
(jul) Dortmund hatte an diesem Samstag etwas von einem Backofen mit Biergartenlizenz. Schon am frühen Nachmittag flimmerte die Luft über dem Asphalt des Junkyard. Schattenplätze wurden gehandelt wie seltene Vinylpressungen, am kostenlosen Wasserspender bildeten sich Menschentrauben, und irgendwo über allem schwebte noch eine zweite Verheißung: Deutschland gegen die Elfenbeinküste. WM. Anpfiff um 22 Uhr. Glücklicherweise erst nach Kadavar.
Doch zunächst stand etwas anderes an. Zehn Jahre Junkyard Open Air. Ein kleines Jubiläum für ein Festival, das längst zu den liebenswerten Konstanten der Ruhrgebietsszene gehört. Und selbst 35 Grad im Schatten und so gut wie gar keine Werbung konnten die Meute nicht davon abhalten, sich langsam aber stetig zwischen Schiffscontainern, Pommesstand und Liegestühlen einzufinden. Und auch der BlogChef Volker Fröhmer und ich waren pünktlich zum Fuzz-Anstich vor Ort.
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