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Enigma Experience – Question Mark

(as) Elefantenhochzeit? Für Insider der Stoner-Rock-Szene vielleicht, denn bei „Enigma Experience“ handelt es sich um eine Zusammenrottung von Truckfighters-Gitarrist Niklas „Mr.Dango“ Källgren, seinem früheren Weggefährten Oskar „Pezo“ Johansson, der dieser Tage bei „Witchcraft“ die Kessel rührt, sowie Frontmann Maurice Adams, der im Underground an der Spitze von „Breed“ und „Motorfinger“ von sich reden macht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Oulu Space Jam Collective ‎– Harvest Sage

(tn) Ein illustres, herbstlich gestaltetes Cover. Fast ein Zitat aus der Idyllenmalerei des 17. Jahrhunderts. Die Andeutung dieser Zeitreise in die Vergangenheit soll denn auch auf dem vorliegenden Album durchaus umgesetzt werden. Allerdings geht es bei dem Album „Harvest Sage“ nicht in die Vergangenheit, hier wird offensichtlich eher die Zukunft als Reiseziel angepeilt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Witchrider – Electrical Storm

(as) Für eine relativ unbekannte Combo aus einer engen stilistischen Sparte sind sechs Jahre Sendepause eine lange Zeit. „Witchrider“ haben ihr aus welchen Gründen auch immer eingehaltenes Stillschweigen zumindest insoweit sinnvoll genutzt, als Strukturen entschlackt, der Shit-Filter engmaschiger geknüpft und die Vocals weiter in den Vordergrund gerückt wurden. Den Rest des Beitrags lesen »

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KADAVAR – The Isolation Tapes

(jm) Ich muss zugeben, ich bin überrascht. Im Grunde sagt der Name schon alles. „The Isolation Tapes“ ist im Frühjahr 2020 inmitten der globalen Krise entstanden. Was den inneren Kompass vieler Menschen ins Trudeln gebracht hat, führte bei KADAVAR offenbar zu einer Sammlung ihrer bisher merkwürdigsten Kompositionen: Eine Reise zu ihren musikalischen Wurzeln und zurück – Lieder über Isolation, Transformation und spirituelles Wachstum – spacig, atmosphärisch, trippig und bei weitem nicht so nach vorne treibend, wie das, was wir bisher von den Berlinern gewohnt sind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Savoy Brown – Ain’t Done Yet

(tn) Die britische Bluesrock-Truppe spielt seit Mitte der Sechzigerjahre zusammen. Natürlich hat sich das Line-Up im Vergleich zum Gründungsjahr 1965 geändert, aber was sich nicht verändert hat ist die Power, die man aus den Lautsprechern zu spüren bekommt, wenn man die Sounds vom neuen Album durch die Beschallungsanlage jagt. Hier wird fortgesetzt, was man schon auf dem Vorgängeralbum „City Night“ (2019) hören konnte: eine exzellente, gut austarierte Mischung aus Rock, Blues und Soul. Die Fortsetzung der musikalischen Intentionen des 2019er-Albums bestätigt auch Kim Simmonds, Frontmann und Gitarrist der Band, der als Songwirter maßgeblich für den Sound von „Savoy Brown“ verantwortlich zeichnet. Den Rest des Beitrags lesen »

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A Perfect Day – With Eyes Wide Open

(as) Italo-Rock, die Zigste: „A Perfect Day“ stellen sich mit ihrem dritten Album so breitbeinig auf, dass man denken könnte, sie würden mitnichten vom Stiefel, sondern aus den Vereinigten Staaten stammen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Colosseum – Live ‘71

(as) Nomen est omen: „Live ‘71“ enthält Auszüge mehrerer „Colosseum“-Shows aus ebenjenem Jahr, verteilt auf zwei CDs und gedacht als umfassende Dokumentation der Bühnenqualitäten der britischen Jazzrock-Pioniere. Anders als bei den drei mehr oder minder zeitgleich erscheinenden Konzertmitschnitten der Band handelt es sich hierbei nicht um Bootleg-Aufnahmen, sondern professionelle, die einen amtlichen Sound garantieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Colosseum – Live At The Piper Club, Rome, Italy 1971

(as) Auf diesem „Colosseum“-Mitschnitt erkennt man, wie sich Chris Farlowe seinerzeit endgültig als Frontmann der Gruppe durchsetzte, wovon übrigens auch die ausführlichen Liner-Notes im Booklet des wie immer bei Repertoire Records schmuckvollen Digipaks zeugen. Unabhängig davon sollten Interessenten aber Obacht walten lassen, denn die Klangqualität von „Live At The Piper Club, Rome, Italy 1971“ rangiert nicht über jener eines besseren Bootlegs. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ole Frimer Band – Live in Eppingen

Blues mit Rock- Jazz-und Fusion-Elementen aus Dänemark

(ro) Oh, ja – manchmal hat man diesen toten Punkt. Man kommt nicht in die Gänge, der Regen klatscht gegen das Fenster, die Konzerthallen sind geschlossen, die Blues-Clubs versperrt, man sieht den November allmählich herankommen und lässt sich in eine gewisse seelische Tiefdruckphase fallen.
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Colosseum – Live At Ruisrock Festival, Turku, Finland 1970

(as) Mit dem dritten Teil der neu aufbereiteten Bootlegs zum Thema „Colosseum“, auf die sich das Reissue-Label Repertoire in den letzten Wochen konzentriert hat, bekommen wir den Auftritt der Jazzrock-Legende am 22. August 1970 bereits zum zweiten Mal binnen relativ kurzer Zeit geboten, doch im Gegensatz zur Erstveröffentlichung von „Live at Ruisrock Festival Turku, Finland“ ist der Sound dieser Pressung deutlich stärker – weil niemand Geringerer als Mastering-Experte Eroc Hand an die Originalbänder legte und noch ein gehöriges Quäntchen Transparenz herausholte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Erste Hörproben des am 04. Dezember erscheinenden Albums „Missing Pieces“ der Henrik Freischlader Band

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