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HIDAS – A Sense Of Impending Doom

(jm) Mit A Sense Of Impending Doom legen HIDAS ihr zweites Studioalbum vor – und machen unmissverständlich klar, dass sie nicht gekommen sind, um innerhalb genretypischer Komfortzonen zu verweilen. Das instrumentale Trio aus München operiert zwar im Spannungsfeld von Doom, Stoner und Metal, zerlegt diese Kategorien aber konsequent in ihre Einzelteile und setzt sie neu zusammen: schwerer, düsterer und noch kompromissloser als auf dem Debüt.

Der Albumtitel ist programmatisch. A Sense Of Impending Doom beschreibt das Gefühl, dass sich etwas Unabwendbares, etwas Fatales anbahnt – ein persönliches Empfinden, das sich zugleich wie ein Spiegel des globalen Zustands unserer Welt liest. Dieses Gefühl einer latenten Bedrohung zieht sich wie ein roter Soundtrack-Faden durch alle sechs Tracks und verleiht der Platte eine wirklich beklemmende Geschlossenheit.

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Danko Jones | Backstage München 10.12.2025

(jm) Danko Jones sind eine Bank für amtliche Live-Vollbedienung hat man mir gesagt. Tatsächlich hatte ich keine Ahnung, auch wenn man an dem Trio im Rockradiolandschaft natürlich nicht vorbei kommt. Aber sie sind eine Bank. Genau das bestätigten die drei Kanadier am 10. Dezember im ausverkauften Backstage Werk in München eindrucksvoll. Wer an diesem Abend Rock’n’Roll ohne Schnickschnack  erwartete, bekam exakt das geliefert: laut, direkt und mit einer Setlist, die wie ein präziser kalkulierter Schlagabtausch funktionierte.

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Black Charger – Small Town

(jm) Stoner Rock aus dem Raum Osnabrück dreht sich auf meinem Plattenteller und der hört sich fast so trocken an wie diverse Originale aus der kalifornischen Wüste. Und das ist durchaus positiv gemeint, denn je trockener, umso besser schmeckt das die Musik begleitende Getränk.

Black Charger wurden als Jam-Projekt im Jahr 2018 gegründet. In der klassischen Trio-Besetzung mit Christian (Gitarre & Gesang), Stephan (Bass) und Uli (Schlagzeug) setzen sie auf puren, unverfälschten Stoner Sound und schöpfen aus den Wurzeln des Genres in den frühen 1990er und frühen 2000er — deutliche Inspirationsquellen sind Bands wie Kyuss, Fu Manchu oder Brant Bjork. Über die Jahre entwickelte sich aus dem Jam-Projekt eine ernsthafte Band mit eigener musikalischer Identität und hin und wieder öffnen sie ihren Stil auch für Einflüsse abseits des rein klassischen Stoner Rocks.

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Keep It Low Festival | Backstage München | Samstag 11. Oktober

(Lucas) Der zweite Tag startet mit den The Kuba Pities und Blue Heron, die wir leider allesamt verpassen. Doch dann kommen Komatsu auf die Bühne und spätestens dann dürfen auch wir nicht mehr fehlen. Also runter mit dem Frühstück und rein in die Halle. Die Drei Herren aus Eindhoven, Mo Truijens (Gitarre,Vocals), Martijn Mansvelders (Bass) und Jos Roosen (Drums), haben sich der härteren Gangart verschrieben und fahren mit klassischem Stoner Metal mit leichten Sludge Einflüssen auf. Ähnlich wie ihr Namensvetter, der Japanische Baumaschinen Hersteller, gräbt die Band ein tiefes melodisches Loch, in das es gesamte Publikum mit hinein zieht.
Der Bassist, welchen wir später am Merch Stand getroffen haben, hat gar so heftig auf die Saiten geprügelt, dass er sich erst einmal den Mittelfinger verbinden musste. Mit mittlerweile 4 Alben und einer EP lohnt es sich hier definitiv mal vorbeizuschauen.

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Keep It Low Festival | Backstage München | Freitag 10. Oktober 2025

Prolog Mittlerweile seit 2013 lädt das Team von Sound of Liberation zum Keep it Low ins Münchner Backstage ein. Mal wieder hat SOL eine Gourmetauswahl an Stoner, Doom, Psychedelic und einer Prise Death Sludge zusammengestellt, um uns als Publikum die Magengrube zu massieren und die Löffel flattern zu lassen. Ein riesengroßes Dankeschön geht raus an die Organisation vom SOL, die grandiosen Bedienungen des Backstages, die exzellente Mischung durch Veranstaltungstechniker( der Sound war wie immer erste Sahne), sowie die freundlichen Securities.
Das Backstage ist schon durch seine Architektur und Aufteilung etwas Besonderes, die vielen Möglichkeiten gute Getränke und leckeres Essen zu erwerben, machen es für uns zu einer der Top Indoor Adressen Deutschlands.

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Triptonus – Terra

(jm) Mit „Terra“ liefern Triptonus ihr bislang reifstes und gleichzeitig mutigstes Werk ab. Das Album ist keine Ansammlung von Songs im klassischen Sinn, sondern eine in sich geschlossene Klangreise, die einen von der ersten Minute an gefangen nimmt. Schon nach wenigen Takten fällt auf: Hier geht es nicht um Hooks oder Refrains, sondern um nichts anderes als um einen unaufhaltsamen und unendlichen Sog.

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EinsEinsEins – Energie

(jm) Es gibt Alben, die einen nicht so leicht wieder loslassen – „Energie“ von EinsEinsEins gehört dazu. Schon der Opener „Der letzte Countdown“ packt mich sofort: Diese Vocoder-Stimme, die streng von zehn auf eins herunterzählt, bevor der Sound mit einem zunächst mantraartig wiederholtem Riff explodiert, ist nicht nur ein cleveres Stilmittel, sondern eine echte Gänsehaut-Maschine, die sehr schnell ihre schräge Fahrt aufnimmt. Der Track macht klar: Hier wird kein lauwarmes Indie-Rock-Süppchen gekocht, hier fließt wirklich Strom!

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Tingvall Trio – Pax

Jazz mit Haltung und Herz

(jm) Das Tingvall Trio ist seit über 20 Jahren ein zuverlässiger Garant für packenden Piano Trio Jazz mit griffigen Melodien und kraftvollen Rhythmen. Achtmal wurden ihre Produktionen mit dem Jazz Award in Gold und einmal in Platin ausgezeichnet. Ihr letztes Album „Birds“ erreichte die No.1 der Deutschen Jazz Charts und ausverkaufte Konzerte in ganz Europa zeugen von der Popularität der drei Wahl-Hamburger. Mit Pax liefern die drei erneut ein Album ab, das sofort packt. Statt sich hinter Studio-Glätte zu verstecken, haben sie diesmal die Energie ihrer Live-Auftritte direkt ins Studio transportiert. Das Ergebnis: ein Sound, der gleichzeitig kraftvoll und verletzlich ist.

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Ethiva – Beaten Track

(jm) ETHIVA ist ein Progressive-Rock-Quartett aus dem Fürstentum Asturien (Spanien), gegründet im Jahr 2011. Mit einem satten Sound, der psychedelische, spacige Klanglandschaften mit kraftvollem, modernem Rock verbindet, erinnern sie teils an frühe Pink Floyd – sowohl in der Schwere, als auch in der Melodik, wenngleich der Gesang von Camil Cinnamon hier ein eigenes musikalisches Markenzeichen setzt. Frühere Alben wie ETHIVA (2013) oder Sublime Island (2016–17) zeigen bereits ihren Hang zu atmosphärischer, oft verträumter Progressivität.

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Liquid Orbit – More Spontaneous Floating Rock Creations 

(jm) Dieses Album bildet den zweiten Teil einer Duologie mit dem 2023 erschienenen Spontaneous Floating Rock Creations. Stilistisch klar improvisiert, wurde alles „im Moment“ geschaffen – kraftvolle, fließende Improvisationen zwischen Gesang, Gitarre und Orgel, getragen von pulsierenden Rhythmen…“ so Liquid Orbit selbst über ihr Werk.

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