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MEGA MIND MELT #3 – Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O. & Supports in Berlin, 26. Oktober 2018

(pmck) Am 26. Oktober ist einer meiner psychedelischen Urträume wahr geworden. An diesem Abend hat Obnoxious Ouroboros im Urban Spree ein sehr beeindruckendes Event veranstaltet – das MEGA MIND MELT #3. 4 Bands plus sehr gelungene Interludes und After Show Party mit DJ Rudi Rauschgift. Die Bandauswahl war extrem wichtig für den Aufbau des Abends – und sie war wirklich überragend gut.

Die 2 Support Bands haben auf dem MMM#3 viel mehr getan als nur den Hauptakt zu begleiten. Sie haben regelrecht atmosphärisch vorgeheizt und durchaus dabei geholfen, den richtigen Mindset für den monströsen Headliner zu entwickeln. „Ich bemühe mich immer sehr, aus so einem Konzert eine besondere Erfahrung zu machen. Also nicht einfach nur eine tourende Band und einen 08/15 Berliner Support zu buchen, sondern Bands zu buchen, die zwar stilistisch auseinandergehen, aber denselben Spirit teilen“, erzählte mir Henk, der „Obnoxious Ouroboros Dude“. Und welcher denn mein Traum war, der verwirklicht wurde? Ich habe die großen, unvergleichbaren und fantastisch bizarren Acid Mothers Temple & The Melting Paradise U.F.O. live gesehen!

Bereits an meinen ersten Tagen als Berlinerin hatte ich in einem Event Magazin die Ankündigung dieses Gigs entdeckt. Ab da war es bei mir im Kalender eingetragen und fix gemacht. Das Konzert fand im Urban Spree statt, eine Location, die allein schon fürs Hingehen spricht. Das Urban Spree befindet sich auf dem RAW-Gelände in der Nähe der S-Bahn Station Warschauer Straße. Dort ist immer etwas los. Ja, da sind viele Touris und ja, das kann anstrengend sein. Aber das RAW-Gelände ist einfach toll und die Vielfalt an kulturellen Angeboten – Konzerte, Bars und Clubs, eine Kunstgalerie, Essensmöglichkeiten – die es dort gibt, macht die Menschenmassen gut erträglich. Im Cassiopeia habe ich Naxatras und Timestone letztens erst live gesehen, im Astra Kulturhaus King Gizzard And The Lizard Wizard und bald sehe ich dort auch Lily Allen live – jeder mit seinen guilty pleasures! Aber ich war auch schon auf einer queeren Pop Party auf dem RAW-Gelände. Und auf einer brasilianischen Party mit Samba und Churrasco im vorletzten Sommer, die Zeit, wo man auf dem Gelände auch draußen unheimlich viel Verschiedenes erleben kann. Dort ist also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Im Urban Spree hatte ich mein erstes Minami Deutsch Konzert erlebt. Und jetzt auf dem MMM#3 war ich sogar nicht alleine: meine super tolle Mitbewohnerin kam mit mir mit. Für sie habe ich seit diesem Abend einen noch größeren Respekt entwickelt. Denn es war ihr erster Psychedelic Rock Gig… Und dann gleich so etwas Abgefahrenes wie Acid Mothers Temple & The Melting Paradise U.F.O.. Herrlich!

Die erste Band des Abends hieß Kulku und sie haben mich total überzeugt. Sie sind eine super eklektische akustische „no-age“ Krautrock Band aus Berlin mit einem sehr verrückten Set Up. Irritierend fand ich – jedoch nur bevor sie gespielt hatten – zu sehen, dass keine Saiteninstrumente auf der Bühne standen. Dafür aber Xylophone, ein Schlagzeug, eine elektrische Geige, verschiedene Blasinstrumente wie Sax, Flute und Klarinette, aber auch Witziges aus der Spaßkiste wie Kazoos, Mundharmonikas und eine super tolle Melodica. Auch jede mögliche Art von Perkussionsinstrumenten oder Geräuschemachern – ja, einfach Dinge, die durch unterschiedliches Betätigen Geräusche erzeugen – sowie ein Squishy Toy in Form einer sehr beängstigenden alten Puppen, Metallstäbe mit verschiedenen Maßen, Töpfe aus schwerem Material… Und obwohl so eine große Vielfalt von skurrilen Sachen auf der Bühne stand, war ihre Musik doch relativ minimalistisch. Und super interessant, um das Mindeste zu sagen. Sehr experimentell und avantgardistisch. Etwas zwischen Goat, The Doors, The Golden Dawn Arkestra und geile brasilianische Psychedelia aus den 60ern, wie zum Beispiel Os Mutantes oder Moraes Moreira. Die Live Performance des Sängers war bewegend und mitreißend. Fast animalisch stampfte er auf den Boden, was ab und zu quasi den Schlag des Bassdrums ersetzte. All die unterschiedlichen Menschen, die dort waren, hatten ihre komplette Aufmerksamkeit auf die Bühne gerichtet, auch natürlich ich. Eine der coolsten Live Bands, die ich je gesehen habe. So gut wie alle Musiker haben die Instrumente während des Konzertes durchgewechselt, und zudem kam irgendwann einer aus dem Publikum auf die Bühne dazu. Lustige Dynamik! Sie haben ein paar Songs vom 2012er Album „the hungry soul“ gespielt, was ich durchaus empfehlen kann. Mein Lieblingssong auf dem Gig war „Vogel Flieg“, was daran lag, dass der Text so interessant und die Bühnenshow so berührend war. Alle 7 Musiker waren konzentriert, das Licht dunkelblau. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Lichttechniker auf dem MMM#3: ihre Arbeit war außerordentlich gelungen und hat zu der trippy Atmosphäre viel Gutes beigetragen. Kulku hat mich in einer Art von Trance versetzt, die ich schon länger nicht mehr erlebt hatte. Die Art von Trance, die mich zum Beispiel auf jedem Pub Cerenkov Gig schweben lässt. Beim letzten Song saßen fast alle Musiker auf dem Boden und nahmen sich aus einem Koffer verschiedene Geräuschemacher heraus, die sie anscheinend random einsetzten. Dazu wurde eines der Xylophone angespielt, und Schlagzeug, Trommel und Vox hatten auch ihren Part.

Danach war Ensemble Economique dran. Das ist Bryan Pyle aus Kalifornien und er macht Ambient Darkwave Shoegaze. Ich muss ehrlich sagen, ich kann mit jeglicher Art von Musik, die allein von Synthesizer erzeugt wird, eher wenig anfangen. Wer mich zum Beispiel auf dem letzten FVF bei RMFTM erlebt hat, weiß, wie frustrierend es für mich war, sie zum ersten Mal und ohne ihre gewöhnlichen Instrumente live zu sehen. Doch das, was RMFTM auf dem FVF nicht schafften hat Ensemble Economique auf dem MMM#3 gut gemeistert: Bryan Pyle hat die Stimmung nach Kulku und vor Acid Mothers Temple & The Melting Paradise U.F.O. bereichert. Die Trance, in die man von Kulku hineinversetzt wurde und in der sich die meisten noch befanden, wurde vorbildlich weitergeführt. Nach ungefähr ¾ seines Sets bin ich raus, um frische Luft zu schnappen. Glücklicherweise hatte eine gute Seele draußen ein offenes Feuer gemacht. Wenn die Gigs nicht so geil gewesen wären, das hätte glatt der Höhepunkt des Abends werden können. Viele Besucher kamen in der Umbaupause raus und saßen auf eine Zigarette um das Feuer. Ich tat dasselbe, und bin danach schnell wieder rein, um mir einen guten erste Reihe Platz für AMT zu sichern.

Acid Mothers Temple & The Melting Paradise U.F.O…. Wie genial. Für diejenigen, die sie nicht kennen, stelle ich sie kurz vor. Und danach, dies empfehle ich von ganzem Herzen, müsst ihr wirklich dringend ihre Musik hören gehen! Vor allem die Songs, die sie auf dem MMM#3 gespielt haben. Was für ein geiles Set! Dann könnt ihr euch vielleicht noch besser in meinen Mood hineinversetzen. Das, was sie machen, ist einfach genau meine Musik. Seitdem ich in der Großstadt wohne entwickele ich wieder meinen Lieblingsbewätigungmechanismus für den Alltagsstress und die langen Fahrten: Musik hören. Einfach in der Tram sitzen und ganz laut Musik hören. Und dafür ist Heavy Psych für mich am besten geeignet. Wirklich Musik, die mich innerlich bewegt. Musik, bei der meine Emotionen fast überlaufen. Ich bin in der Stadt immer diejenige mit dem Bandshirt und den übergroßen Kopfhörer, die das imaginäre Schlagzeug spielt und verrückt an der Haltestelle zur Musik tanzt. Es ist also ziemlich einfach, mich zu spotten!

Acid Mothers Temple ist ein verrücktes Musikkollektiv mit über 30 Mitgliedern aus Japan. Sie nennen sich „Acid Mothers Temple Soul Collective“ und wurden 1995 von Kawabata Makoto – spielt bei AMT Gitarre – gegründet. Makoto ist ein Multiinstrumentalist, der Ende der 70er Jahre am Anfang seiner experimentellen musikalischen Laufbahn mit hausgemachten Instrumenten spielte. Er hat sich im Laufe der Jahre in der Underground Psychedelic Szene etabliert und nahm bei sehr vielen unterschiedlichen Projekten teil. Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O., die Formation mit der AMT auf Tour war und auf dem MMM#3 gespielt hat, wurde zeitgleich mit dem Acid Mothers Temple Soul Collective gegründet. 1998 wurde das AMT Label gegründet und sie waren dann so gut wie jedes Jahr auf Tour in den USA, Europa und Japan. Seit 2002 haben sie ein eigenes Festival in Nagoya. Im Laufe der Jahre hat AMT auch Formationen unter anderen Pseudonymen kreiert: AMT & The Cosmic Inferno, AMT SWR (früher AMT mode HHH) und AMT & Space Paranoid gibt es bis heute. Diese gehören zur Crème de la Crème der Heavy Psych Szene. Die aktuelle und tourende Formation: Kawabata Makoto, der Magier Higashi Hiroshi am Synthesizer, Jyonson Tsu an Gitarre und Vox, Satoshima Nani am Schlagzeug und Wolf am Bass.

Die Magie von AMT & The Melting Paraiso U.F.O. hat am 26. Oktober schon bei ihrem Merchstand am Eingang des Urban Sprees angefangen. Sie boten eine derartige Vielfalt an Shopping Möglichkeiten, die ich selten bei anderen Bands erlebt habe. Natürlich gab es Vinyls, CDs und T-Shirts, daneben verschiedene Poster, Kassetten, ein unterzeichnetes Schlagzeug Fell und auch Drum Sticks. Es gab auch verstrahlte Kettenanhänger und anderen coolen psychedelischen Schmuck, Deko-Teile und Räucherstäbchen. Und noch vieles mehr! Alles so einladend hergerichtet, dass ich mich wirklich zusammenreißen musste, nicht meine gesamte Miete für den nächsten Monat bei ihnen auszugeben. Da die Platte, die ich wollte, sehr schnell ausverkauft war, habe ich mich mit einem Tour T-Shirt für meine Sammlung beglückt. AMT & The Melting Paraiso U.F.O.s Outfits waren außerdem echt genial: sie sahen aus wie Weise oder Propheten, die herumreisen und ihre psychedelischen Mythen verbreiten. Bizarr und skurril. Jyonson Tsu hatte, wie gewöhnlich, eine rote Bob-Perücke auf. Love it!

Sie haben mit einem sehr harten Intro angefangen. Wirklich auf-die-Fresse-mäßig haben sie ihre Instrumente für ungefähr drei Minuten gehämmert. Das rave-ähnliche Schlagzeug, der punktuelle Bass und die sehr verrückte Lead Gitarre haben dabei einen passenden Vorgeschmack für die nächsten 90 Minuten abgeliefert. „Nur“ 4 Songs haben sie nach dem Intro gespielt. „Dark Star Blues“ vom Album „Reverse Of Rebirth In Universe“ war der erste und da hatte ich schon angefangen zu weinen wie ein Kleinkind. Der Song ist gerade in meinen Top 3 der meist gehörten Songs der Woche. Er bewegt mich mit seiner Schönheit und den in ihm widergespiegelten Emotionen, die bei mir so starke Glücksgefühle auslösen. „Dark Star Blues“ ist die perfekte Mischung aus filigranen Riffs mit schöner Vox und sehr epischem Touch. Danke, AMT & The Melting Paraiso U.F.O., dass der Traum, diesen Song live zu erleben, Wirklichkeit wurde. Niemand hat auch nur die geringste Ahnung, wie wichtig mir diese Erfahrung war.

Im guten Stil haben sie mit „Flying Teapot“ aus dem Album „Astro Infinity Discothèque“ weitergemacht. Auch ein sehr schöner Song, der aber bei mir persönlich mit weniger Melancholie verbunden ist. Bei dem Song habe ich eine gewisse Ähnlichkeit zwischen AMT & The Melting Paraiso U.F.O. und Kikagaku Moyo festgestellt… wie, wenn Kikagaku älter wäre und auf heavy Teufel-Modus musizieren würde. „Flying Teapot“ ist eher ein happy Song und er hat für mich die Stimmung nach dem sehr emotionalen Anfang aufgelockert. Zu „Flying Teapot“ kann man außerdem sehr gut tanzen. Probier es mal aus! An dieser Stelle muss ich vermerken, mit welcher superben Technik die Musiker arbeiten. Man merkt, das sind geniale Profis. Und dass sie schon lange dabei sind. Es war für mich durch den Gig sehr einfach, das Podest, auf dem AMT für mich eh schon standen, noch viel höher zu machen. Sie wissen genau, was sie beim Publikum erzeugen wollen, und setzen dies meisterhaft um.

Der nächste Song war „Pink Lady Lemonade“ vom Album „Do Whatever You Want, Don’t Do Whatever You Don’t Want!!“ Genialer Album-Name, und natürlich auch ein genialer Song. Wie viele andere Songs von AMT. „Pink Lady Lemonade“ ist für mich auch ein eher emotionaler Song. Der wunderschöne Riff, der beim ganzen Stück durchgezogen wird, ergriff mich sehr. Ich musste mich langsam hin und her bewegen und habe dabei an viele schöne Erinnerungen meines Lebens gedacht. Der Song ist eine Art Epiphanie. Dabei ist die göttliche Erscheinung von Mensch zu Mensch sehr persönlich und unterschiedlich. Der Song bringt Hoffnung, Frohsinn und Selbstreflektion mit sich. Hör „Pink Lady Lemonade“ an einem Tag, wo die emotionale Tiefe einstürzt. Nach einer Trennung oder wenn der Winter Blues kommt. Das tut sehr gut. Du wirst nicht enttäuscht werden.

Als Abschluss haben AMT & The Melting Paraiso U.F.O. die letzten drei Songs aus dem Album „Cometary Orbital Drive“ gespielt: „Planet Billions Of Light-Years Away“, „Circular System 7777777“ und „Milky Way Star“. Ge-ni-al. Die drei Songs sind ineinander verflochten, wie ein psychedelischer Techno Trip. Kennst du das Album? Das ist das eine mit der Pyramide und der blassen Frau auf dem Cover. „Planet Billions Of Light-Years Away“ fängt sanft an, mit einem Riff, der dann am Ende des Albums wieder aufgegriffen wird. Der Riff erinnert mich irgendwie an die Töne, die von den Aliens kommen in Steven Spielbergs Film „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Ja, ich weiß, es ist nicht dasselbe, aber ich verbinde beide mit dem Gefühl der Auflösung, die man bei dem Film spürt, wenn die Aliens die seit langem verschwundenen Menschen zurück zur Erde bringen. Ab „Circular System 7777777“ entwickelt sich der Song in vintage instrumentalen Techno, sehr passend für die Berliner Nacht. Das Ende des Songs ist wieder ruhiger, der Anfang von „Milky Way Star“ hört sich nach Ende des Albums an. Das geht aber nicht lange so: das Schlagzeug ruft den Song wieder ins Leben und die Musik geht weiter mit Elementen vom Rest des Albums. Alle tanzten wie verrückt. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in einer Rave in den 90ern. Nur, war es viel, viel besser. Instrumental Techno sollte es öfters geben. Das ist für mich die wahre Kunst, wenn es um elektronische Musik geht.

Dieser Auftritt, und das ganze Festival, sind für mich eine der besten musikalischen Erfahrungen, die ich je hatte. Das absolute Glücksgefühl dieses Abends hat bei mir wochenlang angehalten. Immer noch, wenn ich zurückblicke, fühle ich mich so glücklich, das erlebt zu haben. Danke Henk, danke Obnoxious Ouroboros, danke Kulku und danke AMT & The Melting Paraiso U.F.O. für das MMM#3. Dieses Event werde ich für immer in meinem Herzen geschlossen halten!

Während des Konzertes bemerkte ich, dass jemand vor mir sehr schöne analoge Bilder schoss. Nach dem Konzert musste ich ihn dann natürlich gleich fragen, ob ich die Fotos für den Bericht haben kann. Christoph benutzte für die bunten Bilder eine Contax T2 mit einem Kodak 160 Portra Film und für die schwarz-weißen Bilder einen Kodak TMax 3200. Wir haben Email Adressen ausgetauscht, während DJ Rudi Rauschgift seine Magie auf dem Mischpult ausübte.

Der hervorragende Abend war mit diesem hervorragenden Gig aber noch nicht vorbei. Nach AMT & The Melting Paraiso U.F.O. kam noch das australische Kollektiv Dream Mirror auf die Bühne. Dream Mirror sind Jola-Inanna Jones, Adam Kenned und Shane Fahey und sie gründeten die Band 2015 in einem selbstgebauten Bunker auf dem Kunstgelände „Join The Dots“ in Sydney. Das Trio macht Elektro Psych mit Synthies. Henk erzählte, dass er seine Veranstaltungen im Optimalfall am Wochenende macht, mit DJ und Aftershow Party. Und er findet es schade, dass das nicht wirklich angenommen wird und die meisten schon nach dem Headliner gehen. Das war auf dem MMM#3 auch der Fall, und nach AMT & The Melting Paraiso U.F.O. hat sich der Saal gut ausgeleert. Ich selber bin auch nicht während des ganzen Auftritts von Dream Mirror dabei gewesen. Das lag mitunter daran, dass ich nach AMT & The Melting Paraiso U.F.O. sehr, sehr fertig war. Aber das, was ich vom australischen Trio mitbekommen hatte, hat sich auch durchaus gut im Rahmen des Abends gemacht. Nach dem Gig gab es noch bis 6 Uhr morgens (!) Aftershow Party mit DJ Rudi Rauschgift. Wenn ich an diesem Tag nicht um 6 für die Arbeit aufstehen musste wäre ich sehr gerne bis zum bitteren Ende der Veranstaltung dageblieben. Aber so spielt manchmal das Leben… und ich war, auch ohne das gesamte Ende mitbekommen zu haben, überzufrieden mit dem Abend. Und werde für immer dankbar sein, die wahrnehmungsverändernde Wirkung der psychedelischen Musik auf diese Art erlebt haben zu dürfen. (Pearl McKurdy)

Fotos: Christoph Voy: http://www.rockstock.de/

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