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musikalisches schreibkollektiv

Pristine – Cadillac Oldenburg am 19.09.2025

(mh) Pristine aus Tromsø, der Stadt in der arktischen Nord-Region von Norwegen, waren im September 2025 auf Ihrer „The Lines We Cross Part II – Tour“ und gastierten am 19. September 2025 im Cadillac in Oldenburg. Den Rest des Beitrags lesen »

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Triptonus – Terra

(jm) Mit „Terra“ liefern Triptonus ihr bislang reifstes und gleichzeitig mutigstes Werk ab. Das Album ist keine Ansammlung von Songs im klassischen Sinn, sondern eine in sich geschlossene Klangreise, die einen von der ersten Minute an gefangen nimmt. Schon nach wenigen Takten fällt auf: Hier geht es nicht um Hooks oder Refrains, sondern um nichts anderes als um einen unaufhaltsamen und unendlichen Sog.

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EinsEinsEins – Energie

(jm) Es gibt Alben, die einen nicht so leicht wieder loslassen – „Energie“ von EinsEinsEins gehört dazu. Schon der Opener „Der letzte Countdown“ packt mich sofort: Diese Vocoder-Stimme, die streng von zehn auf eins herunterzählt, bevor der Sound mit einem zunächst mantraartig wiederholtem Riff explodiert, ist nicht nur ein cleveres Stilmittel, sondern eine echte Gänsehaut-Maschine, die sehr schnell ihre schräge Fahrt aufnimmt. Der Track macht klar: Hier wird kein lauwarmes Indie-Rock-Süppchen gekocht, hier fließt wirklich Strom!

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Modder – Destroying Ourselves for a Place in the Sun

(jul) Es gibt Abende, die brennen sich ein. Anfang September habe ich Modder aus Gent zum ersten Mal erlebt – in einer Scheune im Nirgendwo, zwischen Moor und Feldern.

Keine Erwartungen, keine Vorkenntnisse und plötzlich dieser brachiale Sound: wuchtig, drückend, aber gleichzeitig von elektronischen Schichten durchzogen, die alles in ein anderes Licht tauchten. Ich stand einfach nur da, geflasht, und wusste: das ist eine Band, die mich ab jetzt begleitet.  Ich hab mich in ihr Schaffen mit Vergnügen tiefer reingehört…

Denn heute (03.10.2025) erscheint Destroying Ourselves for a Place in the Sun, ein vielschichtiges Album, das ich mir vorab zu Gemüte führen durfte.

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Envy (JP) in Köln, Gebäude 9, 11. August 2025

(pe) Am 11. August 2025, als die Sonne längst hinter einem matten Schleier aus Sommerdunst versunken ist, beginnt das Gebäude 9 in Köln zu pulsieren wie ein Herz, das den Takt einer unsichtbaren Vorahnung schlägt. Die Luft ist schwer – durchzogen von erwartungsvollen Stimmen, warmer Elektrizität und dem leisen, fiebrigen Wissen, dass gleich etwas Gewaltiges geschehen wird. Dann, ohne Pomp, ohne Ankündigung, treten sie ins Licht: envy – jene Formation aus Tokio, die seit 1992 wie ein unruhiger Strom zwischen Hardcore, Screamo und den weiten, fließenden Ebenen des Post-Rock mäandert. Aus den verrauchten Kellerclubs ihrer Anfangsjahre emporgewachsen, haben sie mit neun Studioalben, zahllosen EPs und Splits, Tourneen in allen Himmelsrichtungen und Kollaborationen mit Größen wie Mogwai oder Thursday einen Klang geformt, der ungestüm und zugleich erhaben ist.

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The Vintage Caravan – Portals

(js) Wenn man denkt, dass Retro-Rock nicht mehr frischer klingen kann, kommen „The Vintage Caravan“ daher und schieben mit ihrer sechsten Langrille „Portals“ einen satten, psychedelischen Bluesrock-Brocken auf die Bühne, der klingt, als hätten die 1970er ein Date mit Curtis Newton (aka „Captain Future“) aus dem Jahre 2200. Die Isländer, die schon als Teenager die Bühnen Europas unsicher gemacht haben, zeigen mit diesem Album, dass sie nicht nur die alten Meister wie „Led Zeppelin“, „Deep Purple“ oder „Cream“ verehren, sondern auch verdammt gut wissen, wie man deren Vibe in die Moderne katapultiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nazca Space Fox & Wasteland Haze -Backyard Club e.V. Recklinghausen 20. September 2025

(pe) Der Backyard Club e.V. in Recklinghausen – Roter-Backstein-Charme, gemütliche Kellerkneipen-Atmosphäre, Salzstangen und Kerzen auf den Tischen und sympathische Charaktere wohin man auch blickt … und am Wichtigsten: obwohl der Club sich mittlerweile auch bei internationalen Szenehochkarätern wie Seedy Jeezus (Australien/NZ), High Desert Queen (USA), Skyjoggers (Finnland), No Man’s Valley (Niederlande), The Great Machine (Israel) oder El Perro/Radio Moscow (USA u.A.) als beliebte Auftrittslocation etabliert hat, bietet dieses kleine Juwel irgendwo im Recklinhausener Nirgendwo nach wie vor primär heimischen Bands, egal ob etablierte Profis, Amateure oder noch im Selbstversuchs-Stadium befindliche Newcomer die Plattform sich in einem fast intimen Rahmen von irgendwo zwischen 20 und 100 Musikliebhabern live zu präsentieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sheev – Ate’s Alchemist

(js) Werte Heavy-Music-Enthusiasten, wenn ihr auf der Suche nach einem Album seid, das euren Kopf gern mal mit spiralförmigen Riffs durchspült und auf eine psychedelische Klassenfahrt begleiten mag, dann gäbe es weitaus schlechtere Kumpels als Sheev‘s Zweitwerk „Ate’s Alchemist“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fargo – Live in ’25

(mh) Fargo wurden 1973 von Fargo-Pedder (Peter) Knorn in Hannover gegründet. Die Band publizierte in Ihrer ersten erfolgreichen Kreativphase vier Alben, das wohl bekannteste darunter ist „Front Page Lover“. 1984 übernahm David Krebs das Management der Band, die sich dann in Victory umbenannte. Peter ist ja auch Buchautor mit den Werken „Bis Hierhin Und So Weiter“ – 2016 und 2025 – „Von Narren und Kojoten. 2016 erfolgte beim Release-Gig zum ersten Buch eine Wiedergeburt von Fargo und zwei Studio-Alben in 2018 – Constellation und 2021 – Strangers D’Amour. 2025 erscheint am 12. September das erste Live-Opus „Live In ’25“ mit dem aktuellen Line-Up Peter Ladwig – Gesang, Gitarre; Peter Knorn – Bass; Henny Wolter – Gitarre und Nikolas Fritz – Schlagzeug. Den Rest des Beitrags lesen »

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