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musikalisches schreibkollektiv

Pree Tone – Kiddy

(as) Diese Ukrainer haben mehrere Umbesetzungen überstanden – die Originalmitglieder fanden 2014 zusammen – und seitdem einen längeren stilistischen Weg zurückgelegt, zumindest wenn man sich „Kiddy“ im Vergleich zum „Pree Tone“-Debüt „Brights“ zu Gemüte führt. Die rasche Entwicklung rührt vermutlich daher, dass die Musiker ungeachtet des Krieges in ihrer Heimat emsig Konzerte geben und schon mehrere EPs herausgebracht haben (besonders empfehlenswert: „L‘Illustré“ mit zwei Longtracks). Den Rest des Beitrags lesen »

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Soom – Джєбарс / Djebars

(as) „Soom“ sind definitiv nicht „high fidelity“, und das im Guten wie Schlechten – ersteres für den Fall, dass man vorsätzlich „kaputt“ klingende Musik grundsätzlich nicht ablehnt. Die Band verschmilzt auf ihrem zweiten Album abgrundtief gestimmte Gitarren mit Mantra-artigem Gesang, der sich weniger als solcher, sondern eher als monotone Rezitation bezeichnen lässt, und Versatzstücken aus der folkloristischen Tradition ihrer Heimat, der Ukraine. Den Rest des Beitrags lesen »

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I Will Kill Chita — Cargo Cult

(as) Zu den bekanntesten Namen der Rockszene in der russischen Hauptstadt gehören „I Will Kill Chita“ definitiv nach mehreren denkwürdigen Veröffentlichungen unter verschiedenen Labels, und was das Sextett um die Geschwister Samarin (Schlagzeug, Gitarre und Keyboard) 2016 für BNiL einspielte, geht prosaisch gesprochen als ihr bislang „schönstes“ Werk durch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wiljalba – Lost Valley

Singer/Songwriter/Folk aus Berlin

(ro)Was uns glücklich macht, merken wir oft erst, wenn es fehlt. Ja, um diese Jahreszeit, wenn die Tage immer kürzer und die Nächte länger werden, fehlt es uns: das Licht.
Morgens machen wir uns im Dunkeln auf den Weg zur Arbeit, abends fahren wir im Dunkeln wieder nach Hause.
Für so manche Mitmenschen ist nun die Zeit der Winterdepression, so wie die „saisonal abhängige Depression“ auch genannt wird, angebrochen, denn mittlerweile präsentiert sich der Himmel auch tagsüber größtenteils grau in dunkelgrau.
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The Grand Astoria – La Belle Epoque

(as) Mittlerweile ist es ungleich stiller um „The Grand Astoria“ geworden, als es noch vor ungefähr fünf Jahren während des aufkommenden Vintage-Revivals der Fall war. „La Belle Epoque“ stammt aus jener Phase und stellt sich auch bei noch- bzw. erstmaligem Hören als abriebfeste Szenescheibe heraus, die mehr Substanz in sich birgt als so einige aktuelle Veröffentlichungen aus diesem Bereich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Slovo Mira – Black Fjord And The End Of The World

(as) Drei Stücke, jeweils über 23 und mehr oder weniger zwölf Minuten lang … Wer zu Tonzonen-Tonträgern greift, erwartet keinen mundgerecht zugeschnittenen Pop, doch was dieses russische Kollektiv musikalisch entwirft, gehört zur schwersten Kost, die uns das Label in jüngerer Zeit aufgetischt hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Michy Reincke – ?!

(hwa) Obiges Album war noch gar nicht veröffentlicht (VÖ: 30.11. 2018), als die Termine der anstehenden „Verwandte der Sonne-Tour“ zumindest in Hamburg innerhalb kürzester Zeit auverkauft waren. Die Albumpremiere im Planetarium am 28. 11. sowie die drei kurz vor Heiligabend angesetzten Termine (21., 22. und 23. Dezember) im Schmidt Tivoli signalisieren erneut: Michy Reincke hat einen festen Platz im Herzen seiner zahlreichen norddeutschen Fans. Und mit was? Mit Recht… Den Rest des Beitrags lesen »

Filed under: Album Reviews, Singer/Songwriter,

Kungens Män – Fuzz På Svenska

(tn) Die Lautsprecher erwachen aus ihrem Schlaf, die neue Scheibe von „Kungens Män“ jagt ihre Sounds durch die Kabel und lässt die Membranen der Lautsprecher vibrieren. Auf dem Plattenteller liegen nacheinander zwei schwere Vinyls, einmal in rot, einmal in weiß. Der Sound ist schon nach wenigen Sekunden als audiophil zu identifizieren und man freut sich insgeheim, das man sich bei Adansonia Records immer auf die hohe Qualität in der Produktion verlassen kann. Den Rest des Beitrags lesen »

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Disen Gage – Nature

(as) „Nature“ ist das neuste Werk im illustren Schaffen von „Disen Gage“, die internationales Renommee genießen wie nur wenige andere russische Bands und dennoch „nur“ die „Special Interest“-Sparte bedienen. Die 1999 gegründete Band frönt hier in drei jeweils über eine Viertelstunde dauernden Tracks ihrer Vorliebe für reine Klangkulissen und lässt sämtliche Konventionen strukturierter Musik im herkömmlichen Sinn hinter sich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Disen Gage – Equilibrium Trip

(as) „Equilibrium Trip“ wurde 2016 herausgebracht und ist lediglich eine Auskopplung vom beim Label Art-Beat erschienenen Album „Snapshots“, die keinerlei exklusives Material enthält. Die beiden Songs der Single zeigen erneut eine andere Seite der in stetem Wandel begriffenen Truppe, konkret ihre Neigung zu farbenfrohem Psych Rock der verspielten Sorte. Den Rest des Beitrags lesen »

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