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musikalisches schreibkollektiv

Ethiva – Beaten Track

(jm) ETHIVA ist ein Progressive-Rock-Quartett aus dem Fürstentum Asturien (Spanien), gegründet im Jahr 2011. Mit einem satten Sound, der psychedelische, spacige Klanglandschaften mit kraftvollem, modernem Rock verbindet, erinnern sie teils an frühe Pink Floyd – sowohl in der Schwere, als auch in der Melodik, wenngleich der Gesang von Camil Cinnamon hier ein eigenes musikalisches Markenzeichen setzt. Frühere Alben wie ETHIVA (2013) oder Sublime Island (2016–17) zeigen bereits ihren Hang zu atmosphärischer, oft verträumter Progressivität.

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Liquid Orbit – More Spontaneous Floating Rock Creations 

(jm) Dieses Album bildet den zweiten Teil einer Duologie mit dem 2023 erschienenen Spontaneous Floating Rock Creations. Stilistisch klar improvisiert, wurde alles „im Moment“ geschaffen – kraftvolle, fließende Improvisationen zwischen Gesang, Gitarre und Orgel, getragen von pulsierenden Rhythmen…“ so Liquid Orbit selbst über ihr Werk.

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A/LPACA – Laughter

(jul) Es gibt Alben, die einem ins Gesicht springen – und dann gibt es Laughter, das in den Schädel kriecht, sich in die Hirnwindungen einfräst und dort wie eine seltsam vibrierende Erinnerung verweilt. A/LPACA aus Mantua präsentieren mit ihrem zweiten Langspieler eine halbstündige Expedition ins Grenzgebiet von Noise, Neurose und Nirwana – und machen dabei deutlich, dass Lachen keine einfache Regung ist, sondern ein komplexer, kulturell überfrachteter Akt: reflexhaft, subversiv, tröstlich – oder einfach Ausdruck des Wahns.

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Krautfuzz – Live at the Church (feat. J Mascis)

(jul) Eine Klangmeditation über das Zeitalter des Dissonanten
Es ist ein Wagnis, in einer Zeit der permanenten Erreichbarkeit und der algorithmisch getakteten Reizverwertung ein Livealbum zu veröffentlichen, das sich jeder Form von Erwartbarkeit verweigert. Und doch ist es genau dieser Widerstand gegen das Kalkülhafte, gegen das Gefällige, der Live at the Church von Krautfuzz zu einem verstörenden, herausfordernden und letztlich kathartischen Werk macht.

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Apewards – Liminal Choices

(jul) Willkommen in der Zwischenwelt. Liminal Choices, das vierte Album des Marburger Heavy Bluesrock Trios Apewards, ist ein Statement, ein Schwellenritual, ein analoger Soundtrack für eine Gesellschaft im Dauerzustand des Wandels. Schon der Bandname – Apewards – fühlt sich an wie eine evolutionäre Kampfansage. Der „Affe“ steigt auf, metaphorisch wie real. In einer Welt, die zwischen Egozentrismus, Klimakatastrophe, KI-Euphorie und kultureller Zerreißprobe taumelt, erinnern Apewards daran, dass der Aufbruch nie abgeschlossen ist. Planet der Affen lässt grüßen: Was, wenn der evolutionäre Kreis sich schließt? Wenn Intelligenz, Macht und Sprache sich neu sortieren müssen? Liminal Choices klingt wie die Platte, die im Hintergrund läuft, während die Menschheit am Abgrund tanzt – oder den Sprung wagt.

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Doomspatze – Babe Hits #1

(vo) Doomspatze: aus der Domstadt, sehr nahe des am Dom vorbeifließenden Domflußes, mit prächtigem DomDoom. Die Instrumente doomen, pychedelisieren und stonern: die drei Spatze (Sperling, Hausspatz, Spatz – eine Vogelart aus der Sperlinglinie) doomen eben nicht nur sondern sprenkeln den Doom mit viel Psychedelic, Stoner, einigen Metalsplittern und ein bissel Grunge ein. Aber auch mit dem textlichen Blick auf den Dom da der Song „Margret Krohler“ im Domstadtslang vorgetragen wird, wovon ich leider so gut wie nix verstehe. Ist wie vor 20 Jahren, als es mich nach Prien am Chiemsee ins tiefste Bayern verschlug, da hab ich auch kein Wort verstanden…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Temple Fang – Lifted From The Wind

English below – (ju) Ich höre – und mein Mund steht offen. Doch mir fehlen die Worte. Noch nie musste ich so lange darüber nachdenken, wie ich Musik und die dadurch ausgelösten Empfindungen und Emotionen anschaulich in Worte fassen kann. Für mich bedeutet das ein Kompliment für die Band, wenn ich das Album lieber noch einmal hören möchte, bevor ich es wage, den Stift anzusetzen und auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Doch auch ein zweiter Durchlauf reicht nicht, und auch kein dritter. „Lifted From The Wind“ scheint mit einem Bannzauber ausgestattet zu sein, die fünf epischen Tracks ziehen mich immer tiefer in ihren klangkosmischen Strudel und lassen mich jedes Mal aufs Neue sprachlos und staunend zurück. Ganz ehrlich? Am liebsten würde ich schreiben: „Hört es euch einfach selbst an, dann wisst ihr, was ich meine.“ Aber so funktionieren Rezensionen nunmal nicht, also lasst mich versuchen, Worte zu finden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fogdriver – Dancing Fire

(jm) „… wenn Ton und Bild einen Nebel erzeugen, der die Grenzen von Raum und Zeit vorübergehend aufhebt.“ heißt es auf der Website der Band. Nun, das Bild zur Musik lasse ich mal in meinem Kopf entstehen und schon nach den ersten Klängen des Titelsongs „Dancing Fire“ merke ich, dass mir das gar nicht schwerfällt. Instrumentaler Rock, der sich sowohl in der Psychedelic-, Postrock als auch in der Stonerrock-Schublade genüsslich räkelt und auch mal problemlos von der einen in die andere springt oder besser (wie Lava) gleitet.

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Grey Czar – Euarthropodia

(vo) Kennengelernt hab ich das Salzburger Quartett in ihrer Heimatstadt beim Dome-Of-Rock 2018 im Rockhouse, wo sie mit ihrem Auftritt den ersten Festivaltag abschlossen. Kumpel Pawel vom damaligen Veranstaltungsteam M.W.A. informierte mich vorab, da ich die Band nicht kannte, das wären die österreichischen Danzig! Aber da ich außer „Mother“ von denen nix kannte war ich gespannt was da gleich an Musik auf mich einprasselt. Den Rest des Beitrags lesen »

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SAMSARA BLUES EXPERIMENT – time wizardry (best of demos & rarities)

(vo) In diesem Monat erscheint Vinyl in drei verschiedenen „alles so schön bunt hier“ Versionen bei World in Sound Records, die nicht nur SBE Aficionados sicherlich begeistert begrüßen werden: die Anfänge der zuerst noch dreiköpfigen Band im Studio oder bei Home Recordings (siehe Text von Chris Peters unterhalb der Rezi). Chris-Gesang, Gitarre, Keys + Sitar, Richard-Bass und Thomas-Schlagzeug waren die Gründerväter einer Band, die in der „Szene“ sehr geschätzt wurde. Zu den dreien gesellte sich später noch Hans an der Rhythmus Gitarre….. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gavial - Broken von ihrem neuen Album "Thanks, I Hate It", das am 23.01.26 erscheint

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