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musikalisches schreibkollektiv

STONETREE – „Vortex“

(ju) Fast auf den Tag genau vier Jahre nach ihrer EP „Void Fill III“, über die wir hier berichteten, erscheint mit „Vortex“ der zweite Longplayer von STONETREE (nach ihrem 2017er Debütalbum „The Tempest“, dem 2020, 2021, 2022 und 2024 jeweils eine EP folgte). Die nach mehreren Besetzungswechseln nunmehr zum Quartett angewachsene Band aus dem Österreichischen Linz überzeugt bereits seit 2016 mit ihrem ansprechenden Mix aus Alternative Rock, Stoner Riffs und Metal- und Grunge-Einflüssen aus den neunziger Jahren. „Vortex“ ist insgesamt eingängiger und wirkt ein wenig kommerzieller als seine Vorgänger, was der Qualität jedoch keinen Abbruch tut – zumal das Album von niemand Geringerem als Chris Sheldon (Foo Fighters, Therapy?, Skunk Anansie) gemixt wurde. 

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BLACK LUNG – Forever Beyond

(yv) Seit zwölf Jahren verwöhnen uns Black Lung nun schon mit feinem Material, physisch und vor allem auch live, nun erschien gerade ihr fünftes Album „Forever Beyond“ bei Magnetic Eye Records. Die drei Mannen sind bekannt für ihren unvergleichlichen, düster-bluesifolkigen Sound, psychedelisch angehauchte Untertöne und anständig doomigen Schmackes. Hinsetzen, Pöppel ins Ohr, mit Spannung „Play“ drücken: Den Rest des Beitrags lesen »

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L’IRA DEL BACCANO  –  The Praise of Folly

(jul) Prog-log der Torheit

„Ich liebe es von jeher, alles das zu sagen, was mir Dummer just auf die Zunge kommt. Nur erwartet nicht, dass ich mich nach der Schablone der gewöhnlichen Redner definiere oder gar disponiere.“

— Erasmus von Rotterdam, Lob der Torheit (Moriae Encomium, 1509)

Erasmus lässt die Torheit ohne Schuldbewusstsein sprechen. Und in Zeiten, in denen Texte gern abgeschrieben, geglättet, neu etikettiert und als eigene Erkenntnis ausgegeben werden, hat dieser Ansatz etwas Tröstliches. Wer nichts nach Schablone sagt, kann auch schwerlich kopiert werden. Torheit als Schutzmaßnahme, sozusagen. Alles, was sauber formatiert ist, lässt sich weiterreichen. Alles, was aneckt, bleibt an einen Ursprung gebunden.

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HIDAS – A Sense Of Impending Doom

(jm) Mit A Sense Of Impending Doom legen HIDAS ihr zweites Studioalbum vor – und machen unmissverständlich klar, dass sie nicht gekommen sind, um innerhalb genretypischer Komfortzonen zu verweilen. Das instrumentale Trio aus München operiert zwar im Spannungsfeld von Doom, Stoner und Metal, zerlegt diese Kategorien aber konsequent in ihre Einzelteile und setzt sie neu zusammen: schwerer, düsterer und noch kompromissloser als auf dem Debüt.

Der Albumtitel ist programmatisch. A Sense Of Impending Doom beschreibt das Gefühl, dass sich etwas Unabwendbares, etwas Fatales anbahnt – ein persönliches Empfinden, das sich zugleich wie ein Spiegel des globalen Zustands unserer Welt liest. Dieses Gefühl einer latenten Bedrohung zieht sich wie ein roter Soundtrack-Faden durch alle sechs Tracks und verleiht der Platte eine wirklich beklemmende Geschlossenheit.

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Stargo – Violet Skies

(jul) Es gibt Alben, bei denen man merkt, dass eine Band etwas will.
Mit Violet Skies legen Stargo ein Album vor, das nach Ankommen klingt. Härter, dichter und klarer als alles zuvor verabschiedet sich die Band von stonerrockiger Bequemlichkeit und setzt auf Konsequenz statt Komfort. Das Ergebnis ist ein Heavy-Album mit Haltung – und ein Wendepunkt in der Bandgeschichte.

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AEON TEMPLE – Resurfaced

Manchmal reicht ein erster Blick, um die Stimmung eines Albums zu erfassen. Resurfaced von AEON TEMPLE funktioniert genau so. Das Cover zeigt eine aufgewühlte Meereslandschaft kurz vor dem Umschlag – kein dramatischer Untergang, sondern gespannte Bewegung. Ein Moment zwischen Stabilität und Veränderung. Genau dieses Gefühl zieht sich durch das gesamte Album.
Dazu – und zum Entstehungsprozess von Resurfaced – haben AEON TEMPLE mir für den RockBlogBluesSpot einige spannende Fragen beantwortet.

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a/lpaca im Rare Guitar Münster, 11.12.2025

(pe) Zum ersten mal aufmerksam geworden auf diese Band aus Italien bin ich beim Stöbern durch Dave Schmidts Sulatron Records Backkatalog – und einmal mehr bewies Sula B. mit a/lpacas 2021er Album „Make it Better“ den richtigen Riecher, denn das Album ging verdammt gut ins Ohr.

Wie das eben leider oft so ist, geriet die Band wieder in (meine) Vergessenheit, bis auf dem Rockblog.Bluesspot ein Artikel von Blog-Kollegin Jules zum neuen Album „Laughter“ erschien (den Link zum Artikel findet Ihr am Ende der Rezi).

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Black Charger – Small Town

(jm) Stoner Rock aus dem Raum Osnabrück dreht sich auf meinem Plattenteller und der hört sich fast so trocken an wie diverse Originale aus der kalifornischen Wüste. Und das ist durchaus positiv gemeint, denn je trockener, umso besser schmeckt das die Musik begleitende Getränk.

Black Charger wurden als Jam-Projekt im Jahr 2018 gegründet. In der klassischen Trio-Besetzung mit Christian (Gitarre & Gesang), Stephan (Bass) und Uli (Schlagzeug) setzen sie auf puren, unverfälschten Stoner Sound und schöpfen aus den Wurzeln des Genres in den frühen 1990er und frühen 2000er — deutliche Inspirationsquellen sind Bands wie Kyuss, Fu Manchu oder Brant Bjork. Über die Jahre entwickelte sich aus dem Jam-Projekt eine ernsthafte Band mit eigener musikalischer Identität und hin und wieder öffnen sie ihren Stil auch für Einflüsse abseits des rein klassischen Stoner Rocks.

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Various Artists – Spaceship Landing: A Tribute To Kyuss

(syb) Oha. Wir schreiben das Jahr 2025 und das Label und Webmagazin WITCHING BUZZ bringt ein Kyuss-Tribute-Album heraus. Dreißig Jahre nach der letzten Platte und Auflösung dieser Über-Väter des Stoner Rocks. Da wird sich der eine oder die andere sicher fragen, ob das wirklich sein muss? Und warum gerade jetzt? Welche Motivation steckt hinter der Veröffentlichung dieses Tributes zu einer Zeit, in der böse Zungen behaupten, der Stoner sei eigentlich schon längst im kalifonischen Wüstenstaub gestorben? Den Rest des Beitrags lesen »

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