
[hjs] Was bewegt einen norddeutschen Metal-Fan, sich in seinen Bulli zu setzen und neun Stunden in Richtung Süden zu fahren? Ganz genau, eins der schönsten und familiärsten Heavy Metal Festivals im Musik Universum. Warum das so ist und was mich dazu bringt immer wieder hinzufahren, lest ihr hier:
„Wir möchten ein Festival veranstalten auf dem wir uns auch als Besucher wohlfühlen würden“. Dies sagte mir Manuel bei meinem ersten Besuch vor nunmehr 11 Jahren. Manuel ist im Orga-Team des Bavarian Metalheadz HMF e. V., jener Verein, der das Festival veranstaltet. Aber was macht es denn genau aus? Fangen wir mit dem Campground an. Man hat sein Fahrzeug am Platz, das ist gut für die Gäste, die im Zelt schlafen. Es wird auch nicht gequetscht, sondern es ist ausreichend Platz für jeden vorhanden. Die Crew ist zuvorkommend und hilfsbereit, für jedes Problem findet sich eine Lösung. Kommen wir dann zu den sanitären Anlagen. Auf Dixies wird verzichtet, es gibt Toilettenwagen. Diese werden regelmäßig gereinigt. Somit wird der obligatorische Gang nicht zum Gruselerlebnis. Der nächste und nicht minder wichtige Punkt ist die Verpflegung. Hier legt der Club samt Helfern selbst Hand an. Es wird gebrutzelt, geschmiert und gezapft was das Zeuch hält. Von Nudeln bis zum Nackensteak – alles da. Im Ausschank gibt es Bier aus der regionalen Brauerei Unterbaar. Neben Hellem und Dunklen gibt es auch ein ausgezeichnetes Helles alkoholfrei. Shots und Mixgetränke stehen natürlich auch zum Verzehr. Samstag früh wird es auch wieder ein Weißwurstfrühstück geben, musikalisch unterstützt von Lazy Daisy. Parallel dazu findet auch ein kleiner Flohmarkt statt. Hier kann man tatsächlich tolle Dinge finden, wie z.B. Vinyl, CDs, Shirts, Merch oder andere Dinge. Ich werde auch einen kleinen Stand haben und der Erlös der verkauften CDs geht an den Empfänger der diesjährigen Spendenaktion. Wer sich kleidungs- oder tonträgermäßig ausstatten möchte, findet das eine oder andere auf dem kleinen Budenmarkt. Natürlich sind auch die Bands am Merchstand vertreten.

Werfen wir einen Blick auf das Line-Up. Mit Year Of The Goat hat man einen Headliner, auf den ich persönlich schon sehr gespannt bin. Die Band als Headliner, das Vergnügen hatte ich noch nicht. Schauen wir auf den anderen Headliner Riot V. Hier gab es im Vorfeld Diskussionen und Aufregung um die politische Einstellung eines Bandmitgliedes. Das Problem wurde gelöst und ich freue mich sehr auf das Konzert. Mein Wunsch: Endlich mal wieder „Altar Of The King“ live zu hören. Schaut man sich die metallische Landkarte an, dann wird auch wieder das Augenmerk auf regionale Bands, etabliert oder Newcomer, gelegt, ergänzt um Bands aus Holland, Italien, Schweden und US. Einer der Höhepunkte dürfte die OZZY Allstar Tribute Show werden, zu Ehren des verstorbenen Ozzy Osbourne. Donnerstag ist Warm-Up mit der legendären Warm-Up Party, aufgelegt wird feinste Metal Konserve. Am Freitag und Samstag gibt’s dann alles live.
Natürlich, wo es schön ist gibt es auch einen Wermutstropfen. Alle 667 Tickets sind vergriffen und man meldet: „Ausverkauft“, ABER es gibt einen Link bei auf der MOA Facebookseite, auf den man mal schauen und evtl. eine Karte ergattern kann (siehe Weblinks). [hans-juergen]
Weblinks:
Metalheadz Open Air
Ticketbörse
Vorläufige Running Order:

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