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musikalisches schreibkollektiv

Pavallion – Stratospheria

(as) Mit „Stratospheria“ entdecken „Pavallion“ die Langsamkeit in der Rockmusik tatsächlich neu, denn die Art und Weise, wie die Krefelder Tempo als Ausdrucksmittel verwenden, bleibt derzeit im Grunde genommen ohne Beispiel. Die Band beherrscht die große Kunst, selbst über ausgedehnte Passagen hinweg, in denen dem Anschein nach nicht viel passiert, bei der Stange zu halten, und schichtet Sounds nicht willkürlich übereinander, sondern steigert sich stetig in lautere (im doppelten Wortsinn quasi) Schwelgereien hinein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sun Temple Circus – Sun Temple Circus

(hwa) Tom Redecker plus alternierender Band hauen wieder Mal ein bejubeltes Livekonzert raus. Diesmal in Form einer als Jamsession konzipierten Tournee in 2014, die in Bremen in einem fulminanten Abschlusskonzert gipfelte. Das war ursprünglich nur als weltweit streng limitierte Vinylversion zu haben. Aufgrund der enormen Resonanz gibt es jetzt zusätzlich auch die entsprechende CD mit Bonustracks. Logo, dass ich begeistert bin… Den Rest des Beitrags lesen »

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Cambrian – Mobular

(tn) Ein stilsicheres, rockiges, improvisationsreiches und von einem guten Geist des Rock getragenes Album liegt auf dem Plattenteller. Die Truppe aus Italien könnte man fast als Allstar-Band bezeichnen: Boggio Nattero („Carcharodon“), Fabio Cuomo („Eremite“, „Mope“) und Stefano Parodi („Vanessa Van Basten“, „Mope“, „Dead Esther“). Man bewegt sich zwischen Psychedelic und Rock, zwischen langen Improvisationen und fast erzählerisch breiten Songs hin und her, ist auch den ruhigeren und gelasseneren Passagen eines Albums aufmerksam gegenüber und man versäumt nicht, alles auch noch sehr cool klingen zu lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Euroblast 2018 5. – 7. Oktober Köln, Essigfabrik


(KiS) Seit 14 Jahren gibt es das Festival für Prog-Metal und dessen Gespielen und ich hatte noch nie das Vergnügen. Durch unglückliche Umstände konnte ich mein „erstes Mal“ nur ohne den Warm-Up Donnerstag und den regulären Freitag starten. Das Fest wartet mit 41 Bands auf, in der Halle der Essigfabrik und unten im Keller/ Basement. Das Gelände eignet sich sehr schön, bei bestem Wetter kann man zwischen den Food-Ständen sitzen, auf dem Sonnendeck. Die Bewirtung ist international wie das Publikum, der Desertfest-Antwerpen Burger-Stand ist anwesend, es wird englisch geordert. Entspannte Stimmung liegt in der Luft, zum Zeitvertreib kann man sich noch Merch kaufen und sich künstlerisch beim Live-Painting austoben. Gitarren-Tester und Long Branch Record-Label Partyzelte runden das Festival-Feeling ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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John Lennon & Yoko Ono – IMAGINE JOHN YOKO

Mit Beiträgen von allen, die dabei waren.

(hwa) Dieses Buch wiegt 2,3 Kilogramm und ist vermutlich das opulenteste und umfassendste Buch, das jemals über John Lennons „Imagine“-Album publiziert wurde. Mit über 1.300 Fotos. Ich habe fünf Bücher im Archiv, die sich „nur“ um „Sgt. Pepper“ der Beatles ranken. Hat man alle durch, erschließt sich das Album im Wesentlichen. Aber hier ist es anders: Die ganze Wucht des „Imagine“-Albums, zumal mit allen Zeitzeugen und vielen bislang unbekannten Fotos, erzeugt in diesem Band eine unvermutet neue, höchst spannende Qualität. Danach weiß man so gut wie alles … Den Rest des Beitrags lesen »

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Árstíðir – Nivalis

(tn) Man kennt die Isländer von „Árstíðir“ von ein paar smarten Rockalben, die eine Entwicklung vom Folk über breite Instrumentierung auf „Svefns og vöku skil“ (2011) über Folkrock bis hin zu ihrem letzten, rockigen Album „Hvel“ (2016) hinter sich haben, wo erstmals die Rhythmusgruppe etwas weiter in den Vordergrund rückt. Mit „Nivalis“ schließen sie hier unmittelbar an das Vorgängeralbum an, nicht ohne sich wieder ein Stück weiter zu entwickeln. Sie sind bei dem Label „Season of Mist“ gelandet, das man eher von Metal-Bands wie „Solstafir“ kennt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Band Of Rascals – Tempest

(LW)23:37 Minuten und das Gefühl, dass es viel zu kurz war. Das Album der nordamerikanischen Rockband „Band of Rascals“. Es ist ihr zweites Album und bringt eine unglaubliche Kraft zum Ausdruck, die sich in jedem einzelnen der sieben Songs wiederfindet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grateful Dead – Anthem Of The Sun (50th Anniversary Deluxe Edition – Remastered)

(tn) Hat ein Klassiker aus dem Plattenregal fünfzigjährigen Geburtstag ist dies nicht immer ein Grund, etwas dazu zu sagen. „Grateful Dead“ machen hier eine Ausnahme, gehören sie doch zu den einflussreichsten Bands der Musikgeschichte. Dies war beim Erscheinen ihres ersten Albums sicherlich nicht der Fall. Den Rest des Beitrags lesen »

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Martin Büsser – Für immer in Pop

(tn) Wenn man über ein Buch schreibt, oder es zumindest versucht, so, wie in dem Buch geschrieben wird, weil der, der es geschrieben hat zu den Vorbildern für „Schreiben über Pop“ gehört – was kann man da schon schreiben? Martin Büsser ist – hier mal wieder – ein Maßstab für das schreiben über Populärkultur. Ob er dies nun in einem Text über „The Exploited“ oder „Antifolk“ schrieb oder die Ironisierung selbstgenügsamen Lamentierens in einem Text wie „Blasmusik nach Auschwitz. FSK“ aufs Korn nahm – sein Florett des Wortes führt er immer mit eleganten Bewegungen und es trifft manchmal auch schmerzhaft sein Ziel. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rotor „Sechs“ – Ein Album und ein paar Fragen

(tn) „Rotor“ veröffentlichen in steter Regelmäßigkeit neue Musik. Ihre Alben sind meistens hochzählend nummeriert und überzeugen in der Wahl ihrer Songtitel durch einen überschäumenden Humor. Dass man mit diesem Ansatz vor allem auf instrumentale Musikausübung setzt, mag unterschiedliche Gründe haben. Auf ihrer Webseite kann man zumindest einen Hinweis finden: „Rotor spielt seit 1998 instrumentale Musik.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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