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Jessy Martens – Tricky Thing

(hwa) Wer Jessy Martens kennt, macht sich auf Gänsehaut gefasst, auf eine Stimme, die ihresgleichen sucht und eine emotionale Tiefe, die (auch international) nur Wenigen gelingt. „Tricky Thing“ ist wieder mal ein hinreißend melancholisches Blues, Soul und Pop-Balladen-Album geworden…
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Walter Trout – We’re All In This Together

(hwa) Auf diesem Album lädt Walter Trout zum zweiten Mal befreundete Blueslegenden (über ein Dutzend) ein, mit ihm und seiner Band ein Album aufzunehmen, um den Blues zu preisen. Es ist – wenn man so will – das logische Folgealbum zu Full Circle aus 2006. Damals wie heute eine Starparade des elektrischen Blues … Den Rest des Beitrags lesen »

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Savoy Brown – Witchy Feelin’

(hwa) Savoy Brown stehen im Zenit ihres Schaffens. Simmonds göttlicher Slide, sein warmer Bariton und seine zwei Bandkollegen zaubern erneut ekstatischen Gänsehautblues in die Ohren der Fans. In „Witchy Feelin’ zitiert Simmonds mit einem unübersehbaren Augenzwinkern zudem ein klassisches Bluesthema: die Hoodoo-Magie…

Es ist das vierte Savoy Brown-Studioalbum in Folge, das durch seine betörende Luftigkeit und Transparenz sowie überragende spieltechnische Potenz in die ewige Hall of Fame des Blues gehört. Den Rest des Beitrags lesen »

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Erja Lyytinen – Stolen Hearts

Moderner Electric Bluesrock aus Finnland
(ro) Erja Lyytinen, geboren 1976 in Kuopio, Finnland, legt mit „Stolen Hearts“ ihr mittlerweile sechstes Solo-Album auf den Tisch.
Und was für eines!
Diese CD ist in meinen Ohren ein ganz großer Wurf.
Erja und ihren Mitstreitern Davide Floreno (guit), Harri Taittonen (key), Juha Verona ( b), Kai Jokiaho ( dr) und Miri Miettinen (dr) gelingt ein unverwechselbarer, höchst eingängiger Sound, der die große Emotion perfekt untermalt, sowie Sehnsucht, Schmerz, Angst, Frust und Verlangen abbildet.
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Eric Bibb – Migration Blues

(ro) Ja, der Titel des neuen Albums von Eric Bibb gaukelt nichts vor. „Migration Blues“ heißt es und Eric Bibb erzählt, beschreibt, veranschaulicht und beleuchtet hier die Situationen von Menschen, deren  physische Existenz in ihrer Heimat nicht mehr gesichert ist, die aufgrund ethnischer Säuberungen ihr Herkunftsland verlassen müssen, die unter dem herrschenden politisch-ideologischen System nicht leben können oder die politisch verfolgt werden.
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„Der vergessene König des Blues – Tampa Red“ von Richard Koechli

(le) Als Hudson Whittaker 1981 verarmt und vergessen in einem Altenheim in Chicago starb, lernte ich ihn als Tampa Red, den „Guitar Wizard”, kennen.
Und ich hörte in den folgenden Jahren meine Tampa Red Yazoo-Scheibe rauf und runter: „Bottleneck Guitar – 1928-1937”. Vor allem hatte es mir der „Denver Blues” angetan. So einfach und doch irgendwie unerreichbar.
Wie machte er das bloß, wie schaffte er diesen Ton. Es gab noch keine rauschunterdrückte CDs und keine druckbaren Tabs im Netz: Was ich da hörte, erschien mir umso magischer. Heute stehen dem lernenden Musiker viel mehr Möglichkeiten offen.
Eine musikalische Perle an Technik und Phrasierung bleibt dieses Stück aber bis heute.
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Delta Moon – Cabbagetown

(hwa) Es war wohl gegen 2008, als ich auf Jukejoint Blues Radio aufmerksam wurde. Für mich war das eine meiner ersten „Social-Radio“-Plattformen. Na jedenfalls hatte ich irgendwo „Clear Blue Flame“ von Delta Moon gehört und war hin und weg. Ich hatte angefragt, den Titel doch bitte zu spielen, aber Volker musste passen. Ab zehn Uhr abends war dann Tony Joe Gardner auf Sendung und spielte den Titel. Ab da war ich bei jeder Sendung von ihm, Rosie und Volker dabei. Und kaufte mir das „Clear Blue Flame“-Album. Ich verfiel Delta Moon. Die beiden begnadeten Slidegitarristen (Tom Gray & Mark Johnson) sind in jeder Hinsicht outstanding …
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Duke Robillard – Blues Full Circle

dukefrontGradliniger Old-School-Blues

(ro) Bei diesem Album passt einfach alles. Denn wo Duke Robillard drauf steht, da ist auch Duke Robillard drin – ganz klar. Was erwartete ich also, als ich die neue CD von Duke in meinen Player schob? Nichts anderes als „Blues and Nothing but the Blues“. Und genau so war es dann auch. Perfekt!
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Interzone – Interzone / Interzone – Aus Liebe

r-1338375-1224069382-jpeg aus-liebe(vo) Musikalische Sozialisierung Teil 2: Radikal, ruppig, respektlos, rauh, ein rollendes „R“ und ein Rhythm & Blues, der auch diesen Namen verdient, das war das, was Interzone aus dem Anfang der 1980er Einerlei der deutschen Rockmusik meilenweit heraushob. Und eine Stimme, die alles konnte: alle Stimmungen von kreisch bis zart, von grell bis zierlich, von rasend bis slow beherrschte, die des Heiner Pudelko. Den Rest des Beitrags lesen »

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Danny Bryant – Blood Money

danny(hwa) Dieses Album ist Bryants viertes bei Jazzhaus Records und sein elftes weltweit. Blood Money wurde wieder von Richard Hammerton produziert. Der weiß mittlerweile, was Danny braucht. Bryant ist sozusagen der Mann für’s Gefühl. Er beherrscht die Balance zwischen herzergreifenden Balladen und Mid-oder Uptempo-Nummern wie ein vom Himmel gesandter Zeremonienmeister. Die Grenzen verschwimmen, Bryant ist ist der King im Ring und legt ein überragendes Album vor…
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