen, denen Metal nicht so viel sagt, ist Megadeth ein Begriff. 1985 veröffentlichten die Angehörigen der Big Four des Thrash ihr Debütalbum „Killing Is My Business… and Business Is Good!“, und am 23. Januar wird Album #17 erscheinen und gleichzeitig das finale Werk der US-Thrasher sein. Mustaine, Teemu Mäntysaari (Lead-, Rhythmus- und Akustikgitarre), James LoMenzo (Bassgitarre) und Dirk Verbeuren (Schlagzeug) – so lautet das Line-up für das selbstbetitelte Album, für das im Oktober 2025 die Single und das Video zu „Tipping Point“ erschienen, dem Opener von „Megadeth“. Die Nummer war eine Ansage, und eine explosive noch dazu. Den Rest des Beitrags lesen »

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