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musikalisches schreibkollektiv

Big Creek Slim – Twenty Twenty Blues

Acoustic Delta Blues aus Kopenhagen

(ro) Es war ein seltsames Jahr, das Jahr 2020, das ausnahmslos jeden von uns auf die eine oder andere Art heftig forderte und das mit Sicherheit niemand jemals vergessen wird.
Big Creek Slim, ein leidenschaftlicher Blues-Mann aus Dänemark, bestätigt dies auf musikalische Weise mit seinem Album „Twenty-Twenty Blues“ und sagt dazu wie folgt: „A reflection on a year we’ll never forget.“ Dann setzt er hinzu: „If there was ever a year to have the blues…
Wer würde dem nicht zustimmen?
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Ivy Gold – Six Dusty Winds

Classic-Blues-Rock aus München

(ro) „Ja, vielleicht ist Kunst immer dann am besten, wenn sie aus heiterem Himmel kommt, keine festen Absichten verfolgt und dem kreativen Fluss freien Lauf lässt. Unwichtig, wohin das führen wird. Kreativität um der Kreativität willen – für das Leben, die Liebe und die Freude.“
Und schon sind wir bei der Blues-Rock Truppe „Ivy Gold“, deren schmissiges Debüt-Album „Six Dusty Winds“ mich sogleich neugierig macht.
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John Lennon/Plastic Ono Band / 2 CD

(ro) Manchmal schwelgt man ja gerne in Erinnerungen. Zum Beispiel in denen aus dem Jahr 1971, als Willy Brandt unser Bundeskanzler war, wir für Musik noch Geld ausgaben und die Lieblingsband fast wie eine Religion war. Die Doppel-CD „John Lennon/Plastic Ono Band“ ist ein perfekte musikalische Schnellstraße in die Selbstbiographie, denn sie ist die überarbeitete Neuauflage des ersten echten Soloalbums von John Lennon Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Damals war ich sehr begeistert und auch überrascht, denn so minimalistisch, ehrlich und emotional, wie sich John seinerzeit zeigte, erstaunte und verblüffte er mich.
Und überrascht bin ich auch hier und jetzt.
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Weltraum – Live At Studio Red Roof

(jensm) Während ich tatsächlich das Glück habe, am Strand zu liegen, höre ich „Am Strand“ von Weltraum, einen dreizehnminütigen Trip, der wahrscheinlich selbige Assoziationen oder Sehnsüchte hervorrufen soll. Bei mir hat das als unterstützender Soundtrack zum visuellen Eindruck auf jeden Fall ausgezeichnet funktioniert und ich kann mir gut vorstellen, dass sich auch beim musikalischen Genuss am heimischen Herd alsbald ein salziger Geschmack im Mund als auch ein Gefühl des Dehydrierens durch zu opulentes Sonnenbaden breit machen. Zu Hause lässt sich diesen Gefühlen durch das begleitende Öffnen und Genießen eines kühlen Getränks schnell und erfolgreich entgegenwirken. Ich denke das vor allem Bier hierfür hervorragend geeignet ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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King Buffalo – The Burden Of Restlessness

(jensm) Mit den Textzeilen „Another year lost in the wasteland, Another day drowns in dust, Another one dead in the wasteland…“ beginnt „Burning“ – der eindrucksvolle Opener des neuen King Buffalo Albums. Auch wenn der Text unmissverständlich klar macht, das hier auf die kulturelle Einöde der letzten sechzehn Monate verwiesen wird – die drei Musiker sind offensichtlich nicht in ein kreatives Loch gefallen, sondern bringen mit „The Burden Of Restlessness“ das erste von drei (!) neuen Werken an den Start, die sie im Laufe des Jahres 2021 veröffentlichen werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Motorpsycho – Kingdom Of Oblivion

(jm) Kaum ist das hochgelobte „The All Is One“ aus dem Gesichtsfeld des Plattentellers verschwunden, legen die Norweger nach und entführen uns ins „Reich des Vergessens“. Wahrscheinlich war es die Angst, dass das nun vorliegende Material in selbigem Reich verschwindet, wenn man es nicht schnell genug veröffentlicht. Aufgenommen zum Teil in den gleichen Sessions wie das Vorgängeralbum im Black Box Studio in Frankreich und in einem lokalen Studio in Trondheim, entstand „Kingdom Of Oblivion“ aus Material, das sich auf der vorherigen Platte nicht so richtig zu Hause fühlte. Aufgrund der andauernden Pandemie und dem Mangel an Tourneen widmete die Band ihre Zeit und Energie direkt der Fertigstellung der Platte – und nun steht sie schon seit April in den Läden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bad Temper Joe – One Can Wreck It All

Traditioneller Blues/R&B aus Bielefeld

(ro) Wenn es um Blues in deutschen Landen geht, dann führt mittlerweile kein Weg mehr an „Bad Temper Joe“ vorbei. Denn der aus dem ostwestfälischen Bielefeld stammende Musiker präsentiert in diesem Genre wahrhaft außergewöhnliche Handwerkskunst auf höchstem Niveau! So hören wir auch auf seinem brandneuen Studioalbum, betitelt „One Can Wreck It All“, zeitgenössischen Blues in Reinkultur.
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Don Marco & Die kleine Freiheit – Gehst du mit mir unter?

Rotziger Folk-Pop-Rock aus München

(ro) Ja, das klappt auch auf deutsch. Bissiger Indiesound von einem elektrischen Rocker mit einem großen Herzen für all das, was angeschlagen ist, aus der Rolle fällt und was an den Rand gedrängt wird.
Der 54-jährige Markus Naegele, alias „Don Marco“, Sänger und Gitarrist der Indie-Garage-Rockband „Fuck Yeah“ ist nun nach zwei englischsprachigen Alben zur deutschen Sprache übergewechselt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Marc Reece – Dreamer

(mh) Marc Reece hat als virtuoser Gitarrist mit Affinität zum Blues-Rock und als Vokalist eine exzellente Reputation in der internationalen Szene. Zu seinen größten Heroes zählen Rory Gallagher, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Seit seinem Album “Let It Burn” in 2009 hat er keinen weiteren Silberling veröffentlicht. Dies bedeutete aber nicht dass er im Ruhestand war. Seine Passion galt der Live-Musik, die so schmerzlich vermisst wird Anno 2021 durch Covid, hier war er in Asien und Europa sehr aktiv. 2019 fand er endlich wieder die Muse und Kreativität zu einem neuen Opus, das im März 2021 erscheint und das er verheißungsvoll mit „Dreamer” titulierte!
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Whiskey On Valentine`s – Scarecrows and Moondogs

Handgemachter, fetter Blues aus Ubstadt-Weiher

(ro) Wo zur Hölle liegt Ubstadt-Weiher? Am Mississippi? Fast könnte man das meinen.
Denn den Blues, den „Whiskey on Valentine´s“ hier auf ihrer zweiten Veröffentlichung, betitelt „Scarecrows and Moondogs“ präsentieren, ist so authentisch, glaubwürdig und gleichzeitig abgefahren, dass der Hörer staunend und mit offenem Mund immer wieder den Atem anhält.
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