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Necrofier – Transcend Into Oblivion

(tobi) Necrofier kommen aus den USA, genauer gesagt aus dem Lone Star State Texas, und haben ihren „Sitz“ in Houston. Gegründet hat sich die vom norwegischen Black Metal inspirierte Band 2018. Seither erschienen die EP „Visions in Fire“ (2018) sowie die beiden Full-Length-Alben „Prophecies of Eternal Darkness“ (2021) und „Burning Shadows in the Southern Night“ (2023). Eine Besonderheit des texanisch-norwegischen Black Metal ist die würzig-scharfe texanische Intensität, die Necrofier ihren Songs verleihen. Auf ihrem neuen Studiodreher „Transcend Into Oblivion“ wollen sie diese „exotische“ Gangart mit mehr Kraft, Überzeugung und Einfallsreichtum würzen – scharfes Texasfeuer mit kaltem Norwegerstahl, warum auch nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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L’IRA DEL BACCANO  –  The Praise of Folly

(jul) Prog-log der Torheit

„Ich liebe es von jeher, alles das zu sagen, was mir Dummer just auf die Zunge kommt. Nur erwartet nicht, dass ich mich nach der Schablone der gewöhnlichen Redner definiere oder gar disponiere.“

— Erasmus von Rotterdam, Lob der Torheit (Moriae Encomium, 1509)

Erasmus lässt die Torheit ohne Schuldbewusstsein sprechen. Und in Zeiten, in denen Texte gern abgeschrieben, geglättet, neu etikettiert und als eigene Erkenntnis ausgegeben werden, hat dieser Ansatz etwas Tröstliches. Wer nichts nach Schablone sagt, kann auch schwerlich kopiert werden. Torheit als Schutzmaßnahme, sozusagen. Alles, was sauber formatiert ist, lässt sich weiterreichen. Alles, was aneckt, bleibt an einen Ursprung gebunden.

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Iron Man’s Anthem – A Tribute to Ozzy

(syb) Mit Iron Man’s Anthem: A Tribute to Ozzy veröffentlicht das Webzine und Label WITCHING BUZZ nur vier Monate nach seinem Kyuss-Tribut „Spaceship Landing“ eine weitere digitale Compilation, die nicht im Schatten ihres übergroßen Idols stehen bleibt, sondern diesen bewusst nutzt, um neue Konturen zu schaffen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Slaughterday – Dread Emperor

(tobi) Aus Ostfriesland, genauer gesagt aus der Stadt Leer, kommen Slaughterday, ein Duo, das seit 2010 intensiven und brachialen Old-School-Death-Metal liefert. Gegründet wurde Slaughterday von Jens Finger (Guitars, Bass) und Bernd Reiners (Vocals, Drums). Die beiden erfahrenen Mucker haben ihre Band zügig in der hiesigen Szene etabliert und sich mit ihrem erbarmungslosen, unverwechselbaren Sound und ihrer Live-Power einen Namen gemacht. Jens Finger, zuvor Gitarrist bei den Oldenburger Death-Metal-Legenden Obscenity, und Bernd Reiners, auch bekannt von Aurichs Death-Thrash-Band BK 49, verbinden technisches Können mit brachialer Härte und einem Gespür für Melodien, die den Songs Aggression und Atmosphäre verleihen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ben Reel – Spirit`s Not Broken

Celtic-Rock, Folk, Americana aus Nordirland

(ro) Man spürt es schon im ersten Ton: Hier erzählt jemand von seinem Leben, von der Welt, wie sie ist, und von allem, was sie aushält. Ben Reel, geboren im Süden des County Armagh in Nordirland, öffnet mit „Spirit’s Not Broken“ Räume, die zwischen Celtic Blues, Americana und erdigem Folk schwingen. Jeder Akkord, jeder Satz ist wie eine kleine Bewegung auf einem langen, verwobenen Pfad – Geschichten, die getragen werden von Erfahrung, Erinnerungen und der Fähigkeit, auch in rauen Zeiten Zuversicht zu bewahren.

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HIDAS – A Sense Of Impending Doom

(jm) Mit A Sense Of Impending Doom legen HIDAS ihr zweites Studioalbum vor – und machen unmissverständlich klar, dass sie nicht gekommen sind, um innerhalb genretypischer Komfortzonen zu verweilen. Das instrumentale Trio aus München operiert zwar im Spannungsfeld von Doom, Stoner und Metal, zerlegt diese Kategorien aber konsequent in ihre Einzelteile und setzt sie neu zusammen: schwerer, düsterer und noch kompromissloser als auf dem Debüt.

Der Albumtitel ist programmatisch. A Sense Of Impending Doom beschreibt das Gefühl, dass sich etwas Unabwendbares, etwas Fatales anbahnt – ein persönliches Empfinden, das sich zugleich wie ein Spiegel des globalen Zustands unserer Welt liest. Dieses Gefühl einer latenten Bedrohung zieht sich wie ein roter Soundtrack-Faden durch alle sechs Tracks und verleiht der Platte eine wirklich beklemmende Geschlossenheit.

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Vorankündigung: SULA BASSANA – Time Travel – Rare & Obscure Tracks From The Decades (VÖ: 6. Februar 2026)

(Bandcamp only album. So far)
https://sulabassana.bandcamp.com/album/time-travel-rare-obscure-tracks-from-the-decades

An album with rare, unreleased and obscure tracks. A journey back in time from now to somewhere in the mid or late 90s. Hope you enjoy!
All songs, instruments, recording, mix and production by Dave/Sula, except noted differently in the tracklisting. Cover by Dave, but might be changed…

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Kanonenfieber – Soldatenschicksale

(tob) Nach dem Studioalbum „Die Urkatastrophe“, über das ich an andere Stelle schrieb, und der letzten Veröffentlichung „Live in Oberhausen“, melden sich Kanonenfieber mit einer neuen Platte zurück. Während „Die Urkatastrophe“ musikalisch wie lyrisch eindringlich die Schrecken des Krieges thematisierte und „Live in Oberhausen“ die rohe Energie, Wucht und Detailverliebtheit der Band auf die Bühne brachte, führt „Soldatenschicksale“ mehrere frühere Veröffentlichungen zusammen und ergänzt sie um neue Songs.„Soldatenschicksale“ erscheint am 06.02.2026 über Century Media als limitiertes CD-Mediabook, als Gatefold-LP inklusive Booklet, als LP sowie digital. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dudley Taft – The Speed Of Life

Seattle-Blues aus Cincinnati/ Ohio

(ro) Seattle-Blues war schon immer Musik für Menschen, die weiterfahren, wenn andere anhalten – „The Speed of Life“ ist genau diese Bewegung in zwölf Songs. Dudley Taft, geboren 1966 in Washington, schreibt kein Album über Stillstand, sondern über Momentum: über Regen auf dem Asphalt, über Strom auf der Gitarre und über ein Leben, das sich nur im Vorwärtsgang wirklich begreifen lässt.
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Mayhem – Liturgy of Death

(tob) Wenn man über Black Metal spricht, landet man zwangsläufig bei Mayhem. Seit über vier Jahrzehnten stehen die Norweger für kompromisslose Extreme und haben neben zahlreichen EPs und Live-Alben sechs Studioalben veröffentlicht. In dieser Zeit hat die Band vieles erlebt und durchgestanden – und ist dennoch so präsent wie eh und je. Den Rest des Beitrags lesen »

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