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musikalisches schreibkollektiv

GEBHARDT – Geb Heart

(ju) Erwartungsvoll lege ich die CD ins offene Laufwerk. Das Digipack in meiner anderen Hand zeigt drei Collagen, vorne, innen und hinten, die wie bunte Wimmelbilder zum Suchen und Interpretieren einladen. Die linke Innenseite listet die 14 Songtitel auf sowie das gängige Kleingedruckte. Kein Booklet, kein Foto. „Geb Heart“ der Albumtitel, „Gebhard“ der Künstler. Neugierig drücke ich auf Play, lehne mich zurück, lausche und grinse. In „March of the Tortoise“ marschiert ein tiefer Bass mit lediglich zwei Tönen stoisch voran, begleitet von einer verspielten Akustikgitarre. Immer mehr Instrumente schließen sich an – eine elektrische Gitarre, Schlagzeug, Keyboards – und katapultieren mich in die Kulisse eines Tarantino-Westerns. Ein extrem lässiger Instrumental-Streich im triolischen Swing-Rhythmus. Mein Grinsen wird breiter. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gunwood – Dream Boat Jane

Indie Folk/Rock Trio aus Paris

(ro) „Dream Boat Jane“, so heißt das neue Projekt des Gunnar Ellwanger, Gründer des 2013 in Paris etablierten Trios „Gunwood“, auf das die Fans des in England geborenen Musikers schon voller Spannung warteten.
Eine erste EP erschien im Jahre 2015 und trug den Titel „Gunwood Circle“, danach folgte im Sommer 2017 das in den bekannten Pariser Studios Ferber aufgenommene Album „Travelling Soul“, und nun nehmen uns die drei Herren mit auf das wunderbare „Traumschiff Jane“.
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Krissy Matthews – PizzaManBlues

(heinzwa) Wie wir dem Waschzettel des Albums entnehmen dürfen, hat Matthews seit seinem 16. Lebensjahr (heute ist er 28) mehr als 1000 Konzerte absolviert. Livetermine waren sein Lebenselixier. Sogar auf dem Freak Valley Festival schlug er 2016 auf. Mit 12 Jahren wurde er im Rahmen des Notodden Blues Festivals von John Mayall auf die Bühne gebeten. Er hatte denkwürdige Begegnungen mit Jeff Healey und B.B. King und seine Tourneen als Vorband von Robben Ford, Walter Trout, Joe Bonamassa, Toto, Gregg Allman oder der Tedeschi Trucks Band sprechen Bände …

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Don Marco & Die kleine Freiheit – Gehst du mit mir unter?

Rotziger Folk-Pop-Rock aus München

(ro) Ja, das klappt auch auf deutsch. Bissiger Indiesound von einem elektrischen Rocker mit einem großen Herzen für all das, was angeschlagen ist, aus der Rolle fällt und was an den Rand gedrängt wird.
Der 54-jährige Markus Naegele, alias „Don Marco“, Sänger und Gitarrist der Indie-Garage-Rockband „Fuck Yeah“ ist nun nach zwei englischsprachigen Alben zur deutschen Sprache übergewechselt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Janice Prix- Waking

(lw) Eine Band, von der bisher wenig bekannt ist und auch noch nicht allzu viele Einträge im Netz verzeichnet sind.
Mit ihrem Album „Waking“ sollte sich das jedoch ändern. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Great Faults – High Quality Low Quality

Post-Indierock aus Mülheim an der Ruhr

(ro) Das Duo „The Great Faults“, bestehend aus Martin Arlo Kroll, Sänger und Gitarrist, und Johannes Wagner, Schlagwerk, präsentiert nach der letzten Veröffentlichung „Freak In Freak Out“ (2018) nun ein neues Werk, nämlich die EP „High Quality Low Quality“ .
Bereits seit 2012 musizieren die beiden Herren zusammen, debütierten 2013 mit „Coming Back Soon“ und zeigten schon damals voller Selbstbewusstsein und Können, dass sie auf eigenen Beinen stehen. Auch oder gerade weil sie nur zu zweit sind.
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Tops – I Feel Alive

(tn) Auch in Zeiten wie diesen kommt einem Musik zugeflogen, die, so scheint es, das Motto für den Tag liefert. Ein wenig ist es so mit dem neuen Album „I Feel Alive“ der „Tops“. Hat man das aufmunternde Intro „Direct Sunlight“ gehört, und es wird einem leicht warm im Nacken, von der Sonne, die einen wärmt, kommt aus den Lautsprechern der titelgebende Song „I Feel Alive“. Es ist unbeschwerter, sonniger Sound, der hier in den ersten Minuten das Album eröffnet und auf den Albumtitel „I Feel Alive“ zurückverweist. Unbeschwerter Indie-Pop mit catchy Melodien, der einen sofort positiv beeinflusst. Den Rest des Beitrags lesen »

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Palila – Tomorrow I’ll Come Visit You and Return Your Records

(as) Weil sich „Pallia“ von den positiven Resonanzen überrascht sahen, die ihre Debüt-EP 2019 nach sich zogen, legen sie deren Nachfolger gleich sämtliche Stücke als Bonus bei, weshalb es sich bei „Tomorrow I’ll Come Visit You and Return Your Records“ (schöner Titel, dessen hintersinnige Bedeutung nicht nur Plattensammler kapieren dürften) im Grunde genommen um ein vollständiges Album handelt. Als solches funktioniert die Scheibe insofern hervorragend, als sie beweist, dass die Band der „Langform“ gewachsen ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Coogans Bluff – Metronopolis

(js) Es gibt Bands, die sich – im Binnenverhältnis mit mir – einen Namen vor Allem durch interstellare, galaktische Liveauftritte gemacht haben. Dazu gehören tatsächlich auch „Coogans Bluff“. Häufiger gesehen und dabei stets für fantastisch befunden. Und dabei gibt es diese Band bereits seit 2003. Das erste Studioalbum erblickte im Jahre 2007 das Licht der Welt. Seither weiß dieses Quintett aus dem Städtekonglomerat Rostock/Berlin mit ihrem beinahe einzigartigen, genreüberschreitenden Stil zu überzeugen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lusitanian Ghosts – Lustianian Ghosts

(as) Anders als ihre Label-Kollegen „O Gajo“ agieren „Lusitanian Ghosts“ eher international, was sich allein schon daran erkennen lässt, dass sie das Englische bemühen und überhaupt einen Sänger haben. Allerdings hört man auch ihnen zweifelsfrei an, woher sie stammen – dem romanischsprachigen Raum bzw. konkret Portugal. Den Rest des Beitrags lesen »

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