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No Man´s Valley – Chrononaut Cocktailbar / Flight Of The Sloths

(pe) Generell ist die Musik von No Man´s Valley stilistisch schwer einzuordnen – schnell wirft die Journaille mit Genrebegriffen wie Psychedelic Rock oder Post-Rock um sich. Leichter ist es da, sich mit Hilfe von intensivem Namedropping an die musikalische Analyse heranzupirschen, in der Tat ist Letzteres aber tatsächlich das Mittel der Wahl, um textlich zu beschreiben, was des Hörers Ohren erwarten dürfen, so möge man dem Autor verzeihen, wenn er sich hier ebenfalls dieses Kniffes bedient.

No Man´s Valley, das sind die aus den Niederlanden stammenden Herren Dinand Claessens (drums), Rob Perree (bass), Christian Keijsers (guitar), Ruud van den Munckhof (keys) und Jasper Hesselink (vocals).

Ihr neues Album „Chrononaut Cocktailbar“ kommt quasi als Doppel-EP daher, denn die B-Seite mit dem unglaublichen 18-Minüter „Flight Of The Sloths“ schrieb die Band innerhalb der Pandemie während die sechs Tracks umfassende A-Seite unabhängig davon entstand. Den Rest des Beitrags lesen »

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Yeast Machine – Sleaze

(as) Erst im vergangenen Jahr veröffentlichten Yeast Machine ihre Debüt-EP „Rise of the Yeast“, nun steht das erste Album ins Haus und markiert im Vergleich dazu einen gehörigen Satz nach vorne, was die Produktion und das Songwriting betrifft. Das Quintett kommt mittlerweile direkter auf den Punkt, ohne seine angestammte Zwanglosigkeit aufzugeben – die Hooks sind einfach zwingender, da kann man ansonsten auch vier, fünf verschiedene Parts in eine einzelne Nummer einbauen. Nach wie vor wird dreckiger Alternative Rock mit psychedelischem Edelschimmel verschmolzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Scorched Oak – Perception

(pe) „Scorched Oak – Smoking hot Stonerrock influenced by Heavyrock, Blues and Doom. The Dortmund based trio provides mesmerizing riffs, a throbbing bass and compelling drums. By combining haunting instrumental elements with Linda´s distinctive singing and Ben´s rough voice Scorched Oak´s audience awaits a blazing performance.“

So beschreibt sich das Trio aus Dortmund (Linda: Bass, Vocals / Ben: Guitar, Vocals / Freed: Drums) selbst auf seiner Bandcamp-Seite und trifft damit (wie sollte es auch anders sein) den berühmten Nagel auf den Kopf. Den Rest des Beitrags lesen »

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AlphaWhores – AlphaWhores I

English below – (ju) Es gibt Momente im Leben, in denen ich wirklich dankbar für Werbung bin. Neulich zum Beispiel, als Instagram mir beim sinnlosen Durchblättern von Stories ungefragt eine Ad vor den Latz knallte, die ihre AIDA-Wirkung nicht verfehlte. Was für ein Sound, was für eine Präsenz! Wie elektrisiert klickte ich auf das Profil der Band und staunte nicht schlecht. Ein Duo aus Panama City, lediglich bewaffnet mit Gitarre und Schlagzeug, das im Gegensatz zu den White Stripes tatsächlich aus zwei blutsverwandten Geschwistern besteht und den beim Aussprechen zweideutigen Namen AlphaWhores trägt. (Ein Schelm, wer hier nicht zuerst an das Pferd denkt.) 

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SUPERLUMINAR – Realität vs. Wirklichkeit

(ju) Superluminar ist eine „Überlichtgeschwindigkeit […], die größer als die Naturkonstante Lichtgeschwindigkeit ist“, so Tante Wiki. Wer nun an Pferdegaloppheavymetal oder Ähnliches denkt, ist auf der falschen Fährte. Das deutsche Duo SUPERLUMINAR liefert auf seinem Erstlingswerk „Realität vs. Wirklichkeit“ extrem motivierenden Gute-Laune-Deutschpunkrock irgendwo zwischen den Ärzten und Muff Potter. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber darum geht es Daniel Reinke und Joe Valdarno auch gar nicht.

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Axel Ressler – Es geht sich aus

Tom Liwa singt Axel Ressler – Folk / Alternative Rock aus Essen

(ro) Diese beiden Herren haben den Dreh raus. Axel Ressler, der bekannte Essener Lyriker, liefert die Geschichten und der Duisburger Tom Liwa, Musiker und Literat, gibt ihnen musikalische Farbe, Tiefe, Lakonie und Tempo.
Passend hierzu ist das neue Album „Es geht sich aus – Tom Liwa singt Axel Ressler“ betitelt.
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Godzilla In The Kitchen – Exodus

(vo) Das Trio aus Leipzig serviert uns Musik die sich in etlichen Gangarten austobt wie in Alternative, Post, Progressive, Psychedelic und Stoner, das alles musikalisch wohlschmeckend wie das kulinarisch wertvolle Leipziger Allerlei: sieben Instrumentalbrocken die aus dem oft üblichen Einerlei ausbrechen, und das fulminant. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stonetree – Void Fill III

Drei Mann in einem Van

(ju) Die hartnäckigen Lockdowns und die damit verbundenen Einschränkungen und Konzertverbote lösten in den letzten drei Jahren entweder lethargisch-depressive Schübe aus oder traten Lawinen proaktiver Kreativität los, so wie bei den Alternative-Grunge-Krachern STONETREE aus Gmunden im oberösterreichischen Salzkammergut. Ähnlich wie die drei New Yorker von King Buffalo haute das österreichische Trio während der Ausgangsbeschränkungen eine Art Lockdown-Trilogie raus, und zwar in Form dreier EPs: „Void Fill“ (2020), „Void Fill II“ (2021) und „Void Fill III“ (2022) – Musik als Therapie sozusagen, um die Leere (engl. void) mit Sinnhaftigkeit zu füllen. Zudem bauten die Jungs ihren VW-Bus zur mobilen Tour-Bühne aus und verlegten Wohnzimmer- und Clubkonzerte mit ihrem „Evertruck“ kurzerhand ins Freie (siehe Foto unten). Getreu dem Motto: Nicht jammern, machen! Sehr löblich. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Pighounds – Phat Pig Phace

Pighounds(KiS) Ich gebe es gerne zu, für dieses Review musste ich meinen inneren Schweinehund überwinden, und noch ein Arschtritt von Arne, als Pacemaker – Release 18.11.22  schnell schnell ! Den Rest des Beitrags lesen »

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GEBHARDT – Geb Heart

(ju) Erwartungsvoll lege ich die CD ins offene Laufwerk. Das Digipack in meiner anderen Hand zeigt drei Collagen, vorne, innen und hinten, die wie bunte Wimmelbilder zum Suchen und Interpretieren einladen. Die linke Innenseite listet die 14 Songtitel auf sowie das gängige Kleingedruckte. Kein Booklet, kein Foto. „Geb Heart“ der Albumtitel, „Gebhard“ der Künstler. Neugierig drücke ich auf Play, lehne mich zurück, lausche und grinse. In „March of the Tortoise“ marschiert ein tiefer Bass mit lediglich zwei Tönen stoisch voran, begleitet von einer verspielten Akustikgitarre. Immer mehr Instrumente schließen sich an – eine elektrische Gitarre, Schlagzeug, Keyboards – und katapultieren mich in die Kulisse eines Tarantino-Westerns. Ein extrem lässiger Instrumental-Streich im triolischen Swing-Rhythmus. Mein Grinsen wird breiter. Den Rest des Beitrags lesen »

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