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musikalisches schreibkollektiv

John Lennon/Plastic Ono Band / 2 CD

(ro) Manchmal schwelgt man ja gerne in Erinnerungen. Zum Beispiel in denen aus dem Jahr 1971, als Willy Brandt unser Bundeskanzler war, wir für Musik noch Geld ausgaben und die Lieblingsband fast wie eine Religion war. Die Doppel-CD „John Lennon/Plastic Ono Band“ ist ein perfekte musikalische Schnellstraße in die Selbstbiographie, denn sie ist die überarbeitete Neuauflage des ersten echten Soloalbums von John Lennon Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Damals war ich sehr begeistert und auch überrascht, denn so minimalistisch, ehrlich und emotional, wie sich John seinerzeit zeigte, erstaunte und verblüffte er mich.
Und überrascht bin ich auch hier und jetzt.
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King Buffalo – The Burden Of Restlessness

(jensm) Mit den Textzeilen „Another year lost in the wasteland, Another day drowns in dust, Another one dead in the wasteland…“ beginnt „Burning“ – der eindrucksvolle Opener des neuen King Buffalo Albums. Auch wenn der Text unmissverständlich klar macht, das hier auf die kulturelle Einöde der letzten sechzehn Monate verwiesen wird – die drei Musiker sind offensichtlich nicht in ein kreatives Loch gefallen, sondern bringen mit „The Burden Of Restlessness“ das erste von drei (!) neuen Werken an den Start, die sie im Laufe des Jahres 2021 veröffentlichen werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Taming The Shrew – Piano Sessions

[hjs] Tja, über was soll ich rezensieren? Eigentlich habe ich nichts in der Hand. Dafür aber im Ohr…und im Auge. Die Regensburger Band Taming The Shrew hat der Corona Krise eine kreative Breitseite verpasst, einige ihrer Songs neu arrangiert und als digitales Album veröffentlicht. Die beiden Hauptprotagonisten sind Dani Liebl an der Stimme und Norbert Staudte an den Tasten. Dieses neue Schaffenswerk wurde auch im Rahmen der Tiki Beats Filmkonzerte präsentiert. Es war das erste Konzert einer neu geschaffenen Reihe. Aus bekannten (Corona-) Gründen war der Platz auf der Bühne auf zwei Personen begrenzt, das passt ja hier wie Faust aufs Auge. Doch es ging hier nicht einfach nur ums Zuschauen, sondern das Publikum konnte interaktiv via Zoom teilnehmen. So war es für Band und Publikum möglich, gegenseitig zu kommunizieren.

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Marc Reece – Dreamer

(mh) Marc Reece hat als virtuoser Gitarrist mit Affinität zum Blues-Rock und als Vokalist eine exzellente Reputation in der internationalen Szene. Zu seinen größten Heroes zählen Rory Gallagher, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Seit seinem Album “Let It Burn” in 2009 hat er keinen weiteren Silberling veröffentlicht. Dies bedeutete aber nicht dass er im Ruhestand war. Seine Passion galt der Live-Musik, die so schmerzlich vermisst wird Anno 2021 durch Covid, hier war er in Asien und Europa sehr aktiv. 2019 fand er endlich wieder die Muse und Kreativität zu einem neuen Opus, das im März 2021 erscheint und das er verheißungsvoll mit „Dreamer” titulierte!
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Big Scenic Nowhere – Lavender Blues

(jm) Der erste Eindruck: Auf dem Cover verschwindet ein schlangenförmiges Etwas mit sehr ungesunder Hautfarbe in einem interstellaren Tempeleingang und verheißt mir nichts Gutes. Da drin wird’s wohl Ärger geben, soviel ist sicher! Aber wer zum Teufel sind „Lavender Blues“? Von denen hab zumindest ich noch nie etwas gehört? Ahhhh… BIG SCENIC NOWHERE, die von Bob Balch von Fu Manchu angeführte Supergroup, kehrt mit einer neuen Killer-EP unter dem klangvollen Namen  „LAVENDER BLUES“ zurück… wer lesen kann, ist noch immer klar im Vorteil. Den Rest des Beitrags lesen »

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MineLine – Temptations

Alternative-Rock aus Italien

(ro) Auf den Rocksound der 70er- und 80er-Jahre blickt die Musikwelt immer wieder gerne zurück. Ich natürlich auch, ganz klar.
Denn das waren musikalisch beileibe nicht die schlechtesten Jahre! Dass sich solch ein Rückblick durchaus lohnen kann, zeigen die drei Jungs von „MineLine“, die dieses Konzept auf ihrem Debüt-Album, betitelt „Temptations“, präsentieren.
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Daily Thompson – Oumuamua

266_0(jm) Anfang Juli schickt mir Volker die neue Daily Thompson zu und sagt „mach ma, die Rezension hat Zeit bis August…“. Ein paar Tage später eine Chatnachricht von selbigem Herren, in der mir unmissverständlich nahe gelegt wird, dass „das erste Stück wohl der Knaller sei…“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Long Distance Calling – How Do We Want To Live

Album_Cover(jm) Ganz großes Kino… Das sind meine Gedanken nach dem ersten Anhören von „How Do We Want To Live“. Im Jahr 2013 erlebe ich Long Distance Calling zum ersten Mal während des Freak Valley Festivals in Netphen/Deuz. Seitdem ich dort nach einem fantastischen Konzert völlig geflashed und mit nahezu permanenter Gänsehaut aus dem Fotograben taumelte, führen Long Distance Calling und ich eine glückliche musikalische Fernbeziehung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rob Tognoni – Catfish Cake

RobTognoni_CatfishCake_CD_300px72dpi(jm) Rob Tognoni – der „tasmanische Teufel“ (er kommt ursprünglich aus Tasmanien/ Australien) zählt zu den besten Bluesrock-Gitarristen der Welt. Sein Stil ist feurig, energisch und explosiv. Seine Wurzeln liegen im Blues, Blues- und Classic-Rock. Seit mehr als 35 Jahren ist er unterwegs auf den Bühnen dieser Welt, 20 Alben in den letzten 22 Jahren, u.a. auf Labels wie Provogue oder Dixiefrog. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Great Faults – High Quality Low Quality

Post-Indierock aus Mülheim an der Ruhr

(ro) Das Duo „The Great Faults“, bestehend aus Martin Arlo Kroll, Sänger und Gitarrist, und Johannes Wagner, Schlagwerk, präsentiert nach der letzten Veröffentlichung „Freak In Freak Out“ (2018) nun ein neues Werk, nämlich die EP „High Quality Low Quality“ .
Bereits seit 2012 musizieren die beiden Herren zusammen, debütierten 2013 mit „Coming Back Soon“ und zeigten schon damals voller Selbstbewusstsein und Können, dass sie auf eigenen Beinen stehen. Auch oder gerade weil sie nur zu zweit sind.
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