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Jail Job Eve – Wildfire

(jm) Es gehört schon eine gehörige Portion Mut, Leidenschaft und vielleicht auch Wut dazu, als Vollblutmusiker in Zeiten wie diesen ein neues Album zu veröffentlichen. Auch wenn das schon Ende Oktober letzten Jahres erschienene „Wildfire“ Album mit großer Unterstützung ihrer Fans über eine Crowdfunding-Kampagne querfinanziert wurde – der Beweis, dass das in Musik investierte Geld gut angelegt ist, müssen die Osnabrücker Jail Job Eve erst einmal antreten. Gegenüber dem 2018 veröffentlichten Werk „The Mission“ – hier von mir an anderer Stelle besprochen – erscheint „Wildfire“ schon beim ersten Hören deutlich härter und rauer als der Vorgänger. Während „The Mission“ wie ein klassisch polierter Blues-Rock-Monolith wirkt, der einem beim Hören wunderbare Weisheiten ins Ohr flüstert und schreit, kommt das neue Album deutlich gröber, experimenteller, aggressiver und auch angriffslustiger um die Ecke.

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Steve Vai – Inviolate

(mh) Steve Vai als Gitarren-Magier braucht man niemandem mehr vorstellen. Legendär sind seine Sechs-Saiten Künste auf seinen acht Studio-Alben und zwei Ep’s. Seine Live-Shows sind vor allem für Gitarrero-Maniacs und Fotografen atemberaubend. In den letzten Jahren wurde es relativ still um Ihn. Bedingt durch seine zwei ernsthaften Leiden war er außer Gefecht gesetzt – drei gerissene Sehnen in seiner rechten Schulter, die operiert werden mussten, und ein Anfall von schnellenden Finger (Triggerfinger) in seinem linken Daumen, was es ihm äußerst schwer machte, sein Instrument zu spielen. Doch der Meister wurde Gott sei Dank geheilt, er musste seine Spieltechnik aber total umstellen. Am 28. Januar 2022 ist es endlich soweit und sein neues Meisterwerk „Inviolate“ wird das Licht des Universums erblicken, als ein reines Instrumentalalbum. Den Rest des Beitrags lesen »

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Tommy Castro – A Bluesman Came To Town

(hwa) Mit „A Bluesman Came To Town“ präsentiert Tommy Castro die Geschichte eines jungen Mannes, der vom Bluesvirus erfasst – aber anfangs kaum beachtet wird. Die beeindruckende Sammlung von 13 Songs erzählt den Werdegang jenes Mannes (Es könnte Castro selber sein oder ein anderer Bluesbruder) in einfühlsamen Texten, die von Castros Roadhouse-Rock, gefühlvollen Balladen und tiefen, fetten Grooves zum Leben erweckt werden. Es handelt sich um das siebte Album von Castro bei Alligator Records. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bad Temper Joe – No Filter (One Take Radio Recordings)

(as) Was tut die Rampensau, wenn sie nicht auf die Bühne kann? Ein Livealbum in einer kontrollierten Umgebung einspielen – was im Fall von „Bad Temper Joe“ während der Corona-Pandemie bedeutete, mithilfe des Senders Deutschlandradio ein Studio zu beziehen, um Auszüge seines Repertoires im Rahmen der Konzertreihe „On Stage“ zum Besten zu geben. Das Ergebnis trägt nun den Titel „No Filter“ (in Anspielung auf das olle Fernsehformat „Ohne Filter“?) und hält, was die Benennung verspricht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Church of Mental Enlightment – The Truth

(as) Das schöne Leipzig hat im Lauf der Jahre wiederholt bemerkenswerte Bands aus dem Spannungsfeld Rock und Metal hervorgebracht – darunter „Dark Suns“ oder „Disillusion“ –, und „Church of Mental Enlightment“ passen da ausgezeichnet ins Bild. Das Quartett blickt 2021 auf zwei Studioalben und eine siebenjährige Pause zurück, die nun mit einer dritten LP beendet wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Big Creek Slim – Migration Blues

Acoustic Country Blues aus Ikast /Dänemark

(ro) Marc Koldkjaer Rune, genannt „Big Creek Slim“ ist ein „altmodischer“ Bluesmann, der aus Ikast, einer kleinen Stadt in Jütland/Dänemark stammt. Seine musikalische Heimat hat er jedoch im Genre des klassischen amerikanischen Country-Blues der Vorkriegszeit, der Musik des verarmten Schwarzen Amerikas, gefunden.

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Sue Foley – Pinky’s Blues

(mh) Sue Foley hat Ihr musikalisches Herz an Ihren Lebens-Musik-Mittelpunkt Austin, Texas verloren, obwohl Sie immer noch stolze Kanadierin ist. Kein Wunder bei der Live- und Studio-Musik-Szene und wenn man so berühmte Blues-Rock Künstler wie Jimmie Vaughan und Billy Gibbons als Freunde titulieren darf. Sie hat die Ehre regelmäßig in dem Renommee Live-Club der City, dem Antone’s, in der „Jungle Show“ mit diesen zu jammen.

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Santana – Blessings and Miracles

(mh) Carlos Santana, der mehr als fünfzig Jahre im Business ist, darunter schon beim ersten Woodstock Festival, ist eine lebende Gitarrero-Legende und ein famoser Songschreiber. Wer Ihn immer noch nicht kennt ist ein Kultur-Banause! In der leider konzertarmen Zeit durch die Covid-Pandemie war er aber in keinster Weise uninspiriert und bündelte seinen Energien zu neuen Songwriting-Kreativitäten, die er auf dem Album „Blessings and Miracles“ magische, klangliche Heilkraft versprühen lassen will. Vom farbenfrohen Cover im bläulichen Teint möchte ein bissiger, königlicher Aztekenpriester mit magischen, heilenden Händen seine Magie versprühen und einen in seinen Bann ziehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Andreas Diehlmann Band – Them Chains

Texas Blues meets Rock’n’Roll – aus Kassel

(rosie) Ja, es gibt sie noch. Powertrios im wahrsten Sinne des Wortes. Die Dreifaltigkeit aus Gitarre, Bass und Schlagzeug. Mehr braucht es nicht, um mit ordentlich Schmackes Songs in Felsen zu meißeln.
Ein großartiges Beispiel hierfür sind die gestandenen Herren der „Andreas Diehlmann Band“, die uns mit knallendem, groovendem Texas-Blues der straighten Art, strotzend vor Kraft und Energie und gewürzt mit einer großen Kelle Southern, einem fetten Schuss Boogie und einer großzügigen Prise Rock, auf das Höchste erfreuen.
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Ben Granfelt – Live… Because We Can

(andreas) Dies ist nicht der erste, sondern der bereits vierte Konzertmitschnitt von „Leningrad Cowboys“-Mitbegründer und „Wishbone Ash“-Gitarrist Ben Granfelt, doch der Titel „Live… Because We Can“ deutet in Anlehnung an einen seiner Songstandards schon darauf hin, dass die Veröffentlichung einer gewissen Trotzhaltung geschuldet ist.

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international – choose your language

Gavial - Broken von ihrem neuen Album "Thanks, I Hate It", das am 23.01.26 erscheint

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