(mh) Das vierzehnte Open Air in der idyllisch gelegenen Alten Ziegelei, 4,3 km von Twistringen und 40 km von Bremen entfernt bot auch im Jahre 2026 ein musikalisch abwechslungsreiches Programm der Extraklasse! Man muss den Organisatoren zuerst mal ein dickes Lob aussprechen, ob der exzellenten Organisation trotz der Wetterzustände mit Regen und starkem Wind und den Verpflichtungen der nationalen und internationalen Newcomer- & Top Acts*****! Für Camping-Möglichkeiten und leckeres Essen und Getränke war ebenfalls bestens gesorgt.
Die Lokalmatadoren von Blacktron eröffneten gegen 17 Uhr mit Ihrer Show das Festival und begeisterten sofort mit Ihrem melodischen Alternative Rock. Die jungen, virtuosen Musiker mit charismatischer Sängerin manifestierten Ihre Spielkunst. Mit dem gelungenen Auftritt sollte der Bekanntheitsgrad von Blacktron deutlich größer werden.

Compulsive Gambling aus Hamburg sorgten danach erneut mit Alternative- mit Punk-Rock Attitüde für „Motion“ bei den Fans. Jens Kunze gitarristisch und Lupo Willes am Bass und Christoph Evers duellierten sich musikalisch abwechslungsreich und erfolgreich zum Gusto der Fans.
Über allem thronte die Röhre von Power-Frau Anne-Fleur-Schoch, die sich den Teufel vom Leib schrie, aber auch mit Ihrer einfühlsamen Gesangs-Performance bei „When“ überzeugte. Erwähnenswert noch, dass Compulsive Gambling noch Ihren Nachwuchs-Fan-Kindergarten in der ersten Reihe positioniert hatten, so bringt man diesen zur Musik-Liebe.
Anne-Fleur Schoch – Gesang
Christoph Evers – Drums
Jens Kunze – Gitarre
Lupo Willes – Bass
https://compulsive-gambling.jimdoweb.com/
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Dear Robin aus Rostock waren danach das erste Highlight beim Alte Ziegelei Open Air.
Die musikalische Mischung aus Vintage- mit Southern-Rock Elementen, die von Lead-Gitarrero Paul Häcker mitreißend beigesteuert wurden elektrisierte sofort die Fans. Man kann Ihn definitiv als deutschen Gary Rossington titulieren. Pia Rademacher verzauberte die Fans nicht nur stimmlich, Sie zog die Blicke in Ihrem verführerischen grünen Bodysuit eingehüllt auf sich. On Top ist Sie eine exzellente Rhythmus-Gitarristin an der Elektrik und Akustik-Six-String. Die neuen Band-Mitglieder Zeus Hudson am Bass und Leonard Vaessen am Schlagzeug sorgten für deutlich mehr rockige Elemente in der Live-Mucke. Florian Fischer an den Keyboards begeisterte mit seinem Spiel und vor allem seinem Solo alle Deep Purple Freaks. „Revelation“ und die magische Ballade „Thunder“ waren die Kulmination im Set. Dear Robin haben absolut das Potential eine der großen, herausragenden deutschen Bands im internationalen Rock-Business zu werden.

Pia Rademann – Gesang, Gitarre
Paul Häcker – Lead-Gitarre
Florian Fischer – Keyboards, Gesang
Zeus Hudson – Bass
Leonard Vaessen – Drums
https://www.dearrobin-official.com/
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Die Kreaturen aus dem nahegelegenen „Swamp“ (Sumpf) riefen danach Beaux Gris Gris & The Apocalypse auf die Bühne.
Die Band hat ja Ihren musikalischen Sitz im sonnigen Kalifornien, die stimmlich gewaltige und bildhübsche Lead-Sängerin Greta Valenti stammt aber aus Louisiana. Wie die Amerikaner sagen „She Put A Spell On You“ in Ihrem roten „Hoodoo-Outfit“ mit Stickereien. Ihr musikalisch herausragendes Pendant war Robin Davey an der Lead-Gitarre. Erstes Highlight im Set war „Trouble Is Coming“, das vom virtuosen Trommel-Wirbler Tom Rasulo eingeleitet wurde. Robin, der ja von der englischen Band The Hoax bekannt ist spielte dabei phänomenale Soli. Er wanderte auch sicher über die Boxen am Bühnenrand ohne sich zu verspielen. Einziger Wehrmuts-Tropfen war, dass Ross Munro an den Keyboards und Saxophon nicht mehr live dabei war. „Gris Gris“ versprühte vom Sound New Orleans Mardi Gras Flair. Die neue Rock’N Roll Single „Me-Ye-Ye-Yow!“ rockte exzellent ab. Mistress Valenti war die ausdrucksstarke Vokalistin dabei. Der absolute Top-Titel im Set war „Satisfy Your Queen“, bei dem die Fans auch als Background-Chor agierten. Beaux Gris Gris & The Apocalypse zelebrierten einen Monster-Gig*****!

Greta Valenti– Gesang
Robin Davey– Gitarre
Tom Rasulo – Drums
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Laura Cox, die englisch-französische „Chanteuse“ startete danach Ihre Revue mit „Rise Together“. Kraftstrotzendes Power-Rock-Feeling brachte die Fans in Wallung. Laura powerte dabei gitarristisch.
Bei „If You Wanna Get Loud (Come To The Show)“ war Sie auch die vielseitige Sanges-Künstlerin. Bei „Set Me Free“ steuerte auch Keyboarder Léo Cotten markant sein Keyboard-Spiel bei.
Laura hat natürlich auch den Blues-Rock im Blut mit hard-rockigem Flair, was Sie bei „Bad Luck Blues“ manifestierte. Hier steuerte auch Ihr Duo mit Adrien Kah am Bass und Antonin Guerin am Schlagzeug den groovenden Rhythmus bei. Mit „Not Your Story“ bot Madame Cox auch einen neues Song dar. „Hard Blues Shot“ finalisierte Laura hard-rockin‘-rollin die Show. Sie manifestierte dabei erneut Ihre Gitarren-Künste. Laura Cox „une Artiste magnifique“!

Laura Cox – Gitarre, Gesang
Band:
Léo Cotten – Keyboards, Background-Gesang
Adrien Kah – Bass. Background-Gesang
Antonin Guerin – Drums
https://www.lauracoxmusic.com/
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Zum Finale des ersten Tages setzten noch Poolhead aus Hamburg mit Ihrem Surf-Sound der 60’er Jahre den Nebenraum der rappelvollen Ziegelei in Ekstase. Die Nacht war aber noch lange nicht zu Ende, denn DJ Mikki Rush mit optischem, grünen Teufels-Haar sorgte mit einer Mischung aus Disco, Rock bis zu Heavy-Metal für ausgelassene Stimmung.
Das war ein gigantischer erster Tag des Alte Ziegelei Open Air 2026!…(markushagner)
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