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musikalisches schreibkollektiv

Kinga Glyk – Feelings

kinga glyk(jm) Im November letzten Jahres hatte ich Gelegenheit, Kinga Glyk im Landsberger Stadttheater mit ihrem Trio live zu erleben. Viel hatte ich gelesen über das Ausnahmetalent, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. „Ich kann nicht so gut singen, deswegen spiele ich Bass“ sagt Kinga Glyk. Das klingt, gemessen an dem Rummel, der seit gut zwei Jahren um sie gemacht wird, beinahe verdächtig bescheiden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sugarfoot – In the Clearing

(as) Obgleich sich „Sugarfoot“ auf ihre geografische Herkunft bezogen gewiss nicht Wüstenrocker schimpfen dürften – Joshua Tree in der kalifornischen Wüste, wo sie ihr letztes Album produzierten, ist von ihrer Heimat Norwegen aus eine halbe Weltreise entfernt -, wirken sie auf „In The Clearing“ wie verkappte US-Westküstler. In den Songs ihrer neuen Scheibe jonglieren die Musiker freiweg mit nahezu sämtlichen Stilen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von San Francisco aus die Welt eroberten, doch sie darauf zu beschränken wäre andererseits zu kurz gegriffen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Florian Lohoff – Risin‘

(as) Der Berliner Florian Lohoff zeigt sich auf „Risin‘“ so kosmopolitisch, wie man als deutscher Hauptstädter wohl sein muss, um sich auf professionellem Parkett zu etablieren. Als arrivierter Instrumentalist und Komponist aus dem Dunstkreis von Henrik Freischlader spannt er mit seinen eigenen Song ein stilistisch recht breites, sehr amerikanisches Panorama auf, das sich ohne weiteres im Mainstream-Radio behaupten kann. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ikarus «Mosaismic»

(jm) Auch wenn der RockBlogBluesSpot den Jazz nicht explizit im Namen trägt, haben wir längst alle Genreschubladen verlassen, wenn ich einen Blick auf das Archiv unserer Rezensionen der letzten Jahre werfe. Dieser Gedanke kommt mir, während ich die Musik von IKARUS zum ersten Mal erlebe. Und nachdem ich das Album «Mosaismic» mehrmals gehört habe, weiß ich: Das passt irgendwie in keine Schublade, auch wenn es als «Contemporary Groove Jazz» beschrieben wird. Also versuche ich gar nicht weiter, eine zu finden. Denn das, was man hier zu hören bekommt, ist wirklich etwas Besonderes. Der Titel MOSAISMIC entspringt der Kombination der Wörter „Mosaik“ und „Seismik“. Mosaik impliziert eine Reihe unabhängiger Elemente, die zusammen ein Muster oder ein Bild ergeben. Seismik hingegen bezeichnet die Energie in Form von Schwingungen, die durch Bewegung, Kollision oder Reibung von Landmassen freigesetzt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Youn Sun Nah – Immersion

(jm) Die koreanische Künstlerin ist mir erstmals durch ihre eigenwilligen Interpretationen von Metallica’s „Enter Sandmann“ und Nine Inch Nails „Hurt“ begegnet. Die Welt ist voll von sehr vielen schlechten Coverversionen. Youn Sun Nah verändert die Vorlagen jedoch so nachhaltig, dass die Lieder nicht nur neue Geschichten fernab der ursprünglichen Versionen erzählen, sondern sich in eigene Mysterien verwandeln, so dass man selbst bei einem inzwischen allzu zu oft gehörten Song wie „Enter Sandman“ völlig neue Welten entdeckt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dominic Miller – Absinthe

(jm) Ein Album mit dem Titel „Absinthe“ kann eigentlich nicht schlecht sein, oder? Als ein Freund des auserwählten Spirituosengenusses derart geistig vorbelastet, starte ich meine musikalische Bekanntschaft mit dem neuen Werk Miller’s – zunächst ohne den parallelen Konsum von Alkohol. Und tatsächlich hat der Gitarrist Dominic Miller ein Album geschaffen, das von einer ganz speziellen Atmosphäre geprägt ist. „Das erste, was mir in den Sinn kam, bevor ich irgendwelche Stücke schrieb, war der Titel“, schreibt er in den Liner-Notes. Aha… denke ich mir, da haben wir’s – ihm ging es also ähnlich, nur auf der anderen Seite – vor dem kreativen Prozess. Den Rest des Beitrags lesen »

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Omer Klein Trio – Radio Mediteran

(jm) Im April 2018 begegnet mir das OMER KLEIN TRIO zum ersten Mal live im Landsberger Stadttheater. Ein klassisches Jazztrio das auf mich gar nicht wie ein Jazztrio wirkte. Eher wie eine Rockband, nur ohne Gitarren, wenn ich mich an das sympathische Konzert mit Haggai Cohen-Milo am Bass, Amir Bresler am Schlagzeug und Omer Klein am Piano erinnere – soviel Witz, Spielfreude, Energie und Leidenschaft sprangen dort schon als wahres Funkenmeer auf das Publikum über. Den Rest des Beitrags lesen »

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Manu Katché – The Scope

(jm) Manu Katché ist ein musikalischer Kosmopolit. Seine musikalischen Wurzeln liegen in der Rockmusik. Obwohl der Ausnahmeschlagzeuger viel Jazzmusik gehört hat, hat er nicht so viel Jazzmusik in seiner Karriere gespielt und fühlt sich ebenso in Weltmusik und Pop zu Hause. Am bekanntesten ist Katché wohl für seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel bei dem er seit 1985 ständiges Mitglied seiner Studio- als auch seiner Livebands ist. Der Song „In Your Eyes“ des Album-Klassikers „So“ (1986) ist typisch für Katchés songprägendes, filigran groovendes Schlagzeugspiel. Neben Peter Gabriels Werk tragen hunderte von Studioeinspielungen und Livetourneen – unter anderem für Sting, Joni Mitchell, Dire Straits, Simple Minds, Tears for Fears, Jan Garbarek, Joe Satriani, Jeff Beck, Tori Amos oder Stephan Eicher – seine ganz spezielle Handschrift des Grooves. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Finger – Le Cinque Stagioni

(as) „Der Finger“ stammen aus Moskau, der sich zusehends zu einer Hochburg für spannende Rock-Sounds entwickelnden Hauptstadt des leider gleichsam schrittweise zu restriktiven und unterdrückerischen Verhältnissen zurückkehrenden Russlands. Die Gruppe hat sich, wie sie selbst angibt, einer Versöhnung von Industrial und Noise Rock mit der Freiform-Attitüde avantgardistischer Jazzer verschrieben. Klingt nach unbequemem Stoff? Ist es auch … Den Rest des Beitrags lesen »

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Tiny Legs Tim – Elsewhere Bound

(mh) Belgien darf man als Blues-Land bezeichnen, durch international renommierte Festivals wie Blues Peer, Swing Wespelaar, Gevarenwinkel Blues Festival, Hook Rock Festival, Swamps wie die Hoge Venen, das Fluß-Delta von Rhein-Maas & Schelde & speziell einzigartige, herausragende Blues-Künstler wie Tiny Legs Tim a.k.a. Tim De Graeve. Er ist ein Maestro, der seinen Bottleneck heiß glühen lässt auf seinen Akustik & E-Gitarren, dazu gesegnet mit einer außergewöhnlichen, fulminanten Stimme. Er veröffentlichte 3 Studio-cd’s als Solo/Duo-Künstler und 1 Live-cd mit einer kleinen Kombo. Für seinen 5ten Release und ein Besonderes Jahr 2019 war er in der Laune für eine Veröffentlichung mit großer Band. Lasst Euch durch „Elsewhere Bound“ in Ekstase versetzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wir verlosen 2 x 2 Eintrittskarten, die Fkp Scorpio zur Verfügung stellt, für einen der Monster Magnet Deutschlandauftritte im Februar 2020. Schreibt eine mail mit eurem Namen und dem Auftrittsort an: quiz@rockblogbluesspot.de, Einsendeschluß ist der 04.01.20, 23:59 Uhr. Viel Glück!

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