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Catapulco – Pulpo

(tn) Die psychedelisch orientierte Hardrock Band „Catapulco“ hat mit ihrem Album „Catapulco“ (2017) einen ordentlichen Einstand in die Welt des Psychedelic Rock hinbekommen. Jetzt legen die Kölner mit „Pulpo“ nach und sind nicht nur mit einer abwechslungsreichen musikalischen Mischung unterwegs, sie haben auch noch einmal das ganze Arsenal von Vintage-Zubehör und Vintage-Reminiszenzen aus dem verstaubten Schrank befreit und alles aufpoliert und in das 21. Jahrhundert transzendiert. Das es hierbei nicht nur einige interessante Bereicherungen im Sound gibt, kann man sich sehr gut auf „Pulpo“ anhören.

Es ist nicht nur ein auf den ersten Blick solides Rockalbum entstanden, sie sind auch wirklich gut im zitieren von klassischen Hörmustern. Ein bisschen erinnert es an die frühen „Pink Floyd“, die Rhythmusgruppe hört sich nach einem Anfang der Siebzigerjahre „erfundenen“ Rockbeat an, ein bisschen sogar wie Heavy Rock und Metal. Und alles löst sich immer wieder in dem „Catapulco“-Sound auf, in jedem einzelnen Song, getragen von dem Gesang des Frontmanns Matthias Voigt und der engagierten Rhythmusgruppe.

Die Soloeinlagen der Musiker wechseln von Stück zu Stück, man darf sich der Improvisation über längere Zeiträume widmen und man findet einen Sound, zu einem Groove, der ein leichtes Mitwippen beim Hörer auslösen könnte. Die Spielfreude auf dem Album schwingt in jedem Song mit, man lässt sich von dieser auch das eine oder andere mal mitreißen – sehr zum Nutzen der Authentizität des Albums. Dabei gelingt ein kreatives Wechselspiel zwischen den Musikern, wo weder die Gitarren noch die Rhythmusgruppe zurückstecken muss.

Das Album wurde mit Hilfe eines Crowdfunding-Projektes realisiert und überzeugt als ein ordentliches Rockalbum vom ersten bis zum letzten Ton. Zum Ende des Albums liefern sie mit dem Extro „Bird Of Prey Supreme“ noch einen lässigen, hitverdächtigen Song ab, der einem im Ohr bleibt. Sehr schöner Cliffhanger. Da ist man auf die Fortsetzung gespannt. (Thomas Neumann)

Label: Selbstrelease

Format: LP

Auflage: –

VÖ: 22. Februar 2020

Aufgenommen: Oktober 2019, Tonstudio 79 SOUND, Köln

Tracklist:

  • A1 SINA

  • B1 Pulpo

  • B2 22 Types Of Blue

  • B3 Coco Messiah

  • B4 Bird Of Prey Supreme

Line Up:

  • Lars Kaufmann – Bass

  • Jan Elson, Till Skoruppa – Gitarre

  • Matthias Voigt – Gesang

  • Florian Bergmann – Tasteninstrumente

  • Steve Iceberg – Schlagzeug

Web

FB: https://www.facebook.com/catapulcocologne/

Webseite: https://www.catapulco.com

Bandcamp: https://catapulco.bandcamp.com/

Discogs: https://www.discogs.com/de/artist/7737767-Catapulco

Filed under: Album Reviews, Bluesrock, Classic Rock, Hardrock, Heavy Rock, Krautrock, Psychedelic,

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