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musikalisches schreibkollektiv

SMOKEMASTER – In The Temple

(syb) SMOKEMASTER bringen nach ihrem gefeierten, selbstbetitelten Debut und dem Nachfolgewerk „Cosmic Connector“ ihr drittes Studioalbum heraus und dass dies Mitte Juni geschieht, kann kein Zufall sein, denn „In The Temple“ klingt nach Sommer. Und zwar nach diesem einen ganz besonderen Sommer, in dem die hitzegefüllten Tage endlos lang und die lauen Nächte voller Sternschnuppen viel zu kurz sind, alle vom echten Hippie-Leben träumen und niemand auch nur im Entferntesten daran denkt, auf eine Uhr zu schauen. Lieber barfuß über die noch sonnenwarme Wiese tanzen, während irgendwo ein buntbemalter VW-Bus im Gras steht und der Duft von Lagerfeuer, Abenteuer und süßen Zigaretten Luft und Lungen erfüllt… Den Rest des Beitrags lesen »

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Crimson Roots – Open Roads

(jul) Wenn die Nadel in die Rille von Crimson Roots’ Debüt gleitet, schlägt einem sofort dieser Geruch entgegen: Eine Mischung aus altem Röhrenstaub, verschüttetem Whiskey auf einer Hammond-Orgel und dem heißen Gummi eines Reifens, der seit Stunden über den glühenden Asphalt von irgendwoher nach nirgendwo jagt. Die Nürnberger Formation lieferte bereits im September 2025 ein Manifest des „Organic Rock“ ab, das sich mit den Absätzen tief in die Blues-Erde gräbt und  den Kopf in psychedelische Wolken hüllt und nun endlich in der warm knisternden Vinylpressung von Tonzonen Records genau das Zuhause findet, für das diese Songs offenbar von Anfang an bestimmt waren.

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Robin Trower – Robin Trower Live! (50th Anniversary Edition)

[hjs] 1976 veröffentlichte der ehemalige Procol Harum Gitarrist Robin Trower ein Live Album, welches 1975 in Stockholm aufgenommen wurde. Ein Album, welches sich in meinem privaten Live-Album Ranking unter den TOP 5 wiederfindet. Eine unglaubliche Chemie zwischen den Musikern Robin Trower (gui), Bill Lordan (dr) und James Dewar R.I.P. (b, voc) wurde zu dieser Zeit in die Rille gepresst. Sogar die leicht soulige Note machte mir damals, trotz Hard Rock Affintät, nichts aus. Im Gegenteil, sie machte das Album leichter, fließender. Stücke wie das unter die Haut gehende „Bridge Of Sighs“ oder „Alethea“ mit dem mitreißenden Schlagzeugsolo sorgen heute immer noch für Gänsepelle.

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Sound Of Smoke – Mirage

(vo) Nach Tales und Phases veröffentlichen die Freiburger Sound Of Smoke nun ihre dritte Langspielplatte oder auch CD über Tonzonen Records und haben mit Mirage ein Werk geschaffen das mich begeistert, ohne Wenn und Aber. Und ich beiße mich jetzt schon wohin dass ich an der Release Party dieser Scheibe am 02.04.26 im Jazzkeller in Freiburg nicht teilnehmen kann! Ihr Sound ist noch vielschichtiger in Bezug zu den beiden Vorgängern geworden in dem sie jetzt Blues, Classic-Rock, Doom, Folk, Hard-Rock, Psychedelic, bissel Stoner und auch Undergroundklänge kompositorisch so zusammensetzten das neun sehr verschiedene Soundebenen entstanden, meisterlich veredelt im Berliner Big Snuff Studio von Richard Behrens. Den Rest des Beitrags lesen »

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Faraj, Risberg, Rogefeldt – Same

(vo) Es schrieb mich Olle Risberg, der Bassist der (ehemaligen?) schwedischen Band Three Seasons (die Rockmusik der 1970er an die heutige Generation weitergaben und das auf großartige Weise, hier ein Link zu einer meiner Rezis) an, er hätte da was Neues mit seinen beiden Mitstreitern Sartez Faraj – jetzt Schlagzeug (u.a Sänger und Gitarre Three Seasons, Siena Root u.a.) und Marcus Rogefeldt – Gitarre, Gesang. So in der Tradition der Powertrios der 1970er wie Mountain, Cream oder auch der schwedischen Weltklasseband November, gesungen in schwedisch, und ob ich Lust hätte eine Rezi darüber zu schreiben. Aber mit größter Wonne! Die achtteilige Reise in meine liebste musikalische Sozialisierungsphase beginnt mit…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bob Geldof & The Boomtown Rats in Mönchengladbach, 18.11.2025

(pe) Das Betreten des neuen NEW Box – Clubs in der Nähe der SparkassenPark-Arena Mönchengladbach ist zunächst etwas befremdlich: mit Jeans und Bandshirt bekleidet stelle ich eher die große Ausnahme dar zwischen all den in feinen Zwirn gewandeten Herren und in schicker Abendgarderobe gekleideten Damen und frage mich in meinem Underdressing, was denn eigentlich hier los ist, standen die Boomtown Rats doch einst für Punk, New Wave oder zumindest Rock´n´Roll und nicht für Wiener-Opernball-Vibes! Aber der Schein trügt halt wie so oft im Leben, wie sich im Laufe des Abends herausstellen sollte, und die ungewöhnliche Garderobe war vermutlich dem Organisator dieses Ausnahme-Abends (einziges Konzert der Jubiläumstour außerhalb Großbritanniens, und dazu noch kombiniert mit einem Interview-Vortrag von Sir Bob höchstpersönlich) in Mönchengladbach geschuldet: Den Rest des Beitrags lesen »

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Highest Primzahl On Mars – What???

(pe + vo-kursiv) – (vo) „What???“ Was??? Was machen die vier gestandenen Männer dieser Band aus dem Rhein-Main Gebiet? Psychedelische Soundcollagen erschaffen, die, in unterschiedlichen Längen und Breiten zwischen Kraut-, Psychedelic- und Space Rock mäandern. Die alle deine Sinne aufwecken und inspirieren (ja, alle!) Da wir beide, Peter und Volker, dem Frankfurter Vierer mit vier Steuermännern schon nach dem Studium ihrer ersten beiden Alben „Escape From Moronia“ und „Error Not Found“ und anschließenden Live Erlebnissen völlig verfallen sind, teilen wir uns die Rezension ihres neuen Vinyl Doppel-Albums „What???“ (auch als CD und Download mit zwei Bonusstücken erhältlich: die passten leider nicht mehr auf die Vinylscheiben da erst später aufgenommen und für sehr gut befunden). Den Rest des Beitrags lesen »

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The Vintage Caravan – Portals

(js) Wenn man denkt, dass Retro-Rock nicht mehr frischer klingen kann, kommen „The Vintage Caravan“ daher und schieben mit ihrer sechsten Langrille „Portals“ einen satten, psychedelischen Bluesrock-Brocken auf die Bühne, der klingt, als hätten die 1970er ein Date mit Curtis Newton (aka „Captain Future“) aus dem Jahre 2200. Die Isländer, die schon als Teenager die Bühnen Europas unsicher gemacht haben, zeigen mit diesem Album, dass sie nicht nur die alten Meister wie „Led Zeppelin“, „Deep Purple“ oder „Cream“ verehren, sondern auch verdammt gut wissen, wie man deren Vibe in die Moderne katapultiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wucan – Axioms

[hjs] Wucans viertes Album erblickt das Licht der Welt. Es ist meiner Meinung nach das kompletteste Album der Band. Sehr eingängig, schöne Songstrukturen und Spielraum für jedes Instrument. Sängerin Francis Tobolsky formuliert es wie folgt: „Die Basis unserer Musik ist internationaler Hard Rock der Siebziger mit zeitgemäßen Einflüssen, die diesmal noch etwas pompöser, brachialer und vielschichtiger ausgefallen sind.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Ethiva – Beaten Track

(jm) ETHIVA ist ein Progressive-Rock-Quartett aus dem Fürstentum Asturien (Spanien), gegründet im Jahr 2011. Mit einem satten Sound, der psychedelische, spacige Klanglandschaften mit kraftvollem, modernem Rock verbindet, erinnern sie teils an frühe Pink Floyd – sowohl in der Schwere, als auch in der Melodik, wenngleich der Gesang von Camil Cinnamon hier ein eigenes musikalisches Markenzeichen setzt. Frühere Alben wie ETHIVA (2013) oder Sublime Island (2016–17) zeigen bereits ihren Hang zu atmosphärischer, oft verträumter Progressivität.

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