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Titane – Hyperspace

(as) Es ist fast schon ein Klischee, doch wenn man von Psychedelic oder Stoner Rock vom Stiefel spricht, schließt man unterbewusst gleich auch eine gewisse Verschrobenheit mit ein. Nun steht mit Titane allerdings eine weitere italienische Band aus ungefähr diesem stilistischen Spektrum zur Diskussion, die tatsächlich nicht in die kauzige Kerbe schlägt. „Hyperspace“ ist das Debüt des Trios und schlägt vom Start weg einen finsteren Unterton an, der nicht von ungefähr kommt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kon Sameti – The Traveller

(as) Für diejenigen, die den ersten und zweiten Schwung der Krautrock-Bewegung in den späten 1960ern und frühen 1970ern miterlebt haben, war die 2014er Wiedervereinigung der 1970 gegründeten und zunächst arg kurzlebigen Kon Sameti eine kleine Sensation. Nun ist nach ausgesuchten Konzerten ein zweites Studioalbum der Band erschienen, das zwischen 2017 und 2022 entstandenes Material enthält. Man darf also davon ausgehen, dass es mit der durch die Shows gesammelten Energie eingefädelt wurde, und hört es schließlich auch, sobald man „The Traveller“ rotieren lässt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wolf Prayer – Spell Of The Crimson Eye

(vo) Das Trio aus dem Saar-Pfalz Umfeld war schon zweimal, und das völlig zu recht, auch in unserem Blog zu Gast: mit ihrer EP und dem Album „Echoes Of The Second Sun„. Nun also der dritte Streich von Jan-Gitarre/Stimme, Matthias-Schlagzeug und Tim-Bass, die sich mit ihrer Band mit diesem Album prächtig weiterentwickelten und des Rezensenten Gehör mit dem „Interludium Nebulae“ sofort gefangen nehmen: eine instrumentale Doom-Fuzz-Psychedelic Demonstration die zum Outro hin auch ein bissel den Weltraum ins Visier mit einschließt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Helmet – Left

(jm) Das Cover wirkt sofort vertraut im typischen, rot-weißen HELMET-Branding und ich erinnere mich direkt an das damals wegweisende 1991er Album „In The Meantime“, welches sich für alle Zeiten nicht nur in meine Gehörgänge fräste. Das New Yorker Quartett um Page Hamilton beseitigte den Metal von dessen Pathos und kombinierte die übrig gebliebene Brachialität mit Post-Hardcore, dissonantem Noise-Rock und verpackte das Ganze in einen zumeist hypnotischen Groove. Ich kann mich an keine Studentenparty erinnern, auf der nicht mindestens eine Nummer von HELMET lief… Den Rest des Beitrags lesen »

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Prächtig – Magritte

Indie-Pop / Indie-Folk aus Hannover

(ro) Das Cover zeigt einen jungen Mann, posierend vor Wand, Himmel und Meer, mit einem Melonenhut auf dem Kopf und einem schwebenden Apfel vor dem Gesicht.
Wem kommt da nicht sofort das berühmte Gemälde „Der Sohn des Mannes“ von René Magritte in den Sinn?
Ja, das passt genau, denn die neue, nunmehr zweite CD der 2021 gegründeten Hannoveraner Band „Prächtig“ trägt den Titel „Magritte“ und ist eine musikalische Hommage an den belgischen Surrealisten, dessen irreal gespenstische Gemälde die Band fasziniert und inspiriert haben.
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The Great Machine – Respect

(pe) Wer The Great Machine schon einmal live erlebt hat, der weiß, dass die Band ein wahres On-Stage-Monster ist (okay – Off-Stage natürlich ebenso, wenn sie ritualsmäßig am Ende eines Gigs ihr Geraffel packen, von der Bühne steigen und es mitten im Publikum wieder aufbauen um den Anwesenden dann hautnah ihre Riffs um die Ohren zu hauen!)

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Matt Burt And The Busy Dead – Gravedigger`s Blues

Düster-Blues / Indie-Folk aus Trondheim

(ro) Es gibt Alben, die einen sofort in ihren Bann ziehen, die einen mitnehmen auf eine Reise in eine andere Welt, die einen erstaunen, berühren, erschüttern, erfreuen. Die Musik von „Matt Burt And The Busy Dead“ ist eine solche Musik.
“Gravedigger’s Blues“ heißt diese ungewöhnliche CD und ich denke, einen passenderen Titel könnte es kaum geben.
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Danny Vera – DNA

Americana, Blues-Rock, Country aus Middelburg /NL

(ro) Als ich Danny Vera und seine Mitstreiter auf dem Bluesfestival Tegelen 2017 zum ersten Male sah und hörte, konnte ich kaum glauben, dass dies Musiker aus Middelburg sind. So bestrickend authentisch und mitreißend, dazu wunderbar retro und erfrischend, präsentierten die Jungs Songs zwischen Bluesrock, Country, Singer-Songwriter und Americana.
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Gov´t Mule in der Hugenottenhalle Neu-Isenburg am 15.11.2023

(vo) Befreit von jeglicher Objektivität folgen nun einige Zeilen über eine Band die für mich seit Anbeginn ihrer musikalischen Fortpflanzungen seit 1994 in Punkto Großartigkeit nie nachgelassen hat: Governement Mule, kurz Gov´t Mule, die gestern abend knapp 1000 beinharte Muleheads mal wieder, oder eher wie immer, begeisterte. Eine knapp 150 minütige und 17 teilige Darbietung die ihr Können, ihre Leidenschaft, ihre Inbrunst, ihren Soul zelebrierte, mitunter mit Ovationen per Händezusammenschlagen oder Begeisterungspfiffen während der Songs gewürdigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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