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OAKFARM – Too Hard For Some Too Soft For Others

(mh) OAKFARM wurden 2020 gegründet im Hohen Norden der Republik, in Kiel, Schleswig-Holstein. Das Trio mit Tobias Lemberger an der Gitarre, Lead-Gesang, Arne Döpper am Bass, Background-Gesang und Dennis Oelze am Schlagzeug, Background-Gesang bleiben Ihrem Stil des „Heavy-Psychodelic-Vintage Blues-Rock“ treu, haben aber den „Sound“ erweitert mit intensiveren Jams und einer Mélange aus dunklen, kraftvollen Riffs, gepaart mit melodischen Traumklängen. Das zweite Opus nach dem selbstbetitelten Debut erscheint am 3. Oktober 2026 via Pink Tank Records und Promotion durch Noisolution mit dem Namen „Too Hard For Some Too Soft For Others“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kanaan – Kanaan

(pe) Es gibt Bands, die nach zehn Jahren erst einmal innehalten, Bilanz ziehen, sich eine kleine kreative Auszeit gönnen und vielleicht drei Monate irgendwo in den Bergen darüber nachdenken, was die vergangenen Jahre mit ihnen gemacht haben, und es gibt KANAAN, bei denen man eher den Eindruck bekommt, dass Ask Vatn Strøm, Eskild Mørtl Myrvoll und Ingvald Vassbø für derartige Selbstbesinnung schlicht keine Zeit haben, weil sie seit einem Jahrzehnt offensichtlich damit beschäftigt sind, immer neue Musik zu produzieren, auf Tour zu gehen, in diversen Nebenprojekten aufzutauchen und irgendwo zwischen Jazz, Heavy Psych, Stoner, Fusion, Spacerock und kontrolliertem Wahnsinn schon wieder die nächste Tür zu entdecken, die man eintreten könnte. Den Rest des Beitrags lesen »

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VIBRAVOID – A Reason For Now

Illustration von zwei tanzenden Frauen mit langen, bunten Haaren im Weltraum, umgeben von Sternen und Planeten, mit dem Titel "vibravoid a reason for now".

(jm) Eine Zeitreise nach vorn: Es gibt Bands, die sich an ihre Vergangenheit erinnern – und es gibt VIBRAVOID. Die Düsseldorfer Psychedelic-Rock-Institution macht auf ihrem neuen Album „A Reason For Now“ beides gleichzeitig: Sie greift tief in die Klangästhetik der Jahre 1966 bis 1968 hinein und verwandelt deren Ingredienzen in einen Sound, der erstaunlich zeitgemäß wirkt. 

Nach dem schon vielbeachteten Vorgänger „Remove The Ties“ wäre es natürlich naheliegend gewesen, noch eine Schippe draufzulegen und das eigene Erfolgsrezept möglichst spektakulär zu übertreiben. VIBRAVOID wählen stattdessen den spannenderen Weg: „A Reason For Now“ versucht nicht, den Vorgänger zu übertrumpfen, sondern öffnet einfach eine weitere Tür in das eigene musikalische Universum. Das Ergebnis ist ein Album, das weniger nach Rückblick als nach einer Zeitreise ohne Rückfahrkarte klingt.

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THE DHARMA CHAIN – Some Kind Of Pure State

(ju) „Beseelt“ und „beschwingt“ sind die beiden Adjektive, die mir in den Sinn kommen, wenn ich – wieder und wieder – „Some Kind Of Pure State“ von THE DHARMA CHAIN höre. „Hören“ wiederum wird dem Hörerlebnis nicht wirklich gerecht. „Eintauchen“, „mitschwingen“, „mich davon tragen lassen“ trifft die Empfindungen schon eher. Das Adjektiv, das mir jedoch als erstes ad hoc in den Sinn kam, war „fluffig“ – ein Wort, das ich normalerweise in einem völlig anderen Kontext verwende, nämlich in meinen Yogastunden. Die Gros der acht Lieder auf „Some Kind Of Pure State“ fühlt sich für mich nämlich schlicht und ergreifend fluffig an. Oder sollte ich vielleicht „fluffisierend“ als Wortneuschöpfung einführen? (Der deutsche Wortschatz reicht mir nie aus für ehrliche Rezensionen…) Denn ich wette, dass sich verfilzte Faszien allein beim fokussierten Lauschen ganz von alleine, auch ohne Yin Yoga oder Blackroll-Folter oder Triggerpunkt-Massagen lösen. 

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SMOKEMASTER – In The Temple

(syb) SMOKEMASTER bringen nach ihrem gefeierten, selbstbetitelten Debut und dem Nachfolgewerk „Cosmic Connector“ ihr drittes Studioalbum heraus und dass dies Mitte Juni geschieht, kann kein Zufall sein, denn „In The Temple“ klingt nach Sommer. Und zwar nach diesem einen ganz besonderen Sommer, in dem die hitzegefüllten Tage endlos lang und die lauen Nächte voller Sternschnuppen viel zu kurz sind, alle vom echten Hippie-Leben träumen und niemand auch nur im Entferntesten daran denkt, auf eine Uhr zu schauen. Lieber barfuß über die noch sonnenwarme Wiese tanzen, während irgendwo ein buntbemalter VW-Bus im Gras steht und der Duft von Lagerfeuer, Abenteuer und süßen Zigaretten Luft und Lungen erfüllt… Den Rest des Beitrags lesen »

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GO MAHHH – Doppelgänger

(ju) Trotz des Albumtitels hat man bei „Doppelgänger“, dem Debüt des Berliner Psych-Rock-Kollektivs GO MAHHH, nicht im Geringsten das Gefühl, etwas Bekanntes zu hören. Erneut beweist das Berliner Indie-Label Noisolution sein Gespür für neue, frische Stimmen aus der Underground-Szene. Wobei sich die aus Chile, Deutschland und Irland stammenden Musiker vor allem im Dunstkreis der Hauptstadt live schon längst einen Namen gemacht haben. Jetzt folgt mit ihrem Debüt der grenzenlose Lauschangriff. 

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No Man´s Valley – Live Kult41 Bonn

(pe) Mit ihrem Mitschnitt aus dem Bonner Kult41 halten No Man’s Valley nicht einfach nur ein Konzert fest – sie konservieren den rohen Kern dessen, was diese Band seit Jahren ausmacht. Über mehr als ein Jahrzehnt und rund 150 Shows hinweg hat sich das niederländische Quintett einen Ruf als psychedelische Live-Urgewalt erspielt, die auf der Bühne eine fast tranceartige Intensität entfaltet. Genau diese ungebändigte Energie fängt das im Oktober 2025 aufgenommene Livealbum bemerkenswert authentisch ein: warm, kosmisch, druckvoll und angenehm ungeschliffen. Statt den Mitschnitt im Nachhinein glattzupolieren, vertraute die Band auf die Kraft des Moments – und genau darin liegt der Reiz dieser Aufnahme.

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Crimson Roots – Open Roads

(jul) Wenn die Nadel in die Rille von Crimson Roots’ Debüt gleitet, schlägt einem sofort dieser Geruch entgegen: Eine Mischung aus altem Röhrenstaub, verschüttetem Whiskey auf einer Hammond-Orgel und dem heißen Gummi eines Reifens, der seit Stunden über den glühenden Asphalt von irgendwoher nach nirgendwo jagt. Die Nürnberger Formation lieferte bereits im September 2025 ein Manifest des „Organic Rock“ ab, das sich mit den Absätzen tief in die Blues-Erde gräbt und  den Kopf in psychedelische Wolken hüllt und nun endlich in der warm knisternden Vinylpressung von Tonzonen Records genau das Zuhause findet, für das diese Songs offenbar von Anfang an bestimmt waren.

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Sound Of Smoke – Mirage

(vo) Nach Tales und Phases veröffentlichen die Freiburger Sound Of Smoke nun ihre dritte Langspielplatte oder auch CD über Tonzonen Records und haben mit Mirage ein Werk geschaffen das mich begeistert, ohne Wenn und Aber. Und ich beiße mich jetzt schon wohin dass ich an der Release Party dieser Scheibe am 02.04.26 im Jazzkeller in Freiburg nicht teilnehmen kann! Ihr Sound ist noch vielschichtiger in Bezug zu den beiden Vorgängern geworden in dem sie jetzt Blues, Classic-Rock, Doom, Folk, Hard-Rock, Psychedelic, bissel Stoner und auch Undergroundklänge kompositorisch so zusammensetzten das neun sehr verschiedene Soundebenen entstanden, meisterlich veredelt im Berliner Big Snuff Studio von Richard Behrens. Den Rest des Beitrags lesen »

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BLACK LUNG – Forever Beyond

(yv) Seit zwölf Jahren verwöhnen uns Black Lung nun schon mit feinem Material, physisch und vor allem auch live, nun erschien gerade ihr fünftes Album „Forever Beyond“ bei Magnetic Eye Records. Die drei Mannen sind bekannt für ihren unvergleichlichen, düster-bluesifolkigen Sound, psychedelisch angehauchte Untertöne und anständig doomigen Schmackes. Hinsetzen, Pöppel ins Ohr, mit Spannung „Play“ drücken: Den Rest des Beitrags lesen »

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