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The Vintage Caravan – Portals

(js) Wenn man denkt, dass Retro-Rock nicht mehr frischer klingen kann, kommen „The Vintage Caravan“ daher und schieben mit ihrer sechsten Langrille „Portals“ einen satten, psychedelischen Bluesrock-Brocken auf die Bühne, der klingt, als hätten die 1970er ein Date mit Curtis Newton (aka „Captain Future“) aus dem Jahre 2200. Die Isländer, die schon als Teenager die Bühnen Europas unsicher gemacht haben, zeigen mit diesem Album, dass sie nicht nur die alten Meister wie „Led Zeppelin“, „Deep Purple“ oder „Cream“ verehren, sondern auch verdammt gut wissen, wie man deren Vibe in die Moderne katapultiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Orsak:Oslo – Silt And Static

(vo) Ich kann mich noch sehr gut an ihren Auftritt bei unserem Freak Valley Festival 2023 erinnern, als sie den Freitag bei feinstem Wetter mit ihrer sehr angenehm anzuhörenden, instrumentalen Musik einläuteten: in der Hauptsache Post- und Spacerockig, mit Prog- und Psychedelicanleihen. Entspannt und ausbrechend, sanft und deftig, melancholisch und wuchtig. Damals hatten sie, nach etlichen EPs und Singles, ihre erste LP „In Irons“ im Gepäck, die ich natürlich kaufte und die seitdem meine Sammlung ziert. Nun also endlich neuer Stoff der Herren aus Göteborg/Schweden und Oslo/Norwegen, der mich, das vorweg, begeistert und beeindruckt, HERRLICH! Den Rest des Beitrags lesen »

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The Great Machine – Working Class Anarchist

(jul) Lauter als Bomben, dreckiger als der Zeitgeist: The Great Machine mit dem Soundtrack zur Eskalation.
Wenn ein Albumtitel wie Working Class Anarchist in die Welt geschleudert wird, klingt das erstmal nach Kampfrhetorik. Nach erhobener Faust, nach Überzeugung. Aber was The Great Machine auf ihrem sechsten Album abliefern, ist mehr als ein Aufruf zur Revolte. Es ist ein Manifest aus Dreck, Druck, Doom und sleaziger Energie – ein Soundtrack für eine Welt, die zu lange auf Standby lief und jetzt anfängt zu brennen.

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Spidergawd – From Eight to Infinity

(Js) Oh, „Spidergawd“, ihr norwegischen Riff-Götter, was habt ihr da bloß wieder aus dem Ärmel geschüttelt? Mit „From Eight to Infinity“ liefert die Band aus Trondheim ihr achtes Werk ab. Und, oh là là, sie haben die römischen Ziffern endlich in den Ruhestand geschickt, nur um mit einem Titel aufzutauchen, der klingt, als hätten sie einen Mathematiker und einen Poeten mithilfe einer Prise nordischer Tundra-Magie in einen Mixer geschmissen und ein musikalisches, arithmetisches Mittel erschaffen: „From Eight to Infinity“? Den Rest des Beitrags lesen »

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The Good The Bad And The Zugly – November Boys

(vo) „November Boys“, der heute erscheinende Nachfolger ihrer letzten Alben „Misanthropical House“, „Algorithm And Blues“ und „Research And Destroy“ bleibt thematisch und musikalisch auf der Spur der Vorgänger und behandelt im Groben – die fünf Jungs sind ja mittlerweile alle in den Dreißigern – eben Themen die diese Generation jetzt schon verarbeitet wie Midlife-Crisis, „hab ich hier und dort versagt“, Drogen- und Alkoholeskapaden, Egoprobleme, Egoismus und der beginnende Verfall von Körper und Geist. Verpackt in krachende Zwei-, Drei-, Vier- und einem Fünf-Minüter der Marken „Skandinavischer Schweinerock, Punk und ein bissel 90er Zeugs und Metal“.

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Wucan – Axioms

[hjs] Wucans viertes Album erblickt das Licht der Welt. Es ist meiner Meinung nach das kompletteste Album der Band. Sehr eingängig, schöne Songstrukturen und Spielraum für jedes Instrument. Sängerin Francis Tobolsky formuliert es wie folgt: „Die Basis unserer Musik ist internationaler Hard Rock der Siebziger mit zeitgemäßen Einflüssen, die diesmal noch etwas pompöser, brachialer und vielschichtiger ausgefallen sind.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Original Alice Cooper Band – The Revenge Of Alice Cooper

(mh) Alice Cooper, der Fürst des musikalischen, theatralischen Horror ist eine Legende. Nach über 50 Jahren hat er sich Anno 2025 endlich mit den Musiker-Kollegen der damaligen Zeit zur Original Alice Cooper Band wiedervereint. Alben waren unter anderem „Killer“(1971), „School’s Out“(1972) und „Billion Dollar Babies“(1973) und diese machten Sie zu Superstars. Legendäre Hits wie „I’m Eighteen“, „Elected“, „School’s Out“, „Billion Dollar Babies“ und „No More Mr. Nice Guy“ sind auch heute noch Klassiker, die im Repertoire des Maestros auch mit seiner aktuellen Live-Band sind. Produzent war erneut Bob Ezrin. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hot`N´Nasty – Live – Still Rollin‘

(mh) Hot`N´Nasty gehören zu Speerspitze in der deutschen Blues- und Rock-Szene. So gewann man 2020 den „German Blues Award“ in der Kategorie Beste Band. 2009 war sie außerdem bereits erfolgreich mit dem Gewinn des deutschen Rock- und Pop-Preis in den Kategorien „Bestes Rhythm & Blues Album“ (1.Platz) und „Beste Rhythm & Blues Band“ (2.Platz). Nach vier Studio-Werken war es endlich Zeit zur Veröffentlichung des ersten Live Opus, tituliert „Live – Still Rollin“! Auf den zwei CDs ist die komplette Show enthalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Motörhead – The Manticore Tapes

(mh) Motörhead nahmen 1976, ein Jahr nach Gründung, in den Manticore Studios von Emerson, Lake & Palmer „The Manticore Tapes“ auf: in der klassischen, auch als „The Three Amigos“ Besetzung titulierten Ära mit  Lemmy am Bass; Gesang, Fast Eddie Clarke an der Gitarre und Phil “Philthy” Animal Taylor am Schlagzeug. Diese lange verschollenen „Recordings“ wurden nun, Anno 2025, zum 50 jährigen Bandjubiläum meisterhaft restauriert, neu entdeckt und am 27. Juni 2025 offiziell das Licht der Welt erblicken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kombynat Robotron – AANK

(vo) Leute, schnallt euch an: die neue Robotronische Musik ist eine Kombynation aus Hard Rock, Industrial und Hard Rock, mit Prisen Kraut, Psychedelic und Surf, keine Jams, mit Gesang! und zumeist mächtig abgehend und treibend. Das wird „Staub“ aufwirbeln wie schon der gleichnamige, erste Song auf AANK (Al.. Af… Ne… Kl…, mehr verrate ich nicht zum Titel) und dass diese 6 Minuten und 5 Sekunden jegliche Tanzböden malträtieren und Open Air Festival Grasnarben plätten: was für ein Fetzer. Hochachtung für Claas, Jannes und Tommy das sie sich mit ihrem neuen Album musikalisch ganz anders definieren und erfinden als bis hierhin und sich nicht mit den – und das völlig zurecht – bisherigen. wirklich weltweiten Anerkennungen begnügen denn siehe Cover: neue Zähne braucht das Land, auch! Den Rest des Beitrags lesen »

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