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Orsak:Oslo – Silt And Static

(vo) Ich kann mich noch sehr gut an ihren Auftritt bei unserem Freak Valley Festival 2023 erinnern, als sie den Freitag bei feinstem Wetter mit ihrer sehr angenehm anzuhörenden, instrumentalen Musik einläuteten: in der Hauptsache Post- und Spacerockig, mit Prog- und Psychedelicanleihen. Entspannt und ausbrechend, sanft und deftig, melancholisch und wuchtig. Damals hatten sie, nach etlichen EPs und Singles, ihre erste LP „In Irons“ im Gepäck, die ich natürlich kaufte und die seitdem meine Sammlung ziert. Nun also endlich neuer Stoff der Herren aus Göteborg/Schweden und Oslo/Norwegen, der mich, das vorweg, begeistert und beeindruckt, HERRLICH! Den Rest des Beitrags lesen »

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The Great Machine – Working Class Anarchist

(jul) Lauter als Bomben, dreckiger als der Zeitgeist: The Great Machine mit dem Soundtrack zur Eskalation.
Wenn ein Albumtitel wie Working Class Anarchist in die Welt geschleudert wird, klingt das erstmal nach Kampfrhetorik. Nach erhobener Faust, nach Überzeugung. Aber was The Great Machine auf ihrem sechsten Album abliefern, ist mehr als ein Aufruf zur Revolte. Es ist ein Manifest aus Dreck, Druck, Doom und sleaziger Energie – ein Soundtrack für eine Welt, die zu lange auf Standby lief und jetzt anfängt zu brennen.

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Spidergawd – From Eight to Infinity

(Js) Oh, „Spidergawd“, ihr norwegischen Riff-Götter, was habt ihr da bloß wieder aus dem Ärmel geschüttelt? Mit „From Eight to Infinity“ liefert die Band aus Trondheim ihr achtes Werk ab. Und, oh là là, sie haben die römischen Ziffern endlich in den Ruhestand geschickt, nur um mit einem Titel aufzutauchen, der klingt, als hätten sie einen Mathematiker und einen Poeten mithilfe einer Prise nordischer Tundra-Magie in einen Mixer geschmissen und ein musikalisches, arithmetisches Mittel erschaffen: „From Eight to Infinity“? Den Rest des Beitrags lesen »

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Aptera – You Can’t Bury What Still Burns

(tob) Aptera wurden 2018 in Berlin gegründet und sind international besetzt. Die vierköpfige Female-Metal-Band – bestehend aus Musikerinnen aus Italien, Belgien, den USA und Brasilien – spielt einen Stil, den man nur schwer in eine Schublade stecken kann. Zumindest gilt das für ihr Debütalbum “You Can’t Bury What Still Burns”, auf dem Doom, Sludge, Stoner, Thrash, Psychedelic, Punk und klassischer Metal zu einem brodelnden Mix verschmelzen. Hinter Aptera stehen Michela Albizzati (Gitarre/Gesang), Celia Paul (Bass/Gesang), Renata Helm (Gitarre/Backing Vocals) und Sara Neidorf (Drums). Erste Aufmerksamkeit erregte das Quartett 2019 mit der selbstbetitelten digitalen 6-Track-EP “Aptera”, die sie am 13. September in Eigenregie veröffentlichten – und die wir uns natürlich auch angehört haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rodney Crowell – Airline Highway

(mh) Rodney Crowell darf man als „Grand Seigneur“ der American Country Szene titulieren. Er war der Ehemann von Rosanne Cash und damit im Familien-Clan mit Legende Johnny Cash. Musikalisch kooperierte er vor allem mit Emmylou Harris, mit der er auch die beiden Grammy-Kreativwerke „The Travelling Kind“ & „Old Yellow Moon“ aufnahm und Mitglied in deren Live-Band war. Nach seinem Grammy nominierten letzten Album „Chicago Sessions“ folgt nun das neue Opus „Airline Highway“. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Good The Bad And The Zugly – November Boys

(vo) „November Boys“, der heute erscheinende Nachfolger ihrer letzten Alben „Misanthropical House“, „Algorithm And Blues“ und „Research And Destroy“ bleibt thematisch und musikalisch auf der Spur der Vorgänger und behandelt im Groben – die fünf Jungs sind ja mittlerweile alle in den Dreißigern – eben Themen die diese Generation jetzt schon verarbeitet wie Midlife-Crisis, „hab ich hier und dort versagt“, Drogen- und Alkoholeskapaden, Egoprobleme, Egoismus und der beginnende Verfall von Körper und Geist. Verpackt in krachende Zwei-, Drei-, Vier- und einem Fünf-Minüter der Marken „Skandinavischer Schweinerock, Punk und ein bissel 90er Zeugs und Metal“.

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Mandy Manala – Mandy Manala

(js) Lang schon nicht mehr hat ein Debütalbum so viel Leidenschaft, Kraft und Magie versprüht wie das selbstbetitelte Werk der finnischen Heavy-Rock-Band „Mandy Manala“, das via „Argonauta Records“ bereits im Juni 2025 erschienen ist. Die fünfköpfige Band aus Vaasa kommt mit einer charismatischen Frontfrau und einer gehörigen Portion Erfahrung im Gepäck. Die Mitglieder sind allesamt seit über zwei Jahrzehnten in der lokalen Musikszene aktiv. Den Rest des Beitrags lesen »

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Helloween – Giants & Monsters

(mh) Helloween, die Metal-Kürbisköpfe aus Hamburg, feiern 40-jähriges Jubiläu: Otanjoubi Omedetou (Gratulation!). Helloween sind ja in Japan sehr angesagt, siehe auch die blu-ray „Live At Budokan“. Kai Hansen zählt dort zu den weltbesten Gitarreros. Da erstaunt nicht, dass die erste Single-Auskopplung aus dem Album „This is Tokyo“ ist, mit entsprechender Video-Optik im Manga-Stil:

Nachdem zuerst zum Jubiläum die „March Of Time – Best Of 40 Years“ erschien folgt nun das neue Studio-Opus „Giants & Monsters“ mit heroischem Cover im antiken griechischen Gemäldestil. Den Rest des Beitrags lesen »

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Van Elson – Schmerztherapie

(vo) Eine instrumentale Achterbahnfahrt durch seine Gefühlswelt infolge einer Trennung, verbunden mit heftigem, seelischem Kummer, verarbeitete Van Elson, Gitarrist der Doomspatze und Catapulco (zur Zeit auf Eis gelegt) mit dieser 42-minütigen Komposition. Unterteilt in eine 30-teilige Chronologie, in die er all sein Herzblut und Können steckte: Emotionalität pur: Herzklopfen, Schweißausbrüche, Seelenzustände, Therapie, Verarbeitung, Zweifel, Wut, Angst, Gesundung…..? Wie er mir schrieb hat er auf Anraten eines Freundes versucht seinen Herzschmerz musikalisch zu verarbeiten, fing planlos an zu komponieren, aufzunehmen und zu programmieren: Es entstand diese grandiose, instrumentale Vorstellung, die vielschichtig und absolut beeindruckend gelang! Den Rest des Beitrags lesen »

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Wucan – Axioms

[hjs] Wucans viertes Album erblickt das Licht der Welt. Es ist meiner Meinung nach das kompletteste Album der Band. Sehr eingängig, schöne Songstrukturen und Spielraum für jedes Instrument. Sängerin Francis Tobolsky formuliert es wie folgt: „Die Basis unserer Musik ist internationaler Hard Rock der Siebziger mit zeitgemäßen Einflüssen, die diesmal noch etwas pompöser, brachialer und vielschichtiger ausgefallen sind.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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