(mh) Devon Allman war erneut im Studio nach seinem letzten, „Latino-Sound“ inspirierten „Output“ „Miami Moon“. Mit diesem neuen Opus „The Blues Summit“ kehrt Devon zum Blues zurück. Den Rest des Beitrags lesen »
(mh) Alice Cooper, der Fürst des musikalischen, theatralischen Horror ist eine Legende. Nach über 50 Jahren hat er sich Anno 2025 endlich mit den Musiker-Kollegen der damaligen Zeit zur Original Alice Cooper Band wiedervereint. Alben waren unter anderem „Killer“(1971), „School’s Out“(1972) und „Billion Dollar Babies“(1973) und diese machten Sie zu Superstars. Legendäre Hits wie „I’m Eighteen“, „Elected“, „School’s Out“, „Billion Dollar Babies“ und „No More Mr. Nice Guy“ sind auch heute noch Klassiker, die im Repertoire des Maestros auch mit seiner aktuellen Live-Band sind. Produzent war erneut Bob Ezrin. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Das Tingvall Trio ist seit über 20 Jahren ein zuverlässiger Garant für packenden Piano Trio Jazz mit griffigen Melodien und kraftvollen Rhythmen. Achtmal wurden ihre Produktionen mit dem Jazz Award in Gold und einmal in Platin ausgezeichnet. Ihr letztes Album „Birds“ erreichte die No.1 der Deutschen Jazz Charts und ausverkaufte Konzerte in ganz Europa zeugen von der Popularität der drei Wahl-Hamburger. Mit Pax liefern die drei erneut ein Album ab, das sofort packt. Statt sich hinter Studio-Glätte zu verstecken, haben sie diesmal die Energie ihrer Live-Auftritte direkt ins Studio transportiert. Das Ergebnis: ein Sound, der gleichzeitig kraftvoll und verletzlich ist.
(jm) ETHIVA ist ein Progressive-Rock-Quartett aus dem Fürstentum Asturien (Spanien), gegründet im Jahr 2011. Mit einem satten Sound, der psychedelische, spacige Klanglandschaften mit kraftvollem, modernem Rock verbindet, erinnern sie teils an frühe Pink Floyd – sowohl in der Schwere, als auch in der Melodik, wenngleich der Gesang von Camil Cinnamon hier ein eigenes musikalisches Markenzeichen setzt. Frühere Alben wie ETHIVA (2013) oder Sublime Island (2016–17) zeigen bereits ihren Hang zu atmosphärischer, oft verträumter Progressivität.
(jm) Dieses Album bildet den zweiten Teil einer Duologie mit dem 2023 erschienenen Spontaneous Floating Rock Creations. Stilistisch klar improvisiert, wurde alles „im Moment“ geschaffen – kraftvolle, fließende Improvisationen zwischen Gesang, Gitarre und Orgel, getragen von pulsierenden Rhythmen…“ so Liquid Orbit selbst über ihr Werk.
(vo) Heftig, deftig, kräftig, krachend, brachial, berstend, in den Nacken, in die Mappe: verdammt und verfuzzt nochmal. Die drei brasilianischen Berliner Douglas, Lucas und Thiago verarbeiten den Großstadtlärm adäquat zu einem dazu passenden Gemisch aus Grunge und Stoner, der sich nicht gewaschen hat sondern ungeputzt aus den Lautsprechern donnert und rasselt und röhrt. Dieses Album ist ihre Premiere bei dem Berliner Label Noisolution nach dem sie 2017 und 2022 bei anderen Anbietern ihre Alben „Into The Mess“ und, hier nachzulesen: „Breathtaker“ veröffentlichten. Den Rest des Beitrags lesen »
(tob) Motorjesus aus Mönchengladbach bestehen aus Chris “Howling” Birx (Vocals), Patrick Wassenberg (Lead Guitar), Sparkling Steve Soerensen (Rhythm Guitar/Bass), Dominik Kwasny (Bass) und Adam Borosch (Drums) und sind nach vier Jahren ohne neues Album wieder da und das mit ordentlich brennenden Reifen, sattem Sound und einem neuen Album, dessen Namen vielversprechend klingt – “Streets of Fire” klingt nach kompromisslosen Heavy Metal und Rock’n’Roll Vibes, die auch deine Karre, egal ob Knutschkugel oder High-End-Bolide, gefühlt schneller machen wird. Den Rest des Beitrags lesen »
(jul) Es gibt Alben, die einem ins Gesicht springen – und dann gibt es Laughter, das in den Schädel kriecht, sich in die Hirnwindungen einfräst und dort wie eine seltsam vibrierende Erinnerung verweilt. A/LPACA aus Mantua präsentieren mit ihrem zweiten Langspieler eine halbstündige Expedition ins Grenzgebiet von Noise, Neurose und Nirwana – und machen dabei deutlich, dass Lachen keine einfache Regung ist, sondern ein komplexer, kulturell überfrachteter Akt: reflexhaft, subversiv, tröstlich – oder einfach Ausdruck des Wahns.
(jul) Eine Klangmeditation über das Zeitalter des Dissonanten Es ist ein Wagnis, in einer Zeit der permanenten Erreichbarkeit und der algorithmisch getakteten Reizverwertung ein Livealbum zu veröffentlichen, das sich jeder Form von Erwartbarkeit verweigert. Und doch ist es genau dieser Widerstand gegen das Kalkülhafte, gegen das Gefällige, der Live at the Church von Krautfuzz zu einem verstörenden, herausfordernden und letztlich kathartischen Werk macht.
(jm) Und noch ein Bericht über das Freak Valley… echt jetzt? Was gibt es eigentlich noch zu sagen? Auf unzähligen Kanälen ist schon so wahnsinnig viel Positives über dieses Festival geschrieben worden. Allein meine RockBlogBluesSpot-Teamkolleginnen und Kollegen haben in den letzten Tagen so viel (Achtung Beweihräucherung!) coole Texte veröffentlicht, das ich mir die ganze Zeit sage: Hey, die schreiben direkt aus dem Herzen, genauso ist es gewesen, was gibt’s dazu noch anzumerken, außer dass ich vielleicht zum jeweiligen Zeitpunkt ein anderes Getränk getrunken habe…? Oder besser hätte trinken sollen, denn Wasser – welches jederzeit kostenlos zur Verfügung stand – kam bei mir zumindest phasenweise definitiv zu kurz, obwohl das aufgrund der opulenten Temperaturen in diesem überbordenden musikalischen Schmelztiegel dringend notwendig gewesen wäre. Aber das ist eine andere Geschichte…