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musikalisches schreibkollektiv

VIBRAVOID – A Reason For Now

Illustration von zwei tanzenden Frauen mit langen, bunten Haaren im Weltraum, umgeben von Sternen und Planeten, mit dem Titel "vibravoid a reason for now".

(jm) Eine Zeitreise nach vorn: Es gibt Bands, die sich an ihre Vergangenheit erinnern – und es gibt VIBRAVOID. Die Düsseldorfer Psychedelic-Rock-Institution macht auf ihrem neuen Album „A Reason For Now“ beides gleichzeitig: Sie greift tief in die Klangästhetik der Jahre 1966 bis 1968 hinein und verwandelt deren Ingredienzen in einen Sound, der erstaunlich zeitgemäß wirkt. 

Nach dem schon vielbeachteten Vorgänger „Remove The Ties“ wäre es natürlich naheliegend gewesen, noch eine Schippe draufzulegen und das eigene Erfolgsrezept möglichst spektakulär zu übertreiben. VIBRAVOID wählen stattdessen den spannenderen Weg: „A Reason For Now“ versucht nicht, den Vorgänger zu übertrumpfen, sondern öffnet einfach eine weitere Tür in das eigene musikalische Universum. Das Ergebnis ist ein Album, das weniger nach Rückblick als nach einer Zeitreise ohne Rückfahrkarte klingt.

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Triptonus – Terra

(jm) Mit „Terra“ liefern Triptonus ihr bislang reifstes und gleichzeitig mutigstes Werk ab. Das Album ist keine Ansammlung von Songs im klassischen Sinn, sondern eine in sich geschlossene Klangreise, die einen von der ersten Minute an gefangen nimmt. Schon nach wenigen Takten fällt auf: Hier geht es nicht um Hooks oder Refrains, sondern um nichts anderes als um einen unaufhaltsamen und unendlichen Sog.

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Ethiva – Beaten Track

(jm) ETHIVA ist ein Progressive-Rock-Quartett aus dem Fürstentum Asturien (Spanien), gegründet im Jahr 2011. Mit einem satten Sound, der psychedelische, spacige Klanglandschaften mit kraftvollem, modernem Rock verbindet, erinnern sie teils an frühe Pink Floyd – sowohl in der Schwere, als auch in der Melodik, wenngleich der Gesang von Camil Cinnamon hier ein eigenes musikalisches Markenzeichen setzt. Frühere Alben wie ETHIVA (2013) oder Sublime Island (2016–17) zeigen bereits ihren Hang zu atmosphärischer, oft verträumter Progressivität.

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Liquid Orbit – More Spontaneous Floating Rock Creations 

(jm) Dieses Album bildet den zweiten Teil einer Duologie mit dem 2023 erschienenen Spontaneous Floating Rock Creations. Stilistisch klar improvisiert, wurde alles „im Moment“ geschaffen – kraftvolle, fließende Improvisationen zwischen Gesang, Gitarre und Orgel, getragen von pulsierenden Rhythmen…“ so Liquid Orbit selbst über ihr Werk.

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The Spacelords – Nectar Of The Gods

(pe) Wir schreiben das Jahr 2023 …

In den schillernden Nebeln der deutschen Musikszene existiert eine Band, die nicht nur einfach Musik macht, sondern vielmehr Galaxien formt und Kometenschweife zu Melodien transformiert – sie nennt sich „The Spacelords“!

Dieses interstellare Triumvirat, angeführt vom kühnen Captain Matthias „Hazi“ Wettstein an der Gitarre, begleitet von den undwiderstehlichen Rhytmonauten Marcus „Mudge“ Schnitzler an den Drums und Ekhard „Akee“ Kazmaier am Bass, sind nicht einfach Musiker, sondern vielmehr Raumfahrer der Klangkunst, ständig auf der Suche nach neuen akustischen Horizonten.

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Ouzo Bazooka – Dalya

(jm) Wir sind etwas spät dran mit dieser Rezension, aber die Meister*innen des nahöstlichen Psych-Rock Ouzo Bazooka haben bereits Ende August ihr fünftes Album Dalya veröffentlicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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King Buffalo – The Burden Of Restlessness

(jensm) Mit den Textzeilen „Another year lost in the wasteland, Another day drowns in dust, Another one dead in the wasteland…“ beginnt „Burning“ – der eindrucksvolle Opener des neuen King Buffalo Albums. Auch wenn der Text unmissverständlich klar macht, das hier auf die kulturelle Einöde der letzten sechzehn Monate verwiesen wird – die drei Musiker sind offensichtlich nicht in ein kreatives Loch gefallen, sondern bringen mit „The Burden Of Restlessness“ das erste von drei (!) neuen Werken an den Start, die sie im Laufe des Jahres 2021 veröffentlichen werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Electric Moon – Live at Freak Valley Festival 2019

(jm) 2019 spielten, beziehungsweise „landeten“ – Electric Moon zum zweiten Mal auf dem Freak Valley Festival und hatten zudem die Ehre, vom Rockpalast gefilmt und mitgeschnitten zu werden. Wer Electric Moon kennt, ist sich darüber im Klaren, das kein Konzert so sein kann, wie das andere. Ganze vier Stücke oder besser „Reisen“ finden sich auf dem Live-Album, den ungewöhnlichen Bonustrack „Der Mondsenator auf dem Weg zur Erde“ von der Akustiksession aus dem Rockpalast Interview (Sula und Lulu auf Akustikgitarren, Pablo Drums auf Lulu’s Akustikgitarre) dabei nicht mitgerechnet.

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Papir „VI“

(jm) Am 17. Mai wird uns das Kopenhagener Trio mit dem haptischen Namen PAPIR mit einem neuen Album beglücken. Wie immer inspiriert vom Psychedelic Rock der Sechziger lassen sie darüber hinaus immer neue musikalische Strömungen der bewusstseinserweiterten Gitarrenmusik zu. Der Sound ist komplex aber nicht schwer verdaulich und inzwischen unverwechselbar. Den Rest des Beitrags lesen »

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Black Voodoo Train – We Are Not In California

black voodoo train_this is(jm) Von der Münchner Band Black Voodoo Train gibt es seit einigen Wochen ein neues Album mit dem klangvollen Namen „Wir sind nicht in Kalifornien“. Wer die bayerische Landeshauptstadt kennt, wird wissen, dass da etwas Wahres dran ist. Vor allem, wenn man die Musik des psychedelischen Schienenfahrzeuges schon einmal gehört hat. Denn die passt auf den ersten Klang so gar nicht in die bayerische Landschaft.   Den Rest des Beitrags lesen »

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