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GO MAHHH – Doppelgänger

(ju) Trotz des Albumtitels hat man bei „Doppelgänger“, dem Debüt des Berliner Psych-Rock-Kollektivs GO MAHHH, nicht im Geringsten das Gefühl, etwas Bekanntes zu hören. Erneut beweist das Berliner Indie-Label Noisolution sein Gespür für neue, frische Stimmen aus der Underground-Szene. Wobei sich die aus Chile, Deutschland und Irland stammenden Musiker vor allem im Dunstkreis der Hauptstadt live schon längst einen Namen gemacht haben. Jetzt folgt mit ihrem Debüt der grenzenlose Lauschangriff. 

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Cold Stares – Texas

(mh) Die Cold Stares aus Evansville, Indiana publizieren nach The Southern Pt. I & II Ihr neuntes Opus, nach ausgiebiger Tournee im „Lone Star State“, das Sie „Texas“ titulieren. Seit Bryce Klueh am Bass und Keyboards das Original-Duo Chris Tapp als Vokalist und Gitarrist und Brian Mullins am Schlagzeug eskortiert ist die Mélange aus Blues- & Hard-Rock noch elektrisierender geworden. Den Rest des Beitrags lesen »

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JÄST – JÄSTified

(mh) Axel Ritt, ein virtuoser Gitarrero, gründete nach dem Ausscheiden bei Grave Digger eine neue Band: mit etwas Flair seiner früheren Band Domain und dem 80er AOR- & Hard-Rock. In Jessica Conte – Gesang, Steven Wussow – Bass und Timmi Breiteband – Schlagzeug fand er die illustren, stilistisch passenden Musiker. Das erste physische Output trägt den Titel „JÄSTified“ und wird von Humbucker Music vertrieben. Den Rest des Beitrags lesen »

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No Man´s Valley – Live Kult41 Bonn

(pe) Mit ihrem Mitschnitt aus dem Bonner Kult41 halten No Man’s Valley nicht einfach nur ein Konzert fest – sie konservieren den rohen Kern dessen, was diese Band seit Jahren ausmacht. Über mehr als ein Jahrzehnt und rund 150 Shows hinweg hat sich das niederländische Quintett einen Ruf als psychedelische Live-Urgewalt erspielt, die auf der Bühne eine fast tranceartige Intensität entfaltet. Genau diese ungebändigte Energie fängt das im Oktober 2025 aufgenommene Livealbum bemerkenswert authentisch ein: warm, kosmisch, druckvoll und angenehm ungeschliffen. Statt den Mitschnitt im Nachhinein glattzupolieren, vertraute die Band auf die Kraft des Moments – und genau darin liegt der Reiz dieser Aufnahme.

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Crimson Roots – Open Roads

(jul) Wenn die Nadel in die Rille von Crimson Roots’ Debüt gleitet, schlägt einem sofort dieser Geruch entgegen: Eine Mischung aus altem Röhrenstaub, verschüttetem Whiskey auf einer Hammond-Orgel und dem heißen Gummi eines Reifens, der seit Stunden über den glühenden Asphalt von irgendwoher nach nirgendwo jagt. Die Nürnberger Formation lieferte bereits im September 2025 ein Manifest des „Organic Rock“ ab, das sich mit den Absätzen tief in die Blues-Erde gräbt und  den Kopf in psychedelische Wolken hüllt und nun endlich in der warm knisternden Vinylpressung von Tonzonen Records genau das Zuhause findet, für das diese Songs offenbar von Anfang an bestimmt waren.

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ROBOT GOD – Onto The Afterlife

(jm) Mit „Onto The Afterlife“ kündigt sich das nächste Kapitel einer Band an, die sich in den letzten Jahren still, aber konsequent einen Namen in der psychedelischen Doom- und Space-Rock-Szene erspielt hat. Das Adjektiv „still“ passt natürlich nicht, denn ROBOT GOD erschaffen ein Klanguniversum, das sich aus schweren, schleppenden Riffs, kosmischen Synth-Flächen und tranceartigen Songstrukturen speist – eine Mischung, die weniger auf klassische Songformate setzt, sondern vielmehr auf Atmosphäre, Flow und hypnotische Wirkung. Und das funktioniert nicht wirklich bei Zimmerlautstärke. Roboter sind ja jetzt sowieso in aller Munde, also wer sind die eigentlich?

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Krissy Matthews & The Vikings – Rock And Roll Soldier

(mh) Krissy Matthews – Blues Maestro mit britisch-norwegischen Wurzeln hat sich nach seinem letzten, exzellentem Werk „Krissy Matthews & Friends“ eine neue Begleitband eskortiert mit „The Vikings“: Trond Hansen am Bass und Kare Amundsen am Schlagzeug. Das meistens im Studio live und mit wenig Aufnahmezeit Power-Blues-Rock-Album mit modernen Stilelementen wurde mit „Rock And Roll Soldier“ tituliert. Extravagant dabei sind die Gastmusiker, wie unter anderem Tommy Castro, Will Wilde, Pablo van de Poel und Hans Theessink. Den Rest des Beitrags lesen »

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Patricia Vonne – My Heart’s Got A Mind Of Its Own

(mh) Patricia Vonne, „Sister“ von Kult-Regisseur Robert Rodriguez veröffentlicht Ihr zehntes Oeuvre My Heart’s Got A Mind Of Its Own über Bandolera Records. Der Titelsong hat einen verzaubernden Rock’N Roll Flair. Das Saxophon-Spiel von Johnny Reno ist neben der mitreißenden Stimme von Patricia die Kulmination. „Viva La Vida“ versprüht mexikanischen Flair. Den Rest des Beitrags lesen »

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BISMUT – Matsutake

(syb) Wenn eine Band ihr Album nach einem Pilz benennt, der in Japan als gestankverbreitende Delikatesse begehrt ist, nur in künstlichen Kiefernwäldern wächst, nicht kultiviert werden kann und damit als äußerst gefragter und recht luxuriöser Leckerbissen gilt, dann lässt sich durchaus erahnen: das wird nichts Glattes, nichts Gefälliges, aber bestimmt sehr, sehr lecker! Den Rest des Beitrags lesen »

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ANGER MGMT. – Anger is Eternal

(ju) „Anger is Energy“ – so der bezeichnende Name des 2023er Debüts von ANGER MGMT., auf dem die Band mit ihrer charakteristischen Mischung aus düsterem Post-Punk und Noise-Rock sowie eingängigeren Alternative- und Grunge-Vibes auf sich aufmerksam machte. Drei Jahre später legt das Schweizer Trio aus Winterthur mit dem ebenso bezeichnenden Titel „Anger is Eternal” ein weiteres Ergebnis gelebter Musiktherapie nach. Wie auf dem Vorgänger nutzt Sänger und Gitarrist Nik Petronijevic seine Musik und Texte als Ventil für eine ausgeprägte Angsterkrankung und Depression, unter denen er seit frühester Kindheit leidet. Erkrankungen, die man nicht einfach so abschütteln kann. Mit denen man lernen muss umzugehen. Mit denen man sich arrangieren muss. Mit denen man leben muss – um zu leben. 

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