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musikalisches schreibkollektiv

Tuomas A. Turunen – Lifesparks

(jm) Schon wieder ein Piano-Jazz Album? Ja, weil es Kopfkino auslöst, weil es wie der Soundtrack zu einem noch nicht gedrehten Film klingt, der nur im Kopf jedes einzelnen Hörers gesehen werden kann. Und weil es einfach Spaß macht, wunderschön klingt und die Phantasie beflügelt. Jazz‘ N‘ more schreibt darüber “Tuomas Turunen ist ein Meister der starken Melodien, der nicht der Versuchung erliegt, Stille mit Tönen zu erdrücken. Er lässt Töne atmen, lässt Klänge stehen und sich entfalten.“ Und tatsächlich hört man hier mit weniger Instrumentalisierungen mehr. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jacob Karlzon – Wanderlust

(jm) Jakob Karlzon ist ein schwedischer Jazzpianist und Komponist und bewegt sich in Stil, Anspruch und Kreativität in direkter Nachfolge des für mich inzwischen legendären Esbjörn Svensson. Karlzon spielt Jazz und denkt Rock, spricht mittels der Tasten seines Steinway-Flügels wie ein Philosoph – musikalisch anspruchsvoll, jedoch niemals sperrig und immer zum aktiven Zuhören einladend. Auch auf seinem neuen Album „Wanderlust“ versammelt er musikalische Expeditionen, anmutig, fließend und emotional-bewegend. Die Schönheiten seiner Piano-Melodien und Harmonien sind wie Gesangslinien, die aus seiner reichen Kompositionshistorie schöpfen und immer zeitgemäß und zeitlos klingen – nach Jazz, Elektro, Rock oder irgendwas dazwischen. „Wanderlust“ atmet Hoffnung und Abenteuer, die Musik ist voller Energie, und öffnet Räume für Liebe, Leidenschaft aber auch Diskurs.

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Youn Sun Nah – Waking World

(jm) Die südkoreanische Jazzsängerin mit der außergewöhnlichen Stimme ist mir bisher vor allem durch ihre eindringlichen und eigenwilligen Coverversionen von Songs ganz unterschiedlicher Genres im Gedächtnis geblieben. Ich denke da beispielsweise an „Hurt“ von Nine Inch Nails, an „Enter Sandman“ von Metallica oder „You Can’t Hurry Love“ von den Supremes.

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Nils Wülker – GO

(jm) Wenn der deutsche Jazzmusiker, Komponist und Produzent Nils Wülker ein Album mit dem Titel „GO“ veröffentlicht, dann passt das wie maßgeschneidert auf einen Musiker und Menschen wie ihn – immer in Bewegung, neugierig und vorwärtsdenkend, den Kopf voller musikalischer Ideen. Ein Mann, der mit Familie von Hamburg nach München zieht, der vor gut einem Jahr zum ersten Mal Vater geworden ist und nahezu parallel eines seiner spannendsten Alben schreibt, produziert, aufnimmt. Alle Zeichen stehen auf „GO“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Tingvall Trio – Dance

(jm) Wer sich in der populären Jazz-Szene auskennt, für den braucht das Tingvall Trio keine Vorstellung mehr. Die drei Herren zählen zu der Handvoll von Jazz Künstlern aus Deutschland, die auch international den Durchbruch geschafft haben. Und wer neben drei ECHO JAZZ AWARDS auch mit allen Studioveröffentlichungen GOLD Status erreicht hat, dessen neue Veröffentlichung wird mit Spannung erwartet.

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Ozma – Hyperlapse

Cristal-Records-Ozma-Hyperlapse-Physique(jm) Ein wirklich interessantes musikalisches Projekt mit Tiefgang veröffentlicht die französische Band OZMA. 10 Städte in 10 musikalischen Porträts. Das ist die Idee hinter Hyperlapse, dem siebten Studioalbum, eine musikalische Reise, auf der die Band zeitgenössischen Jazz, Rock, elektronische und filmmusikartige Klänge miteinander kombiniert. Jedes der zehn Stücke ist einer Stadt gewidmet, in denen die Musiker während ihrer Welttournee 2018 zu Gast waren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kinga Glyk – Feelings

kinga glyk(jm) Im November letzten Jahres hatte ich Gelegenheit, Kinga Glyk im Landsberger Stadttheater mit ihrem Trio live zu erleben. Viel hatte ich gelesen über das Ausnahmetalent, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. „Ich kann nicht so gut singen, deswegen spiele ich Bass“ sagt Kinga Glyk. Das klingt, gemessen an dem Rummel, der seit gut zwei Jahren um sie gemacht wird, beinahe verdächtig bescheiden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ikarus «Mosaismic»

(jm) Auch wenn der RockBlogBluesSpot den Jazz nicht explizit im Namen trägt, haben wir längst alle Genreschubladen verlassen, wenn ich einen Blick auf das Archiv unserer Rezensionen der letzten Jahre werfe. Dieser Gedanke kommt mir, während ich die Musik von IKARUS zum ersten Mal erlebe. Und nachdem ich das Album «Mosaismic» mehrmals gehört habe, weiß ich: Das passt irgendwie in keine Schublade, auch wenn es als «Contemporary Groove Jazz» beschrieben wird. Also versuche ich gar nicht weiter, eine zu finden. Denn das, was man hier zu hören bekommt, ist wirklich etwas Besonderes. Der Titel MOSAISMIC entspringt der Kombination der Wörter „Mosaik“ und „Seismik“. Mosaik impliziert eine Reihe unabhängiger Elemente, die zusammen ein Muster oder ein Bild ergeben. Seismik hingegen bezeichnet die Energie in Form von Schwingungen, die durch Bewegung, Kollision oder Reibung von Landmassen freigesetzt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Youn Sun Nah – Immersion

(jm) Die koreanische Künstlerin ist mir erstmals durch ihre eigenwilligen Interpretationen von Metallica’s „Enter Sandmann“ und Nine Inch Nails „Hurt“ begegnet. Die Welt ist voll von sehr vielen schlechten Coverversionen. Youn Sun Nah verändert die Vorlagen jedoch so nachhaltig, dass die Lieder nicht nur neue Geschichten fernab der ursprünglichen Versionen erzählen, sondern sich in eigene Mysterien verwandeln, so dass man selbst bei einem inzwischen allzu zu oft gehörten Song wie „Enter Sandman“ völlig neue Welten entdeckt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dominic Miller – Absinthe

(jm) Ein Album mit dem Titel „Absinthe“ kann eigentlich nicht schlecht sein, oder? Als ein Freund des auserwählten Spirituosengenusses derart geistig vorbelastet, starte ich meine musikalische Bekanntschaft mit dem neuen Werk Miller’s – zunächst ohne den parallelen Konsum von Alkohol. Und tatsächlich hat der Gitarrist Dominic Miller ein Album geschaffen, das von einer ganz speziellen Atmosphäre geprägt ist. „Das erste, was mir in den Sinn kam, bevor ich irgendwelche Stücke schrieb, war der Titel“, schreibt er in den Liner-Notes. Aha… denke ich mir, da haben wir’s – ihm ging es also ähnlich, nur auf der anderen Seite – vor dem kreativen Prozess. Den Rest des Beitrags lesen »

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