(KiS) Die Besucherzahl ist heute etwas gewachsen. Einige Kölner sind noch nach der Arbeit hierher in das Naherholungsgebiet Westerwald gefahren und bevölkern nun mit allerlei Campern und Zelten die umliegenden Hügel. Normale Ausflügler und Wanderer streifen mit großen Augen vorbei und wundern sich wohl ein wenig. Aber hier geschehen ja auch Wunder. Wunderschöne Momente mit wunderbaren Menschen.
(KiS) Das kleine Hoflärm ist dieses Jahr 5 Jahre alt geworden. Damit ist es raus aus den Windeln, hat jedes Jahr dazu gelernt. Diese Edition wartet mit Duschmobil und Vormittags-Festival-Yoga auf! Während die Familie, Freunde und Helfer im strömenden Regen der letzten Wochen mit Herzblut gesägt, geschraubt und aufgebaut haben, umfängt uns Festivalgäste der Donnerstag trocken, warm und mit strahlendem Sonnenschein. Wie in eine lang vermisste Umarmung tauchen wir ein in das lauschige Marienthal um neben dem Kloster einige unheilige Tage mit teuflisch guter Musik zu verbringen.
Roots-Reggae Legende bringt Jamaika in den Ruhrpott
(pe) Und wieder einmal überraschte der Dortmunder JunkYard mit einer faustdicken Booking-Überraschung: Winston Rodney alias Burning Spear, Roots-Reggae-Legende aus Jamaika gab sich am Freitagabend die Ehre und verwandelte an diesem herrlich sommerlichen Open-Air-Abend mit pünktlich zum Gig klimatischer Änderung nach wochenlangem Regen zurück zum karibischen Sommer den JunkYard in ein kleines Stückchen Ruhrpott-Jamaika – und die Fans folgten ihm bei mit 1500 Besuchern proppevollem und natürlich ausverkauftem Haus. Den Rest des Beitrags lesen »
(vo) Fast pünktlich zu Beginn des zweiten Tages auf dem Sportplatz des TSU Nikolsdorf braute sich ordentlich was zusammen: auf der Bühne brauten „Opium Masala“ ein brodelndes Musikgemisch für uns zusammen und auch der Wettergott da oben ließ sich nicht lumpen: er drehte völlig am Rad und öffnete dem Nass alle Ausgänge…war dann aber gnädig mit uns und sorgte nach einer halben Stunde wieder für himmlischen Beistand, dem Feiervolk und der Band zu Ehren. Das Grazer Rockduo ließ sich auch durch die Wetterkapriole nicht aus dem Schwung bringen und sorgte für frischen Wind auf dem Gelände, ein heißer Auftakt bei nun trocknendem Wetter, das dann aber mit heftiger Schwüle um sich schmiß, aber egal, wir waren durch die beiden Jungs auf der Bühne gut heißgemangelt! Den Rest des Beitrags lesen »
(vo) Nach einer Nacht-, Morgen- und Vormittag Fahrt erreichte ich, mit 876 Kilometern mehr auf dem Tacho, meine Unterkunft, den Gasthof Pontiller in Oberdrauburg/Kärnten/Österreich. Geschafft! Satt von den landschaftlichen Erlebnissen unterwegs und müde von der langen Fahrt nahm ich wie vereinbart den gegenüber im Amtshaus! hinterlegten Zimmerschlüssel in die Hand und ruhte erstmal aus und dachte auch schon an den morgigen Beginn eines wunderbar gelegenen Festivals, das ich 2018 kennen und lieben lernte, siehe meinen Bericht von damals. Später am Tag dann kurze Ortsbesichtigung und Einkauf im kleinen Supermarkt (Almdudler Limo und Schartner Bombe) und im komfortablen Zimmer wieder geruht….. Den Rest des Beitrags lesen »
(pe) Der JunkYard in Dortmund mausert sich immer mehr zum Szene-Spitzenreiter Dortmunds. Seit 2016 sind nunmehr schon einige bekannte Größen dort aufgetreten und klagte man als Dortmunder vor einigen Jahren noch fürchterlich darüber, dass alle Bands zwar nach Köln aber niemand nach Dortmund kommt (mit etwas Glück war die ein oder andere Band im FZW zu bestaunen), so sind diese Durststrecken augenscheinlich und gottseidank vorbei. Den Rest des Beitrags lesen »
(vo) Wie ich nach Ankunft auf dem Kellberg erfuhr war die ab 13 Uhr stattfindende Bier Yoga Stunde ein Erfolg, und eine wunderbare Idee um den Festivaltag einzuläuten und der begann mit „Marek“: diese Band verabschiedete ein Bandmitglied aus dem Junggesellen Dasein, wobei vor der Bühne von zahlreichen Freunden noch mehr Party veranstaltet wurde, mit guter Choreographie und Sprechchören und Spruchbändern, herrlich! Und das Quartett aus Passau auf der Bühne gab uns und den Verabschiedern alles: harte Riffs, kernigen Gesang, das ging gut ab. Schaun mer mal wie sich das weiterentwickelt. Den Rest des Beitrags lesen »
(vo) Freitagfrüh gestartet, (Donnerstag konnte ich noch nicht anreisen), ereignisarme 661 km über die A 46 und 3 von der Haustür bis zum Gasthof Kernmühle, der mir die beiden nächsten Nächte ein Zimmer zum Ausruhen zur Verfügung stellte. Um 15 Uhr dann weitere 5 km bis zum Zentrum des Geschehens auf dem Kellberg in Thyrnau (also 666 km von der Haustür bis zum Festivalgelände!), Parkplatz gefunden, Presse Bändchen empfangen, Veranstalter Felix herzlich begrüßt und erstmal umschauen und geniessen. Was für eine wunderbare Augenweide, dieses für die kommende Musik zur Verfügung stehende Gelände, herrlich, HERRLICH! Den Rest des Beitrags lesen »
(pe) Nachdem ich ganz unbedarft und ohne je von der Band gehört zu haben den Rockpalast-Livestream des Auftritts von Seedy Jeezus beim Freak Valley Festival 2023 gesehen hatte, war mir direkt nach dem ersten Song bewusst: diese Band ist etwas ganz Besonderes! Fantastischste Gitarren-Virtuosität, eine phänomenale Rhythmus-Gruppe, und insbesondere der emotionale Moment des Sängers mit einem Tränchen im Auge ob der überwältigenden Publikums-Kulisse beim FVF – all das ließ den Gedanken bei mir reifen, diese Band unbedingt ganz schnell auch noch live erleben zu müssen (zumal die Jungs einer kurzen Recherche nach aus Australien stammen, und somit sicherlich nicht allzu oft in Europäischen Gefilden anzutreffen sind). Den Rest des Beitrags lesen »
(kis) Der letzte Festivaltag startet sakral. Mensch, Beatman, der Arbeitstag startet früher als gedacht, schon 12:30 ist der Reverend nach ausgiebigem Soundcheck unterwegs auf dem Gelände um seine Schäfchen ins Trockene zu holen. Zum Merchstand, wo man einfach was in seine Plattenkiste werfen kann, der Ein-Mann Prediger aus der schönen, aber langweiligen Schweiz erfreut mit Minihandtaschen-Verstärker die Frühaufsteher unter den Freaks.. Dann über die Wiese auf die Bühne, gewartet bis die Messe zu Ende ist. Dann losgelegt mit Schlagzeug und Gitarre. Gleichzeitig natürlich. Neben Gospel Blues Trash bietet der Reverend zur Unterhaltung noch beaste Sprüche und Anekdoten (Corona, beste Zeit, nix arbeiten nur Freundin vögeln) herrrrlisch politisch unkorrekt. Nach dem Gig fährt der Herr sich selbst zum Nächsten. Hupe und Adieu, beim Auftritt in deiner Nähe, sei dabei!