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Wolf Prayer – Wolf Prayer

(vo) 4 Track EP. Aufgeklappt. Sehr schön aufgemachte! CD im Vinyl Look, ein Hingucker. Und wie ist es mit dem Anhören? Lohnt sich das? Ja, ohne Einschränkungen. Wieder eine neue Band im sich immer mehr erweiternden musikalischen Hochspannungsfeld Psychedelic meets Rock meets Stoner ala Colour Haze, My Sleeping Karma, Tuber u.a.. Dazu noch ein bißchen Desertstaub und 70ies Roots. Im Unterschied zu MSK und Tuber spielen die Jungs aus dem Saar-Pfalz-Gebiet ihre Songs aber nicht instrumental.  Jan – Gesang + Gitarre, Matthias – Schlagzeug und Tim – Bass sind in dieser Konstellation seit ca. 18 Monaten unterwegs, jeder der drei spielte aber vorher schon in anderen Bands, deshalb ist einiges an Bühnen- und Sounderfahrung vorhanden und diese Sounderfahrung wurde in vier äußerst kompakte Songs geladen.

1. „Like A Fool“: staubiges Bassintro, schwebende Effekthascherei, ein wunderbar entspannendes Gitarrenspiel, Schlagzeug dazu…..und dann wird der reine, harte Psychedelic-Rock an die Kandare genommen, whow! Als viertes heißes Eisen erwähnen sollte ich auch noch Jan´s Stimme. Die ist im Gegensatz zu anderen Bands des Genres bereichernd.
2. „Desert“: mächtiges Riff, wummernder Bass, lautes Schlagwerk im Intro. Break. Tempo rausgenommen, wir schweben leicht im Banne der hellen Stimme und dann wird wieder losgeschwartet bis zum Break. Dynamik und Spannung en masse und sogar Jan´s Stimme hat ganz hinten unten so ein leichtes Krächzen als Zutat. Fein. Und das Fadeout sxhwebt.
3.“According To The Rule“….Effekte, helle Stimme, Groove satt, bratende Gitarre. Und was die Jungs auch hier wieder sehr gut drauf haben sind diese Wechsel zwischen Fuß in der Ölwanne und Cruising.
4.“Wolf Prayer“ krönt die EP für meinen Geschmack da der Song, nach dem melancholischen Intro, mächtig loslegt: kratzige Stimme, satter Groove und Fuß auf die Pedale.

Die Jungs planen für 2018 ihre Debüt LP. Wenn die annähernd so gelingt, davon bin ich aber sowas von überzeugt, wird unsere Szene begeistert darauf reagieren…..(volker)

Musiker:

Tim Hansen – Bass
Matthias Schorr – Schlagzeug
Jan Sprengard – Gesang und Gitarre

Songs:

Like A Fool – 05:34, Desert – 06:23, According To The Rule 04:33, Wolf Prayer 05:48

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