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musikalisches schreibkollektiv

Daevar – Siren Song

 (Jul) Ein verführerischer Abgrund aus Doom und Grunge

Die Kölner Band Daevar steht kurz davor, mit ihrem dritten Album „Sub Rosa“ am 28. März die Musikwelt erneut in ihren Bann zu ziehen. Inspiriert von den mythischen Sirenen, die mit ihrem betörenden Gesang Seefahrer ins Verderben lockten, erschafft das Trio eine Klanglandschaft, die gleichermaßen verführerisch und zerstörerisch ist. Die vorab veröffentlichte Single „Siren Song“ dient dabei als perfekter Vorgeschmack.

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Monster Magnet 35th Anniversary Tour, Carlswerk Victoria in Köln, 01. Oktober 2024; Support: Daily Thompson

(jul) Text (mv) Foto “Ich frage mich, wie mein 15-jähriges Ich darauf reagiert hätte” so Sänger und Gitarrist Danny von DAILY THOMPSON noch komplett überwältigt von den News. Erst kurz vor Tourstart wurde publik, dass die Band aus Dortmund die 35th Anniversary Tour der legendären Space-Rocker MONSTER MAGNET als Support begleiten wird.

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The Lets – New Over Known

(as) Der Retro-Sound von The Lets setzt bereits in den 1960ern an, und wer jetzt gleich an die Beatles als maßgeblichen Einfluss denkt, liegt nicht falsch. „New Over Known“ ist das erste Album der 2017 gegründeten Band (zuvor gab es schon eine EP) und entstand bereits 2021 während der Corona-Pandemie. Als reine Retro-Geschichte geht die Platte allerdings nicht durch, was an den weiteren Inspirationen der Musiker liegen dürfte. Read the rest of this entry »

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Daily Thompson – Chuparosa

(jm) Eine Rückblende… 1994: Mein erster Job zieht mich nach München. Neben Metal, Crossover und Industrial trifft Grunge in meinem Herz auf offene Ohren. Soundgarden, Alice in Chains, Nirvana, My Sisters Machine, Pearl Jam oder auch die Melvins laufen in Dauerrotation und gehören bis heute zum Soundtrack meines Lebens.

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DAEVAR – Amber Eyes

(ju) Fast ein Jahr nach ihrem überzeugenden Doom-Debut „Delirious Rites“ (Rezension) legen die drei Kölner Nachwuchstalente von DAEVAR mit „Amber Eyes“ sechs neue epische Tracks nach, die zum einen auf ihrem damals rasant ausverkauften Vorgänger aufbauen und zugleich einige lohnenswerte Weiterentwicklungen vorweisen. 

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Samsara Joyride – The Subtle and the Dense

(as) Nein, nicht das Samsara Blues Experiment, sondern eine stilistische gar nicht so weit von den Deutschen entfernte Gruppe aus Wien mit ihrem zweiten Album: Samsara Joyride verstehen sich auf Hardrock mit Edel-Grunge-Schlagseite (man denkt an frühe Pearl Jam und Soundgarden, insbesondere was den Gesang angeht) und zeitweiligen Ausflügen in Psych/Jam-Gefilde, die „The Subtle and the Dense“ allerdings nichts von seinem sehr songorientierten Gesamtcharakter nehmen. Read the rest of this entry »

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AlphaWhores – AlphaWhores I

English below – (ju) Es gibt Momente im Leben, in denen ich wirklich dankbar für Werbung bin. Neulich zum Beispiel, als Instagram mir beim sinnlosen Durchblättern von Stories ungefragt eine Ad vor den Latz knallte, die ihre AIDA-Wirkung nicht verfehlte. Was für ein Sound, was für eine Präsenz! Wie elektrisiert klickte ich auf das Profil der Band und staunte nicht schlecht. Ein Duo aus Panama City, lediglich bewaffnet mit Gitarre und Schlagzeug, das im Gegensatz zu den White Stripes tatsächlich aus zwei blutsverwandten Geschwistern besteht und den beim Aussprechen zweideutigen Namen AlphaWhores trägt. (Ein Schelm, wer hier nicht zuerst an das Pferd denkt.) 

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ANGER MGMT – Anger is Energy

Emotionaler Postpunk aus Winterthur

(uw) Bandname und Titel des Albumdebüts der Schweizer sind Programm: Sänger und Frontmann Nik Petronijevic leidet seit seiner Kindheit an Angsterkrankung und Depressionen, stellt sich dieser Krankheit und tritt öffentlich als Mental-Health-Aktivist auf, um die Krankheit vom Stigma zu befreien, nicht nur auf der Bühne, auch in Fernsehen und Rundfunk oder als gefragter Interviewpartner.
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Crashing Temples – Umami

(ju) Man nehme drei Siegerländer Kerle, schließe sie nach Feierabend in einen muffigen Kellerraum unter einem Schrotthändler und lasse sie ihrer gemeinsamen Leidenschaft zum Indie, Rock und Grunge der 1990er Jahre frönen. Das Ergebnis: authentische Songs in bester DIY-Manier, die als Nebenwirkung mittelleichte bis starke Anfälle retrospektiver Nostalgie zur Folge haben könnten. Read the rest of this entry »

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Half Gramme of Soma – Slip Through the Cracks

(as) Die griechische Rockszene (besonders jene in der Hauptstadt Athen) dürfte mittlerweile weithin für zahlreiche farbenfrohen Bands bekannt sein, die längst nicht mehr nur alten Helden nacheifern, sondern deren Vorgaben würdevoll in die Gegenwart übertragen und mit einem individuellen Touch versehen. „Half Gramme of Soma“ tun dies seit 2011 und demonstrieren ihren Eigensinn auf ihrem jüngsten Werk besonders anschaulich. Read the rest of this entry »

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