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Freak Valley Festival 2025 – Tag 2

(mi) Gut ausgeruht und mit einem üppigen Frühstück ausgestattet ging es mit frisch geladenen Akkus wieder Richtung Festival. Pünktlich um 13:15 ging es wieder los und wer es so früh auf’s Gelände schaffte, wurde von der Norwegischen Punkband HÄXER zum Frühschoppen eingeladen. Die vier Jungs aus Telemark sorgten mit dem ersten Song 5000 Tørre von dem neuen Album Abra Fakkadabra sofort dafür, das jeder Anwesende wieder hellwach wurde. Den Rest des Beitrags lesen »

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Freak Valley Festival 2025 – Tag 1 – Ein Treffen mit Freunden

(mv) Voller Vorfreude auf drei Tage Dauerbeschallung mit bester Stoner -, Psychedelic -, Blues – Rock Musik machte ich mich auf den Weg ins sonnige Siegerland zum Freak Valley Festival nach Netphen. Genauer gesagt auf’s dortige AWO Gelände.  Umringt von Wäldern und Wiesen, direkt an der Sieg, liegt das Festivalgelände in einem kleinen Industriegebiet. Was 2012 klein angefangen hatte, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem Mekka für  Stoner – Rock und andere, schwer gitarrenlastige Musikrichtungen.  Auch dieses Jahr pilgerten wieder ca. 3000 musikbegeisterte Freaks aus aller Herren Länder zum FVF, um bei sommerlichen Temperaturen ihren Musikgöttern Fuzz, Distortion, Reverb und Echo zu huldigen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Freak Valley Festival 2025 | Nachrichten aus einem anderen Universum

(jm) Und noch ein Bericht über das Freak Valley… echt jetzt? Was gibt es eigentlich noch zu sagen? Auf unzähligen Kanälen ist schon so wahnsinnig viel Positives über dieses Festival geschrieben worden. Allein meine RockBlogBluesSpot-Teamkolleginnen und Kollegen haben in den letzten Tagen so viel (Achtung Beweihräucherung!) coole Texte veröffentlicht, das ich mir die ganze Zeit sage: Hey, die schreiben direkt aus dem Herzen, genauso ist es gewesen, was gibt’s dazu noch anzumerken, außer dass ich vielleicht zum jeweiligen Zeitpunkt ein anderes Getränk getrunken habe…? Oder besser hätte trinken sollen, denn Wasser – welches jederzeit kostenlos zur Verfügung stand – kam bei mir zumindest phasenweise definitiv zu kurz, obwohl das aufgrund der opulenten Temperaturen in diesem überbordenden musikalischen Schmelztiegel dringend notwendig gewesen wäre. Aber das ist eine andere Geschichte…

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Freak Valley Festival 2025 – Happy Heavy Hitzefest oder “gibt’s eigentlich Sonnenhüte mit Kühlaggregat”? 

Der Donnerstag: (yv) Unser Konsortium aus fast sämtlichen Winkeln des Landes versammelte sich wie in den vergangenen Jahren schon zunächst in der Pension unseres Vertrauens, wo dank kühlem Nass der diversen Sorten und der feierlichen Begrüßung durch die lokale Kapelle der Schützengesellschaft vor dem Hause die Stimmung gleich mal ordentlich hochkochte – prima, wenn im Dorf zeitgleich das alljährliche Schützenfest stattfindet, die geschüttelten Nacken und Pommesgabeln zu ihrem dargebotenen Wummtäterää kennt die vorbeiziehende Kapelle mittlerweile schon. 

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Sounds Of New Soma -The Story Of Sam Buckett

(jm) SOUNDS OF NEW SOMA sind in der Szene längst keine Unbekannten mehr. Das erste Album des Klangtüftler-Duos „Beyond the Acid Dream“, bereits im Jahr 2014 veröffentlicht, wurde in der Presse häufig mit Tangerine Dream und Krautrock allgemein verglichen. Im Jahr 2016 folgte das Album „Moebius Tunnel“, der Sound entwickelte sich experimenteller und eine Mischung aus elektronischen Songs und Psychedelic Rock prägten die folgenden Veröffentlichungen, auf denen auch vermehrt Gastmusiker zum Einsatz kamen, darunter Andreas Lessenich (Saxophon) und Armin Schopper (Schlagzeug), was das Konzept von „Sounds Of New Soma“ weiter bereicherte.

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Fogdriver – Dancing Fire

(jm) „… wenn Ton und Bild einen Nebel erzeugen, der die Grenzen von Raum und Zeit vorübergehend aufhebt.“ heißt es auf der Website der Band. Nun, das Bild zur Musik lasse ich mal in meinem Kopf entstehen und schon nach den ersten Klängen des Titelsongs „Dancing Fire“ merke ich, dass mir das gar nicht schwerfällt. Instrumentaler Rock, der sich sowohl in der Psychedelic-, Postrock als auch in der Stonerrock-Schublade genüsslich räkelt und auch mal problemlos von der einen in die andere springt oder besser (wie Lava) gleitet.

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Emil Brandqvist Trio – Poems For Travellers

(jm) Schon mit den ersten Takten haben sie mich gefangen. Das Emil Brandqvist Trio versteht es meisterhaft, seine Hörer mit komplexen Arrangements und dennoch prägnanten und einprägsamen Melodien zu fesseln. Erstmals haben die drei Skandinavier dabei auf Gäste verzichtet und das aktuelle Album nur als Trio eingespielt, wobei alle Bandmitglieder dabei auch kompositorisch in Erscheinung treten. Bereits der Opener, das zupackende „A Visit To Reality“ signalisiert, dass diesmal das Trio im Zentrum des Geschehens steht, alle drei Protagonisten sind entsprechend solistisch präsent. Schlagzeuger Emil Brandqvist spart aber auch diesmal nicht mit eingängigen Melodien, für die der Göteborger so geschätzt wird. Die berührende Ballade „Endless Like The Sea“ lässt jeden Hörer den Alltag vergessen und den Blick über ein imaginäres Meer schweifen, bis man von seinen Mitmenschen in die Gegenwart zurückgeholt wird, es sei denn man genießt das neue Album tatsächlich am Meer – was aufgrund des Albumtitels „Poems For Travellers“ wohl auch durchaus so gedacht ist.

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Jewelled Moon – Electric Waters

(jm) Jewelled Moon, eigentlich eine der dienstältesten Bands aus Tübingen, kehrt mit ihrem zweiten Studioalbum Electric Waters zurück und beweist, warum mit ihnen noch immer unbedingt zu rechnen ist. Das Album, das im Februar 2025 beim Label für Musikliebhaber Clostridium Records erschien, ist eine limitierte Vinyl-Edition von nur 300 handnummerierten Exemplaren. Jede Platte ist marmoriert, 180 Gramm schwer, handnummeriert und wird mit einem Sticker sowie einem Downloadcode geliefert – ein echtes Sammlerstück für Fans und Vinyl-Liebhaber.

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Dream Theater – Parasomnia

(jm) Ein neues Meisterwerk der Progressive-Titanen: Die mit dem GRAMMY® ausgezeichneten Progressive-Music-Titanen Dream Theater melden sich mit ihrem sechzehnten Studioalbum „Parasomnia“ zurück. Ich bin einigermaßen überrascht: das sechzehnte Album! Zugegebenermaßen bin ich als Fan der ersten Stunde von „When Dream And Day Unite“ (1989), dem zeitlosen Meilenstein „Images And Words“ (1992) und „Awake“ (1994) tatsächlich ausgestiegen und habe alles, was danach kam, nicht mehr so intensiv verfolgt. Zu verkopft, zu progressiv, zu steril wirkten auf mich teilweise die nachfolgenden Alben, auch wenn ich dem über jeden Zweifel erhabenen musikalischen Können der Musiker Unrecht tue – vor lauter kompositorischer Finesse blieb das Gefühl für einen Song mitunter auf der Strecke. Kurz gesagt: es sprang einfach kein Funke mehr über. Den Rest des Beitrags lesen »

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Feedy – Xxn Vldz

(Jens M.) Feedy, die Oldenburger Band, die schon seit 2009 existiert und aus den musikalischen Überresten der Stonerrock-Band Chinaski hervorgegangen ist, präsentieren mit ihrem Debütalbum „Xxn Vldz“ ein kraftvolles und vielschichtiges Werk, eine beeindruckende Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und Klangfarben. Das Album, im Jahr 2023 in der Tonmeisterei von Henner Henzler aufgenommen, dokumentiert die Entwicklung der Band über die Jahre hinweg und zeigt die verschiedenen Einflüsse und Aspekte ihres Sounds.

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