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Chris Farlowe & The Thunderbirds – Stormy Monday & The Eagles Fly on Friday

(as) Was Repertoire Records mit diesen sage und schreibe 55 von „Grobschnitt“-Meister Eroc remasterten Mono-Tracks – darunter 16 bisher nicht veröffentlichte Live-Aufnahmen einschließlich eines Konzertes im Londoner Flamingo Club im Jahr 1965 – an Prominenz aus der Gründerzeit der britischen Rock- und Pop-Musik auf drei CDs gezwängt haben, geht auf keine Kuhhaut. Da auf „Stormy Monday & The Eagles Fly on Friday“ Chris Farlowe als Sänger im Brennpunkt steht, tummeln sich geschichtsträchtige Namen wie Alexis Korner, John Mayall, Albert Lee und Dave Greenslade unter den Musikern, die das in den „Swingin´ Sixties“ entstandene Material aufgenommen haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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White Trash Blues Band – We Got Time to Waste

(as) Ist der Titel als Aufruf gegen den auf Effizienz und Leistung gebürsteten gesellschaftlichen Tenor der Moderne zu begreifen? Fest steht: „We Got Time to Waste“ umweht die Aura dessen, was der Bandname verspricht: geordneter Lärm, geschlagen von ein paar weißen Kids aus der Mittelschicht, die sich langweilen und zu viel Freizeit haben – womit wir wieder beim Titel wären, wobei die Musiker allerdings schon älteren Semesters sind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ouzo Bazooka – Dalya

(jm) Wir sind etwas spät dran mit dieser Rezension, aber die Meister*innen des nahöstlichen Psych-Rock Ouzo Bazooka haben bereits Ende August ihr fünftes Album Dalya veröffentlicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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In Memoriam Jimi Hendrix 27.11.1942 – 18.09.1970

(ro) Meine erste „Begegnung“ mit Jimi Hendrix fand im heimischen Wohnzimmer statt, zwischen Nussbaum-Sideboard, Cocktail-Sesseln und gestickten Sofakissen.
Es war an einem Samstagnachmittag im Jahre 1967, an dem ich mich gewohnheitsmäßig für eine halbe Stunde vor die Fernsehvitrine begab, um im Beat-Club die angesagtesten Bands live anzuschauen. Natürlich in s/w, ganz klar. Den Rest des Beitrags lesen »

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Horst Hansen Trio – Live in Japan

(tn) Die erste Verschiebung, die dieses Album liefert, besteht in der Diskrepanz zwischen Bandnamen und Coverphoto, das insgesamt fünf Bandmitglieder abbildet. Das Line-Up bestätigt die Vermutung: ein Trio mit fünf Bandmitgliedern. Das fängt ja gut an. Nichtsdestotrotz suggeriert das Albumcover eine merkwürdige Spannung – zwischen Musik und Band, zwischen Cover und Realität. Worauf warten wir noch – Nadel in die Einlaufrille. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rocco´s Red Cloud – Circus Of Plague

(vo) Eine so oder so großartige Erinnerung an meine Internetradiozeit als Moderator, u.a. beim Juke Joint Blues Radio (R.I.P.), das wir ab 2007 ins Leben riefen und für einige Jahre betrieben, beschert mir dieses bei Clostridium Records in diesen Tagen als Vinyl und CD erschienene Album von Rocco´s Red Cloud. Ein musikalisches Wiederhören mit Rocco Wiersch, Ende der 2000er Jahre ein noch sehr junger Gitarrist und Sänger aus Dortmund, den mir ein Hörer (Peter Haupt) empfahl und mich mit seiner Musik bekannt machte, und? Volker war damals begeistert…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vibravoid – Out Of Tune In Rosenheim

(tn) Das Trio aus den verschlungenen Labyrinthen der psychedelischen Musikerfahrung hat ein neues Album aufgenommen und sich mal wieder selbst übertroffen. Dem geneigten Hörer wird eine Live-Aufnahme zugänglich gemacht, die den Mitschnitt eines Konzerts in Rosenheim im Dezember 2019 innerhalb der „Psychedelic Christmas Experience Tour“ dokumentiert. Zumindest bekommt man den Eindruck, der komplette Set hat den Weg auf das Album gefunden. Das sind insgesamt neun Songs mit einer Spiellänge von knapp siebzig Minuten auf dem Silberling. Möchte man das Album mit einem Zitat beschreiben, würde ein Wort ausreichen: „Mindblowing“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Space Debris – Archive Volume 5: Freak Valley Festival

(as) Nomen est omen; während die Öffnung der Archive von Deutschlands Vorzeige-Weltraumrockern „Space Debris“ weiter fortschreitet, kramt die Band auch den Mitschnitt ihres 2012er Auftritts beim Freak Valley Festival in Netphen (19. Mai) heraus – ein spannendes Unterfangen insofern, als sich Bühnendarbietungen der musikalisch seit je relativ frei agierenden Gruppe unter Garantie immer von ihren Studioaufnahmen unterscheiden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Space Debris – Archive Volume 6: Special Outtakes 2005-2008

(as) Bei „Space Debris“ sind nicht einmal Kompilierungen von vermeintlichen Ausschüssen minderwertige Ware für nur verbissenste Fans, sondern ebenso aufregende Potpourris aus klassischem und psychedelischem Hardrock, gediegenen Klangexperimenten und vor allem einer hohen Spielkultur, die zu erleben auch verstockte Jazzer mit der Zunge schnalzen lässt. „Archive Volume 6“ bildet dahingehend keine Ausnahme. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zoahr – Off Axis

(as) Mit ihrem nachgerade lautmalerischen Namen suggerieren „Zoahr“ bereits, wessen Geisteskinder sie sind: Die Pfälzer knien am Altar des Riff-Gotts nieder und erweisen sich dabei als äußerst abgeklärte Jünger.

„Off Axis“ folgt zwar der reinen Glaubenslehre, hinterlässt aber einen sehr frischen Eindruck. Die Band hat die Originalität wahrlich nicht mit Löffeln gegessen, wenn sie ihren Stil auf Heavy-Blues-Licks, beispielhaft eingebunden im Kriecher „Pendulum“, und sehnsuchtsvollen Gesang setzt, der ein breiteres Gefühlsspektrum abdeckt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Saalepartie Festival Weidenpalast in 99518 Bad Sulza/OT Auerstedt vom 02. - 04.09. 2022

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