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musikalisches schreibkollektiv

Pavallion – Stratospheria

(as) Mit „Stratospheria“ entdecken „Pavallion“ die Langsamkeit in der Rockmusik tatsächlich neu, denn die Art und Weise, wie die Krefelder Tempo als Ausdrucksmittel verwenden, bleibt derzeit im Grunde genommen ohne Beispiel. Die Band beherrscht die große Kunst, selbst über ausgedehnte Passagen hinweg, in denen dem Anschein nach nicht viel passiert, bei der Stange zu halten, und schichtet Sounds nicht willkürlich übereinander, sondern steigert sich stetig in lautere (im doppelten Wortsinn quasi) Schwelgereien hinein. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Clouds Will Clear – Recollection of What Never Was

(as) Nein, „The Clouds Will Clear“ machen im breiten Spektrum des instrumentalen (Post) Rock rein gar nichts anders als die meisten Bands der Szene, doch just daraus schlägt die Band auf ihrem Debütalbum, dem vor vier Jahren eine selbst betitelte EP vorausging, verblüffend viel Kapital. Den Rest des Beitrags lesen »

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0101 – 0101

(as) Diese LP ist im inflationären Vinyl-Boom ein wahrer Schatz in niedriger Auflage und edler Aufmachung, die auch dem exklusiven Inhalt gerecht wird. Jede Plattenseite enthält nur einen knapp länger als eine Viertelstunde dauernden Track, der jeweils auf Feldaufnahmen aus dem neuguineischen Dorf (!) Kambot beruht. Entstanden ist diese Musik im Rahmen der preisgekrönten Kurzdokumentation „Kanu belong Keram“, einer Auftragsarbeit fürs Kulturmuseum Basel, über den herben Alltag der Dschungelbewohner im Verhältnis zum vergleichsweise lauen Leben in der sogenannten zivilisierten Welt. Das Material wurde erstmals im Verbund mit Videoprojektionen beim 2015er Dokfest in Kassel vorgestellt und lässt sich ausdrücklich auch nur gemeinsam mit der visuellen Komponente erfassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Elizabeth the Last – Elizabeth the Last

(as) Betiteln Musiker eine Sammlung von Songs nach sich selbst, darf man von einer vorläufigen Standortbestimmung ausgehen, mit der eine Schaffensphase abgeschlossen und das Geleistete rekapituliert wird, um vielleicht in neue Gefilde aufzubrechen. In Bezug auf „Elizabeth the Last“ (Album und Band) trifft das ohne weiteres zu, ob es die Band bewusst so vorgesehen hat oder nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Noorvik – Noorvik

(as) Dass eine Differenzierung im Bereich instrumentaler Rockmusik längst ungemein schwierig ist, braucht man Eingeweihten nicht mehr zu erklären, und dementsprechend hadern auch die Newcomer „Noorvik“ damit, eine eigene Nische für ihren im wahrsten Sinn des Wortes stimmlosen Sound zu finden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ümit! – The Testament of Ümit!

(as) Dieses deutsche Quartett macht keinen Hehl aus dem intellektuellen Anspruch, den es an seine Musik stellt. „Umit!“ widmen sich hochgeistigen Themen wie dem biblischen Brudermord und wurde passenderweise mit Abbildungen von Kunstgegenständen wie Ignaz Weirichs Plastik „Der tote Abel“ (Cover) versehen. Ihr gleichfalls religiös tituliertes Album bietet eine recht eigene Variante von Post Rock, die im Spannungsfeld Prog stärker auf Atmosphäre als Griffbrettsport und dergleichen beruht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Black Moon Circle – Psychedelic Spacelord

(vo) Die insgesamt fünfte und meine dritte Rezi in unserem Blog über die Veröffentlichungen dieser grandiosen Jam Band aus Trondheim/Norwegen, einem Hot Spot guter und innovativer Rock Musik, und doch eine Premiere: meine erste Rezi über ein Album mit „nur“ einem Song, der in knapp 47 Minuten die Weiten des psychedelischen und spacigen Rocks auslotet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Paraphon Tree – Aura

(vo) Nach einer im Oktober 2017 gestarteten Crowdfunding Aktion zur Finanzierung dieser CD, die auch erfolgreich verlief (der Rezensent beteiligte sich auch und ist nun stolzer Besitzer der CD), begann Aron Jäger – Gitarre, Bass, Arrangements, Mixing, Recording, Producing zusammen mit seinem Mitmusiker Felix Rambach, der für die Drumspuren verantwortlich zeichnet, mit den Aufnahmen zum zweiten Paraphon Tree Album Aura. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Good Hand – Blissful Yearning

(vo) Vor fast genau vier Jahren (30./31.03.14) saß ich zum ersten Mal mit zunehmender Begeisterung vor der heimischen Anlage, aus der die Klänge einer Band aus dem niederländischen Zwolle fusionierten, nebelten, progten, psychedilisierten, rockten, stoneten u.s.w., kurzum: The Good Hand erschufen mit ihrem zweiten Album „Atman“ eine unendlich vielfältige und abwechslungsreiche Rockmusik, für mich wanderten und wandern damals wie heute Arjan, Dennis und Ingmar durch die sehr guten Geschichten der Rockmusik…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Electric Orange – EOXXV

(tn) „Electric Orange“ gehört mittlerweile schon zum Urgestein der europäischen Psychedelic-Szene. Sie spielen seit Anfang der Neunzigerjahre zusammen und veröffentlichen regelmäßig die Ergebnisse ihrer musikalischen Betätigungen. Nach fünfundzwanzig Jahren Musikausübung hat jetzt das Label Adansonia Records ihr neues Studioalbum als Dreifach-Vinyl-Jubiläumsbox veröffentlicht. Jede Scheibe hat ein eigenes Cover bekommen und pro Plattenseite ist ein durchschnittlich zwanzigminütiger Track enthalten. Was dürfen wir also auf diesem Album erwarten? Den Rest des Beitrags lesen »

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Wir verlosen 2 x 2 Eintrittskarten, die Fkp Scorpio zur Verfügung stellt, für einen der Monster Magnet Deutschlandauftritte im Februar 2020. Schreibt eine mail mit eurem Namen und dem Auftrittsort an: quiz@rockblogbluesspot.de, Einsendeschluß ist der 04.01.20, 23:59 Uhr. Viel Glück!

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