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musikalisches schreibkollektiv

Temple Fang – Lifted From The Wind

English below – (ju) Ich höre – und mein Mund steht offen. Doch mir fehlen die Worte. Noch nie musste ich so lange darüber nachdenken, wie ich Musik und die dadurch ausgelösten Empfindungen und Emotionen anschaulich in Worte fassen kann. Für mich bedeutet das ein Kompliment für die Band, wenn ich das Album lieber noch einmal hören möchte, bevor ich es wage, den Stift anzusetzen und auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Doch auch ein zweiter Durchlauf reicht nicht, und auch kein dritter. „Lifted From The Wind“ scheint mit einem Bannzauber ausgestattet zu sein, die fünf epischen Tracks ziehen mich immer tiefer in ihren klangkosmischen Strudel und lassen mich jedes Mal aufs Neue sprachlos und staunend zurück. Ganz ehrlich? Am liebsten würde ich schreiben: „Hört es euch einfach selbst an, dann wisst ihr, was ich meine.“ Aber so funktionieren Rezensionen nunmal nicht, also lasst mich versuchen, Worte zu finden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grey Czar – Euarthropodia

(vo) Kennengelernt hab ich das Salzburger Quartett in ihrer Heimatstadt beim Dome-Of-Rock 2018 im Rockhouse, wo sie mit ihrem Auftritt den ersten Festivaltag abschlossen. Kumpel Pawel vom damaligen Veranstaltungsteam M.W.A. informierte mich vorab, da ich die Band nicht kannte, das wären die österreichischen Danzig! Aber da ich außer „Mother“ von denen nix kannte war ich gespannt was da gleich an Musik auf mich einprasselt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jewelled Moon – Electric Waters

(jm) Jewelled Moon, eigentlich eine der dienstältesten Bands aus Tübingen, kehrt mit ihrem zweiten Studioalbum Electric Waters zurück und beweist, warum mit ihnen noch immer unbedingt zu rechnen ist. Das Album, das im Februar 2025 beim Label für Musikliebhaber Clostridium Records erschien, ist eine limitierte Vinyl-Edition von nur 300 handnummerierten Exemplaren. Jede Platte ist marmoriert, 180 Gramm schwer, handnummeriert und wird mit einem Sticker sowie einem Downloadcode geliefert – ein echtes Sammlerstück für Fans und Vinyl-Liebhaber.

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Zement – Passagen

(vo) Aus Franken stammen nicht nur etliche phantastische, süffige, unterschiedlich farbige, hopfenbetonte, helle, dunkle und schwarze, krautige (Hanfbier), experimentelle, Keller- und Dusch-, sanfte und knallende Biersorten sondern auch Zement: denn auch die beiden Meister der Band, Christian- Schlagwerk und Percussion und Philipp-Gitarre, Bass, Soundboard, Stimme kreieren Musik auf die das Bierbezogene am Anfang des Satzes passt. Sie bringen diese und mittlerweile auch noch andere Elemente in ihrem Sound unter, dass sich euer ergebener Rezensent daran begeistert, dass das alles so wunderbar süchtig machend zusammenpasst…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dear Misses – Cool Down Under

(jul) Dear Misses kommen nicht aus “Down under” Australien, sondern aus dem schweizerischen Muotathal, aus dem über den Alpenrand hinweg ansonsten eher Death und Black Metal klänge erschallen. Mit ihrem neuesten Werk „Cool Down Under“ liefern Dear Misses aus der Schweiz ein beeindruckendes Album ab, das Garage-Rock, Psychedelia und Indie auf eine so energiegeladene Weise vereint, dass es kaum stillsitzen lässt. Die Songs rollen wie ein heißer Sommerwind durch staubige Straßen und hinterlassen tiefe Spuren im Gehörgang. Das Album ist laut, düster, aber auch überraschend eingängig – ein starker Beweis für die musikalische Vielseitigkeit und das große Potenzial der Band.

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Greenslade – At The BBC

(kf) Dave Greenslade, geb. am 18.01.1943, war Urgründungsmitglied der Jazzrock-Band „Colosseum“ von 1968 an bis zur ihrer Bandauflösung im Jahre 1971. Fünf äußerst gelungene und bedeutsame LPs entstanden – mit viel Lob in der internationalen Presse.
Alle Musiker machten sich nach der Trennung selbständig, indem sie Soloprojekte in Angriff nahmen, so auch Dave Greenslade. Er baute in 1972 eine Band aus vier Individualisten auf, die sich dem Bandprinzip unterordneten und nannte sie „Greenslade“.
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Dear Robin – Timebound

(mh) Dear Robin aus Rostock sind eine der herausragenden Newcomer-Bands in „Good Old“ Germany, deren Markenzeichen „Vintage-Rock“ mit modernem musikalischem Touch und Blues- & Southern-Rock-Elementen ist. Nach der Publikation Ihres charismatischem Erstlings-Werks „Revelation“ folgt in 2024 das zweite Opus mit „Timebound“. Spannend und inspirierend darauf sind die Live-Erfahrungen, die die Band auf der ersten Solo-Tournee und unter anderem als „Special Guest“ von Rolling Stones Bassist Darryl Jones erlebte und beim Komponieren und „Song-Writing“ einflossen.
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Tommy and the Teleboys – Gods, Used, in Great Condition

(as) Ich schalte längst ab, wenn Presse-Waschzettel mit den Schubladennamen Post-Punk, Krautrock und Psychedelic jonglieren, denn eine Mischung daraus kann alles und nichts bedeuten. Wie man den Stil von Tommy and the Teleboys nennt, ist allerdings letzten Endes egal, weil die Songs des Quartetts für sich sprechen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Canned Heat – Finyl Vinyl

(kf) Gegründet wurde „Canned Heat“ im Jahre 1965 von zwei leidenschaftlichen Rhythm- and Blues Fans, nämlich Bob Hite ( „The Bear“ ) und Alan Wilson ( „The Blind Owl“ ) als Country-Blues-Formation.
Die Original-Besetzung bestand damals aus Alan Wilson ( Guitar, Harmonica und Vocals ), Bob Hite ( Vocals und Harmonica ), Henry Vestine on Guitar, Larry Taylor on Bass und Frank Cook on Drums. 1967 erfolgte mit Adolfo „Fito“ de la Parra ein Wechsel an den Drums. „Fito“ ist bis heute in der Band als letztes Urgestein aktiv. Es gab von da an bis heute bei „Canned Heat“ viele Musiker, die ausgetauscht und ersetzt wurden.
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Alber Jupiter – Puis Vient La Nuit

(pe) Alber Jupiter aus Rennes (FR) gründeten sich 2017 und sind (was man kaum erwartet angesichts des komplexen und fetten Sci-Fi-Sounds, der den Ohren von der Platte entgegenbläst) eine Zwei-Mann-Kombo bestehend aus Nicolas Terroitin (Bass, Synthesizer) und Jonathan Sonney (Schlagzeug, Bass, Synthesizer). Unterstützung genießen sie auf „Puis Vient La Nuit“ („Dann kommt die Nacht“) durch Steeven Michel als Gastmusiker, der zu zwei Songs weitere Synthesizer und Soundscapes beisteuert.

Ein Looper, ein paar Pedale plus Synthies – und die musikalische Reise wird quasi grenzenlos: der Bass verwandelt sich in verzerrte Gitarren und trippige Geigen, Schreie, ätherische und verzerrte Layer fügen sich hinzu, und virtuos eingesetzte Synthesizer runden den Klangkosmos zu einem verblüffenden Reichtum an Kraft, Intensität und Fülle ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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