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musikalisches schreibkollektiv

YEAST MACHINE – Bad Milk

(ju) Wenn Neues aus dem Hause Noisolution eintrudelt, kann man sich in der Regel mit großer Verlässlichkeit auch auf Neues freuen. Neu meint hier nicht nur ein neues Album oder eine neue Band, sondern bezieht sich vor allem auf den Sound, den die jeweilige Band mit ihrem jeweiligen Album versprüht. Nichts Aufgewärmtes, Abgekupfertes, Angelehntes, kein Nullachtfuffzehn oder Mainstream. Stattdessen ein Sound, bei dem einem – je nach Mundart und Erziehung – Dinge wie „WTF?!?“ oder „Geiler Scheiß!“ durch den Kopf schießen. 

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LAMB OF GOD – Into Oblivion

(ju) Es gibt Alben, bei denen du auf der Stelle eskalieren möchtest, egal, wo du gerade bist. Ob zu Hause, auf der Arbeit, beim Autofahren, mit In-Ear-Kopfhörern im Supermarkt oder bei der KFZ-Zulassungsstelle, den Monitor für die gezogene Nummer im Auge behaltend. Einfach das Auto auf der A4 ranfahren und auf dem Standstreifen abgehen. Den Stuhl umschmeißen und im Wartezimmer durchdrehen. Zwischen den Regalen ein Pogo mit den Obst- und Konservendosen veranstalten.   

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STONETREE – „Vortex“

(ju) Fast auf den Tag genau vier Jahre nach ihrer EP „Void Fill III“, über die wir hier berichteten, erscheint mit „Vortex“ der zweite Longplayer von STONETREE (nach ihrem 2017er Debütalbum „The Tempest“, dem 2020, 2021, 2022 und 2024 jeweils eine EP folgte). Die nach mehreren Besetzungswechseln nunmehr zum Quartett angewachsene Band aus dem Österreichischen Linz überzeugt bereits seit 2016 mit ihrem ansprechenden Mix aus Alternative Rock, Stoner Riffs und Metal- und Grunge-Einflüssen aus den neunziger Jahren. „Vortex“ ist insgesamt eingängiger und wirkt ein wenig kommerzieller als seine Vorgänger, was der Qualität jedoch keinen Abbruch tut – zumal das Album von niemand Geringerem als Chris Sheldon (Foo Fighters, Therapy?, Skunk Anansie) gemixt wurde. 

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Clawfinger – Before We All Die

(ju) Die europäischen Rap-Metal-Pioniere CLAWFINGER sind zurück – mit ihrem ersten Album nach 18 langen Jahren! Die schwedisch-norwegische Band, die bekannt ist für riffgetriebenen Crossover, deutlich artikulierten Rap-Gesang und klaren politischen und gesellschaftskritischen Botschaften, präsentiert mit „Before We All Die“ ihr achtes Studioalben. Das große Comeback nach ihrer Blütezeit in den Neunzigern? Wir schauen, beziehungsweise hören mal.

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Pinhead – Egomessiah

(ju) Ilja John Lappin ist ein Tausendsassa, wie er im Buche steht. Er beherrscht unzählige Instrumente und verbringt gefühlt mehr Zeit auf Konzertbühnen denn auf festem Boden. Vermutlich nährte er sich als Säugling mit Musik statt Milch. Schon in der progressiven Math-Metal-Band The Hirsch Effekt macht Lappin seit 2008 gemeinsam mit seinen Kollegen Moritz Schmidt und Nils Wittrock sein Ding, ohne Rücksicht auf Schubladen und Mainstream, spielt mit ihnen 2023 auf dem Euroblast und ein Jahr später im Vorprogramm von Leprous. Außerdem begleitet er als Bassist und Cellist Kumpel Billy Andrews alias The Dark Tenor regelmäßig auf Tournee durch ausverkaufte Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Doch das reicht ihm nicht.

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Motorowl – This House Has No Center

(ju) Obwohl sich das Jahr so langsam dem Ende zuneigt (oder gerade deswegen), soll an dieser Stelle noch ein Album vorgestellt werden, das bereits im Februar erschienen ist und somit schon fast sein Einjähriges feiert. Nicht bloß, weil ich es einem Freund versprochen habe, sondern vor allem, weil dieses Exemplar schlicht und ergreifend Beachtung verdient hat – wenn auch reichlich spät. 

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Alex Henry Foster & The Long Shadows | Gratiskonzert am 27.07.2024 in der Kantine, Köln

(ju) So langsam füllt sich die Kantine. Da der Himmel sich heute nicht so recht für eine Wetterlage entscheiden konnte und sich an diesem Sommerabend eher dem berüchtigten April-Wetter bedient, haben die Veranstalter der Kantine Köln in Kooperation mit dem Musikmagazin Visions das Konzert von Alex Henry Foster & The Long Shadows vorsichtshalber aus dem Biergarten nach innen verlegt. Es ist der krönende Abschluss einer für die Band und vor allem für den Frontmann sehr bedeutsamen Europatournee.

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DAEVAR – Amber Eyes

(ju) Fast ein Jahr nach ihrem überzeugenden Doom-Debut „Delirious Rites“ (Rezension) legen die drei Kölner Nachwuchstalente von DAEVAR mit „Amber Eyes“ sechs neue epische Tracks nach, die zum einen auf ihrem damals rasant ausverkauften Vorgänger aufbauen und zugleich einige lohnenswerte Weiterentwicklungen vorweisen. 

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