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musikalisches schreibkollektiv

Fogdriver – Dancing Fire

(jm) „… wenn Ton und Bild einen Nebel erzeugen, der die Grenzen von Raum und Zeit vorübergehend aufhebt.“ heißt es auf der Website der Band. Nun, das Bild zur Musik lasse ich mal in meinem Kopf entstehen und schon nach den ersten Klängen des Titelsongs „Dancing Fire“ merke ich, dass mir das gar nicht schwerfällt. Instrumentaler Rock, der sich sowohl in der Psychedelic-, Postrock als auch in der Stonerrock-Schublade genüsslich räkelt und auch mal problemlos von der einen in die andere springt oder besser (wie Lava) gleitet.

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TFNRSH – Book Of Circles

(vo) Das Tübinger Psychedelic-, Post- und Prog Rock Dreigestirn TFNRSH (Tiefenrausch) schickt uns auf ihrem zweiten Album mit dem ersten Song „Zemestån“ (Winter in Farsi) in den iranischen September 2022 zu den Ausschreitungen nach dem Tod der Mahsa Amini zurück und knüpft thematisch an „Death or Freedom (Ya Marg Ya Azadi)” ihres Debütalbums „TIEFENRAUSCH“ an. In knapp 11 Minuten haut das Trio, trotz des bedrückenden Themas sehr passend, mit mächtig drückendem, sehr melodischem, psychedelischem und sehr emotionalem Post Rock einen raus bevor das Outro für etwas Entspannung sorgt: was für ein Einstiegsszenario…..MÄCHTIG wütend, zornig, mutig, zur Veränderung der Verhältnisse aufmunternd! Den Rest des Beitrags lesen »

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Tides From Nebula – Instant Rewards   

(jul) Tides From Nebula sind zurück an ihren Ursprüngen, mit einer Kraft und einem Sound, der direkt unter die Haut geht – roh und unverfälscht. „Instant Rewards“, ihr erstes Album nach einer fünfjährigen Schaffenspause, fühlt sich an wie ein Sog in eine Klangwelt, die intensiv, hypnotisch und voller düsterer Energie ist. Die polnische Band hat ihr Werk nicht nur vollständig selbst produziert, sondern das Album auch in ihrem eigenen Studio aufgenommen. Diese DIY-Attitüde verleiht dem Album eine kraftvolle Authentizität, die in jedem Track spürbar ist und die Hörer tief in die Soundlandschaft von Tides From Nebula zieht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nazca Space Fox – Ceres

(jul) Wenn du Nazca Space Fox noch nicht auf dem Schirm hast, dann hast du was verpasst. Dieses Trio, bestehend aus den Klangmagiern Stefan Bahlk (Bass), Mathias “Matze Gaul (Gitarre und Keyboard) und Heiko Vollweiler (Drums), ist seit 10 Jahren auf einer Mission, die Welt mit ihrem Sound zu erobern.  
Der Anfang dieser galaktischen Reise war ihr Debütalbum “Nazca Space Fox” (2017). Dieses Album ist wie ein melodisches One-Way-Ticket zu den Sternen. Stell dir vor, du sitzt in einem Raumschiff, während du den Klängen von Bands wie Mogwai, Explosions in the Sky oder den psychedelischen Vibes von Pink Floyd lauschst. Hypnotisch und atmosphärisch dicht – so  fühlen sich die Klanguniversen von Nazca Space Fox an.

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Slomosa – Tundra Rock

(pe) Wie heißt es so oft in den Annalen der Rockmusik: „Das zweite Album ist das Schwerste!“ Fast exakt vier Jahre haben Slomosa sich Zeit gelassen, den Nachfolger ihres grandiosen selbstbetitelten Debuts zu entwickeln – und die Frage, die sich alle Fans stellen, ob das neue Album dem Debut das Wasser reichen kann, wird nun endlich beantwortet: Ja, es kann!!!
Denn Slomosa haben sich und uns den Gefallen getan, sich nicht auf Teufel komm‘ raus neu zu erfinden, sondern nahtlos da anzuknüpfen, wo sie uns vor vier Jahren abgeholt haben: „Tundra Rock“ bietet fetten, druckvollen Stoner-Rock mit wuchtigen Riffs und catchy Melodien, die einmal ins Ohr gegangen nicht mehr so schnell wieder herausfinden… Und sind die Arrangements des im Polyfon Studio in ihrer Heimat Bergen/Norwegen aufgenommenen Albums auch durchaus ein klein wenig komplexer geworden – eines dabei bleibt entgegen aller durch ihren Bandnamen ausgelösten Assoziation unverändert: in „Slo-Mo“ bewegen sich Slomosa definitiv nun mal so überhaupt gar nicht, und das ist gut so!

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Leprous – Melodies Of Atonement

(jul) Die Band LEPROUS besteht seit 2001 aus Einar Solberg (Gesang und Keyboard) und Tor Oddmund Suhrke (Gitarre), später hinzugekommen sind Baard Kolstad (Schlagzeug), Robin Ognedal (Gitarre) und Simen Børven (Bass). Während ihr Debütalbum „Aeolia“(2006) eindeutig einem Genre zugeordnet werden wollte, und sofort die Aufmerksamkeit der Prog-Metal-Community erregt hat, ist der Stil der Band seitdem zu einer einzigartigen Mischung aus komplexen Rhythmen, experimentellen Klanglandschaften und besonders eingängigen Melodien herangewachsen, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Die Jungs kommen aus Notodden, einer kleinen Stadt in Norwegen, die bekannt ist für ihr jährliches Blues Fest, aber ein bisschen auch der Geburtsort des norwegischen Heavy Metals ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lambda (Λ) – Vere Modus

(pe) Stickman Records hatte als Label schon immer die besondere Fähigkeit, kleine ungeschliffene Rohdiamanten aus den tief vergrabenen Proberaum-Minen der Welt ans Tageslicht zu befördern und für eine breitere Öffentlichkeit zum Strahlen zu bringen (Elder, King Buffalo, Iron Jinn, Delving, Papir, 35007, Motorpsycho – um nur einige Beispiele zu nennen…)

Nun erreicht ein weiterer Rohdiamant die Oberfläche: Lambda (auch einfach dargestellt in Form des griechischen Buchstabens Λ aus der Tschechischen Republik. Den Rest des Beitrags lesen »

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No Man´s Valley – Chrononaut Cocktailbar / Flight Of The Sloths

(pe) Generell ist die Musik von No Man´s Valley stilistisch schwer einzuordnen – schnell wirft die Journaille mit Genrebegriffen wie Psychedelic Rock oder Post-Rock um sich. Leichter ist es da, sich mit Hilfe von intensivem Namedropping an die musikalische Analyse heranzupirschen, in der Tat ist Letzteres aber tatsächlich das Mittel der Wahl, um textlich zu beschreiben, was des Hörers Ohren erwarten dürfen, so möge man dem Autor verzeihen, wenn er sich hier ebenfalls dieses Kniffes bedient.

No Man´s Valley, das sind die aus den Niederlanden stammenden Herren Dinand Claessens (drums), Rob Perree (bass), Christian Keijsers (guitar), Ruud van den Munckhof (keys) und Jasper Hesselink (vocals).

Ihr neues Album „Chrononaut Cocktailbar“ kommt quasi als Doppel-EP daher, denn die B-Seite mit dem unglaublichen 18-Minüter „Flight Of The Sloths“ schrieb die Band innerhalb der Pandemie während die sechs Tracks umfassende A-Seite unabhängig davon entstand. Den Rest des Beitrags lesen »

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