(Daniel, Lucas und Jens M.) Schon Tage vorher ist die Vorfreude auf das KiL mit hochkarätigstem Line-Up bei uns sehr groß. Die Location, das Kulturzentrum Backstage nahe am Münchner Hauptbahnhof, ist ziemlich verwinkelt und es fällt am Anfang schwer, sich zu orientieren und die jeweiligen Konzerte, welche in drei verschiedenen Räumlichkeiten (Werk, Halle und Club) stattfinden, jeweils pünktlich zu betreten. Dass die Konzerte auf drei verschiedenen Bühnen stattfinden, führt leider zu vielen Überschneidungen, sodass man das ein oder andere Konzert früher verlassen muss oder zu manchen Auftritten zu spät erscheint. Das ist sehr schade, aber bei der Organisation von etwa dreißig Kapellen verteilt auf nur zwei Tage auch unvermeidbar.
Zum Glück hat sich das Orientierungsproblem ziemlich schnell verflüchtigt und wir finden neben den Bühnen ruhige Ecken zum Verweilen, leckeres Essen zwischen Pommes, Burgern und Spätzle (es fehlte nur etwas für die Süßschnäbel unter uns) und einen Haufen netter Menschen.
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(jul) Dear Misses kommen nicht aus “Down under” Australien, sondern aus dem schweizerischen Muotathal, aus dem über den Alpenrand hinweg ansonsten eher Death und Black Metal klänge erschallen. Mit ihrem neuesten Werk „Cool Down Under“ liefern Dear Misses aus der Schweiz ein beeindruckendes Album ab, das Garage-Rock, Psychedelia und Indie auf eine so energiegeladene Weise vereint, dass es kaum stillsitzen lässt. Die Songs rollen wie ein heißer Sommerwind durch staubige Straßen und hinterlassen tiefe Spuren im Gehörgang. Das Album ist laut, düster, aber auch überraschend eingängig – ein starker Beweis für die musikalische Vielseitigkeit und das große Potenzial der Band.








