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musikalisches schreibkollektiv

Layla Zoe – The World Could Change

Moderner elektrischer Bluesrock

(ro) Nach dem dritten Hören bin ich mir sicher: Layla Zoe ist eine heiße Anwärterin auf meiner persönlichen Liste der Scheiben des Jahres. Ja, sie ist ein funkelnder Blues-Star unserer Zeit, eine preisgekrönte Sängerin, der man nur ein Ohr leihen oder eine Bühne geben muss, um ihre besondere Magie zu erfahren. Ursprünglich aus British Columbia, Kanada, stammend, hat sie in den letzten Jahren in verschiedenen Teilen Europas gelebt und um sich herum eine große Fangemeinde angesammelt.
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Rocktail –“ Ein neuer Morgen“

Soul und Funkrock aus Kassel

(ro) Schon das Cover lädt zum Hinschauen ein: Als würde man den Kopf in den Nacken legen und zwischen hohen Häusern hindurch in einen wolkenlosen Morgenhimmel schauen. Hoch oben breitet ein Milan weit seine Flügel aus und lässt sich mühelos von der Luft tragen.
Passend ist das aktuelle Album der Kasseler Band ROCKTAIL mit „Ein neuer Morgen“ betitelt. Treffender als in dieser Überschrift könnte der Bandgründer und Gitarrist Tobias Hartmann seine Songwriting-Philosophie nicht zusammenfassen.
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Lars Kutschke –“While We’re Here“

Seelenvoller Mix aus Soul und Jazz aus Dresden

(ro) Es schleicht sich an, es umgarnt den Hörer, umschlingt ihn mit emotionalen Bildmustern und zieht ihn hinein in einen betörenden Sog aus Blues und Gospel, Soul und Jazz.
Ja, es sind schon fast magische Momente, die der Dresdner Ausnahmegitarrist Lars Kutschke hier zusammen mit befreundeten Künstlern und Weggefährten auf sein neues Album gebannt hat.
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Wucan – Heretic Tongues

(hjs) Schauen wir uns die offizielle Pressemitteilung an, so lesen wir folgendes: „Wenn eine junge Band an die Musikgeschichte anknüpft, kommt es in der Musikpresse oft zu den üblichen Reflexen. Dem Verdikt Retro-Rock haftet das Stigma stumpfen Nachäffens vergangener Zeiten an.“ Scheint logisch, gibt es doch unzählbare Bands, die sich in diesem Genre tummeln. Also muss man, oder sollte man, sich doch von der Masse abheben. Zutaten wie: gutes Songwriting, Orginalität, Spannung, Unvorhersehbarkeit tragen das Ihre dazu bei. „Heretic Tongues“, das neueste Werk der Band aus Dresden spielt mit all diesen Zutaten. Dazu kommt gutes Riffing, für mich sehr hörbare Hooklines, ein progressiver Einschlag durch Einsatz unkonventioneller Instrumente wie die Querflöte oder das Theremin. Hören wir mal rein.

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Vanesa Harbek – Visiones

Latin Blues aus Berlin

(ro) Als die „Queen des argentinischen Blues“ gilt die aus Buenos Aires stammende Sängerin, Gitarristin, Trompeterin(!) und Songwriterin Vanesa Harbek, die nun ihr mit Spannung erwartetes drittes Studioalbum, betitelt „Visiones“, veröffentlicht hat.
Auf diesem kommt die seit 2016 in Berlin lebende Frau Harbek musikalisch sehr animiert und leichtfüßig daher und erfreut den Hörer/die Hörerin mit ihrer ganz eigenen, authentischen Melange aus Gitarre und Trompete, aus feurigem Tango, geschmeidigem Jazz, softem Soul und einem mit rockigen Elementen gespickten Blues.
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Multumult – Now And Then

Ethno Folk aus Rumänien

(ro) „New sounds from an old world“ – so lese ich es auf dem Cover des neuen Albums „Now And Then“ des rumänischen Improvisations Kollektivs „Multumult“ aus Bukarest. Es ist die dritte Veröffentlichung dieser 2015 gegründeten, bemerkenswerten Band, die ein spannendes, experimentelles Crossover ethnischer und moderner Klänge darbietet. 

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Skalar – Spooky

Folkrock aus dem Ruhrpott

(ro) Ein Skalar war mir bisher erstens bekannt als ein spektakulärer, schillernder Aquarienfisch, dessen Heimat der Amazonas ist, und zweitens als eine mathematische Größe, die meiner Erinnerung nach für eine bestimmte Pfeilrichtung steht.

 

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Big Creek Slim – Twenty Twenty Blues

Acoustic Delta Blues aus Kopenhagen

(ro) Es war ein seltsames Jahr, das Jahr 2020, das ausnahmslos jeden von uns auf die eine oder andere Art heftig forderte und das mit Sicherheit niemand jemals vergessen wird.
Big Creek Slim, ein leidenschaftlicher Blues-Mann aus Dänemark, bestätigt dies auf musikalische Weise mit seinem Album „Twenty-Twenty Blues“ und sagt dazu wie folgt: „A reflection on a year we’ll never forget.“ Dann setzt er hinzu: „If there was ever a year to have the blues…
Wer würde dem nicht zustimmen?
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Ivy Gold – Six Dusty Winds

Classic-Blues-Rock aus München

(ro) „Ja, vielleicht ist Kunst immer dann am besten, wenn sie aus heiterem Himmel kommt, keine festen Absichten verfolgt und dem kreativen Fluss freien Lauf lässt. Unwichtig, wohin das führen wird. Kreativität um der Kreativität willen – für das Leben, die Liebe und die Freude.“
Und schon sind wir bei der Blues-Rock Truppe „Ivy Gold“, deren schmissiges Debüt-Album „Six Dusty Winds“ mich sogleich neugierig macht.
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John Lennon/Plastic Ono Band / 2 CD

(ro) Manchmal schwelgt man ja gerne in Erinnerungen. Zum Beispiel in denen aus dem Jahr 1971, als Willy Brandt unser Bundeskanzler war, wir für Musik noch Geld ausgaben und die Lieblingsband fast wie eine Religion war. Die Doppel-CD „John Lennon/Plastic Ono Band“ ist ein perfekte musikalische Schnellstraße in die Selbstbiographie, denn sie ist die überarbeitete Neuauflage des ersten echten Soloalbums von John Lennon Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Damals war ich sehr begeistert und auch überrascht, denn so minimalistisch, ehrlich und emotional, wie sich John seinerzeit zeigte, erstaunte und verblüffte er mich.
Und überrascht bin ich auch hier und jetzt.
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