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KAISER CHIEFS – Kaiser Chief’s Easy Eighth Album

(ju) In meinem früheren Wochenend-Zuhause, dem Meyer in Siegen, wartete ich samstags immer die Mitternachtsstunde ab, bis die Musik endlich härter wurde und in Riffs von Machine Head, Nine Inch Nails und Tool überging, wo es für mich dann kein Halten mehr auf der Tanzfläche gab. Bis dahin gab es nur wenige Songs und Bands, die mich vor zwölf zu übermäßiger Bewegung animierten. Die KAISER CHIEFS stellten mit ihren damaligen Hits „Oh My God“ und „I Predict a Riot“ von ihrem Erstlingswerk „Employment“ aus 2005 eine solche Ausnahme dar, hier zappelte ich auch mal fröhlich zu Indie-Rock ab. 

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Øyvind Holm – Paradox of Laughing

(as) Beim Hören von Øyvind Holms drittem Studioalbum teilt man die Einschätzung seines Labels, er sei sozusagen ein im falschen Land geborener Kalifornier, nur oberflächlich mit Bezug auf seine stilistische Verortung. Der Norweger hat zweifellos einen Narren an den psychedelischen Pop-Sounds gefressen, die in den 1960ern und später von der US-Westküste aus die Welt eroberten (wobei man die Herren Simon und Garfunkel von der Ostküste allerdings auch nicht als Einfluss unterschlagen sollte). Den Rest des Beitrags lesen »

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Trippin Sonic Explorers – Deep State

(pe) „Keine Macht den Drogen!“
Dieser Slogan ist nun nicht wirklich ein tragfähiger Leitspruch für das diesem Album zugrundeliegende Selbstexperiment – ganz au contraire:
das Bielefeld/Kiel-Projekt mit den drei Protagonisten Uwe Erdnuss (Gitarre, Synth, Drums, Bass), Ernesto (Drums, Gitarre, Synth, Bass) und Der Seebär (Bass, Drums) setzte sich im Dezember 2023 zusammen und jammte insgesamt 5 Stunden musikalisches Material unter dem Einfluss diverser psychedelischer Substanzen zusammen.

Aus dem Füllhorn an Material destillierte die Band schließlich eine Stunde an Material, das nun auf (schon ausverkaufter) CD in Vinyloptik sowie als digitaler Download über ihren Bandcamp-Account erhältlich ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Highest Primzahl On Mars – Escape From Moronia

(vo) Der Hintergrund brodelt, die Instrumente werden immer schärfer, es oszilliert und dann bricht es hervor: rythmisch, motorisch, ein hartes Rifftreiben das sich dann so langsam in weichere Gefilde und wieder heraus begibt….und wenn du so auf die Tanzfläche vor dir schaust siehst du leicht und luftig umherwackelnde Gestalten die sich im Takt dieser herrlichen Musike von dieser Welt verabschieden und in eine Traumwelt entfliehen: „Escape From Moronia“, Titelsong und eine 18:34 minütige Abfahrt zu Beginn dieser wunderbaren CD der vier Jungs aus Bankfurt am Main mit Elektrokraut vom Feinsten so wie es auch die Heroen aus vergangenen Zeiten und dieser Zunft vortrefflich zelebrierten… Den Rest des Beitrags lesen »

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Schubmodul – Lost in Kelp Forest

(as) 2022 veröffentlichten Schubmodul ihr Debütalbum „Modul 1“, das im Vergleich zu seinem nun vorliegenden Nachfolger deutlich kompakter und vielleicht auch konventioneller war, wenn man es im Kontext des breiten Stoner/Psychedelic-Spektrums bewertete. Der wuchtige Instrumentalrock der Bochumer erinnerte vor allem an die frühen Amplifier, bloß eben ohne Gesang und mit einem ähnlich starken Space-Rock-Beigeschmack. Den Rest des Beitrags lesen »

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MONKEY3 – Welcome to the Machine

English below – (ju) Ton an – und Film ab! Es ist unglaublich, welche bewegten Bilder sich auf Anhieb vor meinem geistigen Auge abspulen, während ich genüsslich in das neue, siebte Glanzlicht am MONKEY3-Firmament eintauche. Nach „Live at Freak Valley“ von 2017 und ihrem letzten Prachtstück „Sphere“ (2019) schenken uns die vier Herren von MONKEY3 aus Lausanne im Schweizer Kanton Waadt mit „Welcome to the Machine“ einen einzigartigen, epischen und vergleichsweise düsteren Soundtrack mit einer packenden Mischung aus Heldenepos, Dystopie, Science Fiction und fesselnden Spannungsbögen, die mir die Haare aufstellen. Was für eine Kunst, ohne Bilder solche Bilder herauf zu beschwören, „bloß“ mit  instrumentalem Psych-Rock!

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Ace Frehley – 10.000 Volts

(mh) „The One & Only“ „Space“ Ace Frehley wurde von den „Aliens“ aus deren UFO’s elektrisiert, was Ihn auf seinem neuen Album „10.000 Volts“ zu sensationeller musikalischer Höchst-Form auflaufen lässt. Mit Steve Braun als Multinstrumentalist (Gitarre, Bass, Keyboards, Drums, Gesang), Co-Produzent & -Songwriter hat er erneut einen kongenialen Partner im Team. Den Rest des Beitrags lesen »

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Swell O – Morning Haze

Heavy-, Psychedelic- and Stoner Rock aus Bremen

(ro) Aus der schönen norddeutschen Hansestadt Bremen stammt das Quartett „Swell O“, das sich im Jahre 2019 zusammengefunden hat und nun mit ihrem neuesten Album via Clostridium Records bestens aufgelegten, musikalisch versierten Old-School Heavy Rock in das heimische Wohnzimmer bringt.
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Samsara Joyride – The Subtle and the Dense

(as) Nein, nicht das Samsara Blues Experiment, sondern eine stilistische gar nicht so weit von den Deutschen entfernte Gruppe aus Wien mit ihrem zweiten Album: Samsara Joyride verstehen sich auf Hardrock mit Edel-Grunge-Schlagseite (man denkt an frühe Pearl Jam und Soundgarden, insbesondere was den Gesang angeht) und zeitweiligen Ausflügen in Psych/Jam-Gefilde, die „The Subtle and the Dense“ allerdings nichts von seinem sehr songorientierten Gesamtcharakter nehmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brother Grimm – The End

Experimental Blues / Postrock aus Berlin

(ro) Herr Grimm lässt sich nicht beirren. Er ist der, der er war. Auch wenn jetzt Bart und Haare kürzer sind, befindet er sich nach wie vor in seinem eigenwilligen musikalischen Universum, das sich zumeist in Dark-Moll-Gefilden bewegt. Beinahe logisch, dass er auf dem Cover seines neuen Albums, betitelt „The End“, mit gefalteten Händen und sinistrem Blick in einem altertümlichen Wohnzimmer vor einer Kettensäge sitzt.
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