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musikalisches schreibkollektiv

Crust – Stoic

(andreas) Der Bandname führt ein wenig in die Irre, denn „Crust“ spielen mitnichten Crust Punk oder sogenannten D-Beat im Fahrwasser von „Discharge“ und Co., sondern pechschwarzen Sludge Metal mit wagemutigen Exkursen ins Drone-Segment: Spezialisten-Mucke also und nichts für zarte Gemüter.

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Ciolkowska – Психоделия

(andreas) Zwei Jahre nach ihrem tollen letzten Album „Avtomat Proshlogo“ hauen „Ciolkowska“ ihre bereits achte LP heraus und perfektionieren ihre ureigene Lesart von englischem Space Rock ein Stück weiter. Was im Vergleich zum Vorgänger zugenommen zu haben scheint, ist die Wankelmütigkeit der Sankt Petersburger, denn „Психоделия“ überrascht an allen Ecken und Enden, wobei den Musikern aber das Kunststück gelingt, ihre Kompositionen niemals ausfransen zu lassen.

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Pree Tone – Brekka

(andreas) Noise Rock irgendjemand? Okay, diese kleine feine Genre-Nische war noch nie von Fans oder Bands überbevölkert, doch bei denjenigen, die dort operieren, handelt es sich in der Regel um absolute Überzeugungstäter – zumal sich die Stilistik schon immer schwerlich in Worte fassen ließ, wohingegen man stets genau weiß, was damit gemeint ist, sobald man es hört.

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Zement – Rohstoff

(volker) Am 09. Juli erscheint das nächste, fest im 70ies-, Elektronik-, Experimental-, Kraut-, Psychedelic- und Space Rock zementierte Motorik Werk der beiden Jungs Christian und Philipp aus Würzburg, das sie im Hersbrooklyn Recordings by Florian Helleken einspielten. Die „acht Rohstoffe“, aus denen dieses wunderbar anzuhörende Komplett-Bauwerk besteht, erinnern in knapp 47 Minuten an etliche Heroen der Genres, die weiter vorne genannt sind, aber mit sehr eigenen Zutaten zu den Rohstoffen, die sie gekonnt aufbereitet, eingeschalt und dann in Form gegossen haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Maggie Bell – Queen of the Night/Suicide Sal

(as) Nach dem unrühmlichen Ende von „Stone the Crows“ (ein Schlüsselmitglied stirbt den Unfalltod, Besetzungswechsel zerstören die interne Chemie, und die Plattenverkaufszahlen gehen zurück) braucht Frontfrau Maggie Bell nicht sonderlich lange, um sich künstlerisch zu fangen, denn keine 18 Monate später steht ihr treffend betiteltes Solodebüt zur Diskussion und verlängert ihre Karriere zu Recht über Jahre hinweg. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stone the Crows – Teenage Licks/Ode To John Law/Stone The Crows/Ontinuous Performance

(as) Auf der dritten Platte von „Stone the Crows“, die 1971 erschien, brillierte abermals Alex Harveys Bruder Les an der Klampfe und war letzten Endes wahrscheinlich auch der entscheidende Faktor für den Erfolg, der sich mit „Teenage Licks“ einstellen sollte. Die beiden Vorgänger – herausgekommen während der zwölf Monate zuvor! – waren veritable Verkaufsflops gewesen, und obwohl die Gruppe rein gar nichts an ihrem Sound geändert hatte, lässt sich das Album auch tatsächlich als ihr stärkstes einstufen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The 69 Cats – Seven Year Itch

(as) Bei „The 69 Cats“ versammelt sich allerlei Prominenz aus der Gothic- und Rockabilly-Szene, wobei der Bandname mit dem Zaunpfahl in Richtung der Combos winkt, aus denen die Mitglieder stammen: Am Mikrofon steht Jyrki 69 von den finnischen Gruftis „The 69 Eyes“, Gitarrist ist niemand Geringerer als Daniel B. Harvey von unter anderem „Headcat“, wohingegen „The Damned“-Schlagzeuger Rat Scabies und Bassist Kim Nekroman, der ansonsten bei „Nekromantix“ tätig ist, die Rhythmusgruppe bilden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Roger Chapman – Life In The Pond

(hwa) Roger Chapman ist mittlerweile 79 und verfügt über eine Stimme, die im weltweiten Rockzirkus einmalig ist. Dieses Timbre, oh my God! Sein Gesang ist in einem Moment ein kreischendes Geschrei und im nächsten ein Balsam für die Seele – und stets durch sein unvergleichliches Vibrato unverkennbar. Pure Gänsehaut! Den Rest des Beitrags lesen »

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Yat-Kha – We Will Never Die

(as) Dieser Tage sind „Yat-Kha“ tatsächlich schon 30 Jahre alt geworden, und da passt es ganz gut, dass nun ihr achtes Studioalbum erscheint – was aber gar nicht so beabsichtigt war, denn „We Will Never Die“ hätte schon früher veröffentlicht werden können, wenn die andauernde Pandemie nicht dazwischengekommen wäre. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kon Sameti – Reborn

(tn) „Kon Sameti“ gibt es schon seit 1970. Die Band wurde von Christian Thiele aka Shrat, den man als Freund der Klänge des krautigen Rock von „Amon Düül 2“ kennen könnte und Harris Johns, jetzt als Produzent im Metal- und Punkbereich unterwegs, gegründet. Sie zählen mit ihren krautigen Rocksound zu den psychedelischen Bands, die man im weitesten Sinne zu der breit aufgestellten Szene des Krautrock zählen könnte. Bekannt wurden sie vor allem durch ihre Auftritte auf dem Burg Herzberg Festival 1970 und beim „Ersten deutschen progessiven Popfestival“ im gleichen Jahr. Den Rest des Beitrags lesen »

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