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musikalisches schreibkollektiv

Lea Morris – Ordinary Magic

Folk, Blues, Soul und Americana aus Meine

(ro) Wo liegt eigentlich Meine? Da musste ich erst einmal recherchieren. Aha, dieser wirklich kleine Ort befindet sich im Landkreis Gifhorn, in der Nähe von Braunschweig/Niedersachsen. Dort lebt Lea Morris, eine in Washington geborene, als 17-jährige Austauschschülerin nach Deutschland gekommene afroamerikanische Musikerin, deren neuestes Album „Ordinary Magic“ nun in meinem Player läuft.
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Torgeir Waldemar – Mercy

(as) „Love“ war 2020 ein relativ aufwändig in Szene gesetztes Rockalbum, dem Torgeir Waldemar nun ein Kontrastprogramm folgen lässt: Auf „Mercy“ gibt sich der hauptamtliche Gitarrist von The Devil & The Almighty Blues minimalistisch, aber nicht weniger eindringlich – was insofern Sinn ergibt, als „Mercy“ das geistige Pendant des Vorgängers sein soll, wie der Norweger im Zuge der Veröffentlichung erklärt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Multumult – Oglinzi Orientale

(as) Mit „Oglinzi Orientale“ („orientalische Spiegel“) präsentieren Multumult ihre Musik erstmals auf einem Livealbum. Das 2015 gegründete Ensemble aus Bukarest verbindet die vielfältigen folkloristischen Klänge seiner Heimat Rumänien – das Erbe des Osmanischen Reiches, das zu unterschiedlichen Zeiten anderem auch Teil von Nahost und Nordafrika umfasste – mit einem starken Hang zur Improvisation. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wildwood Morning – Hurt No Living Thing

Folk-Psych-Pop Projekt aus Berlin

(ro) Schon auf dem Cover zeigen uns „Wildwood Morning“, ein italienisch-deutsches Folk-Psych-Pop Projekt, bestehend aus Henning Wienecke und Laura Lazzarin, wohin auf ihrem neuen Album, betitelt “Hurt No Living Thing”, die musikalische Reise geht.
In hippiesker Kleidung, mit einer in kaleidoskopartigen Strukturen bemalten Gitarre, wehenden langen Haaren und unter einem die Blicke auf sich ziehenden organischen Bandlogo in Pink-Zinnober, stehen die Beiden in einer offensichtlich heißen, einsamen Lavalandschaft, die ich nach Lanzarote verorte.
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Kanaan & Ævestaden – Habbor og Signe

(pe) Es ist einfach nur erstaunlich, wie eine offensichtlich äußerst produktive Band wie Kanaan es schafft, einen derartig großen kreativen Output neben dem bandeigenen Schaffen zu generieren: im März diesen Jahres erst mit dem fantastischen Album „Cloud Sculptors“ des Side-Projects „Full Earth“ an den Start gegangen, ausgedehntes Touring durch Clubs und Festivals in Europa (zuletzt mit Kanaan und Full Earth beim diesjährigen Freak Valley Festival in Netphen), und ganz beiläufig veröffentlichen sie in diesem Monat einen Song, der einer Kollaboration mit der norwegischen Neo-Folk-Band „Ævestaden“ darstellt.

Lange schon hatten beide eng befreundete Bands einer Zusammenarbeit entgegengefiebert und verwirklichen diesen Wunsch nun mit der Neuvertonung der mittelalterlichen Ballade „Habbor og Signe“ (Synopsis: siehe am Ende des Textes). Dabei bündeln beide Bands ihre ureigenenen musikalischen Kräfte zu einer komplett neuartigen stilistischen Komposition: Psychedelic Rock meets Mittlealter-Folklore.

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Punch – Patrik Fitzgerald/Motorpsycho feat. Jello Biafra

(pe) Um es direkt vorwegzunehmen: „Punch“ ist nicht weniger als einer der wichtigsten musikalischen Beiträge zum aktuellen Weltgeschehen – und das erschreckenderweise obwohl der Originalsong von Patrik Fitzgerald schon satte 47 Jahre auf dem Buckel hat … Den Rest des Beitrags lesen »

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Ferris & Sylvester – Otherness

(mh) Issy Ferris & Archie Sylvester sind ein Folk-Duo aus London, das mit Ihrem ersten Album „Superhuman“ in den „UK’s Official Jazz and Blues Album Charts“ die Nummer 1 Platzierung erhielt und den „UK Album of the Year at the 2023 Americana Awards“. Die Band verkündete mittlerweile das Statement, dass man sich mittlerweile als Band sieht, da bei den Aufnahmen zum Folgealbum „Otherness“, das am 1. März 2024 erscheint, weitere Musiker zum Line-Up hinzukamen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Øyvind Holm – Paradox of Laughing

(as) Beim Hören von Øyvind Holms drittem Studioalbum teilt man die Einschätzung seines Labels, er sei sozusagen ein im falschen Land geborener Kalifornier, nur oberflächlich mit Bezug auf seine stilistische Verortung. Der Norweger hat zweifellos einen Narren an den psychedelischen Pop-Sounds gefressen, die in den 1960ern und später von der US-Westküste aus die Welt eroberten (wobei man die Herren Simon und Garfunkel von der Ostküste allerdings auch nicht als Einfluss unterschlagen sollte). Den Rest des Beitrags lesen »

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Prächtig – Magritte

Indie-Pop / Indie-Folk aus Hannover

(ro) Das Cover zeigt einen jungen Mann, posierend vor Wand, Himmel und Meer, mit einem Melonenhut auf dem Kopf und einem schwebenden Apfel vor dem Gesicht.
Wem kommt da nicht sofort das berühmte Gemälde „Der Sohn des Mannes“ von René Magritte in den Sinn?
Ja, das passt genau, denn die neue, nunmehr zweite CD der 2021 gegründeten Hannoveraner Band „Prächtig“ trägt den Titel „Magritte“ und ist eine musikalische Hommage an den belgischen Surrealisten, dessen irreal gespenstische Gemälde die Band fasziniert und inspiriert haben.
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Matt Burt And The Busy Dead – Gravedigger`s Blues

Düster-Blues / Indie-Folk aus Trondheim

(ro) Es gibt Alben, die einen sofort in ihren Bann ziehen, die einen mitnehmen auf eine Reise in eine andere Welt, die einen erstaunen, berühren, erschüttern, erfreuen. Die Musik von „Matt Burt And The Busy Dead“ ist eine solche Musik.
“Gravedigger’s Blues“ heißt diese ungewöhnliche CD und ich denke, einen passenderen Titel könnte es kaum geben.
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