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The Sonic Dawn – The Golden Grass – Fleuves Noirs am 22.04.2023 im Vortex, Siegen

(Ju) Samstagabend, 20 Uhr. Draußen sind es milde 17 Grad. Milde im Vergleich zu den bisherigen Temperaturen in diesem Jahr, nicht im Vergleich zu letztem Jahr, als man bereits an Ostern in kurzen Hosen hinterm Haus Kaffee trinken konnte. Das Vortex ist nicht ausgebucht, die Menschen haben Platz vor der Bühne.

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PeroPero – Massive Tales of Doom

(ju) In Kunst, Literatur, Film und Musik gibt es geschlossene und offene Kunstwerke. Geschlossene Formen halten sich an Regeln, sind konventionell und vorhersehbar, dienen der schnellen Ablenkung und befriedigen das Verlangen nach leicht Verdaulichem – als Ausdruck der Sehnsucht des Menschen nach Einfachheit. Belletristik, Pop-Musik, Marvel-Filme. Offene Formen widersetzen oder entziehen sich Konventionen, weichen ab von Regeln, durchbrechen starre Denkmuster und treten dem Dogmatismus zynisch in den Allerwertesten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Daevar – Delirious Rites

(ju) Doom, doomer, Daevar. Die sechs atmosphärischen Slow-Burn-Bretter auf „Delirious Rites“ lösen lüsterne Qualen aus, indem sie die Entdeckung der Langsamkeit zelebrieren wie es einst Type O Negative in den Neunzigern so eindrucksvoll vormachte. Nur dass Daevar mit ihrem schleichenden Stoner Doom dem Low Tempo und der düsteren Atmosphäre über knapp 37 Minuten hinweg treu bleiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Perfect Tool am 25.02.2023 im Vortex, Siegen

(Text: Judith, Fotos: Mike Vennen, Judith) “TOOL kann man covern?!?“ Das war das erste, was mir mit einem dezenten Anflug von Entsetzen durch den Kopf schoss, als ich im Dezember von der Konzertankündigung der US-Tribute-Band „The Perfect Tool“ im Vortex las. Laut Recherche gibt es sogar weltweit über 70 offizielle TOOL-Tribute-Bands! Ich komme nicht wirklich darüber hinweg, dass sich überhaupt jemand an solch ein Unterfangen wagen sollte. Die Skepsis war vermutlich nicht nur bei mir groß, doch ein Video auf YouTube, das die Band bei einer Live-Performance meines TOOL-Lieblings „Forty-Six & 2“ zeigt, fegte die Zweifel schnell beiseite. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zoahr – Apraxia

(ju) „Apraxia“ ist eines dieser Alben, die ich beim ersten Mal Hören „ganz nett“ finde. Im zweiten Durchgang suche ich nach dem gewissen Wiedererkennungswert, doch kein Song ist richtig hängengeblieben, keiner ist herausgestochen, keiner hat mich wirklich gepackt. Zugleich ist da jedoch dieser unerfindliche Drang, erneut reinzuhören, wieder und wieder und wieder. Und bevor ich mich versehe, hat mich das Album fest in seinen Klauen. Lässt nicht mehr locker. Ich will mehr. Und mehr. Und mehr. Den Rest des Beitrags lesen »

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Crashing Temples – Umami

(ju) Man nehme drei Siegerländer Kerle, schließe sie nach Feierabend in einen muffigen Kellerraum unter einem Schrotthändler und lasse sie ihrer gemeinsamen Leidenschaft zum Indie, Rock und Grunge der 1990er Jahre frönen. Das Ergebnis: authentische Songs in bester DIY-Manier, die als Nebenwirkung mittelleichte bis starke Anfälle retrospektiver Nostalgie zur Folge haben könnten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stonetree – Void Fill III

Drei Mann in einem Van

(ju) Die hartnäckigen Lockdowns und die damit verbundenen Einschränkungen und Konzertverbote lösten in den letzten drei Jahren entweder lethargisch-depressive Schübe aus oder traten Lawinen proaktiver Kreativität los, so wie bei den Alternative-Grunge-Krachern STONETREE aus Gmunden im oberösterreichischen Salzkammergut. Ähnlich wie die drei New Yorker von King Buffalo haute das österreichische Trio während der Ausgangsbeschränkungen eine Art Lockdown-Trilogie raus, und zwar in Form dreier EPs: „Void Fill“ (2020), „Void Fill II“ (2021) und „Void Fill III“ (2022) – Musik als Therapie sozusagen, um die Leere (engl. void) mit Sinnhaftigkeit zu füllen. Zudem bauten die Jungs ihren VW-Bus zur mobilen Tour-Bühne aus und verlegten Wohnzimmer- und Clubkonzerte mit ihrem „Evertruck“ kurzerhand ins Freie (siehe Foto unten). Getreu dem Motto: Nicht jammern, machen! Sehr löblich. Den Rest des Beitrags lesen »

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