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Band Of Rascals – Tempest

(LW)23:37 Minuten und das Gefühl, dass es viel zu kurz war. Das Album der nordamerikanischen Rockband „Band of Rascals“. Es ist ihr zweites Album und bringt eine unglaubliche Kraft zum Ausdruck, die sich in jedem einzelnen der sieben Songs wiederfindet.

Es spricht die Sprache des Südstaaten-Blues; kann die Akzente des Rockvokals und des partiellen Rock´n´Rolls aber nicht verbergen. Und soll es auch gar nicht. Denn heraus kommt eine Mischung aus elektrisierenden, dickgeschichteten Gitarrenriffs, die sich mit knallenden Drums und Herz-/ Vibe-Texten zu einem befreienden Gefühl entfalten.

Als Zuhörer meint man, man stünde selbst auf der Bühne. Oder man stellt sich davor und blickt dann auf vier Freunde, von denen jeder seinen eigenen Charakter mit seinem Instrument verbindet und so heraussticht. Charismatischer Gesang, eingängige Gitarrenriffs, Geschichten durch den Bass erzählt und leidenschaftliches Schlagzeugspiel vereinen die Jungs schon auf ihrer ersten Platte 2014. Durch ihre Unermüdlichkeit haben sie ihren Weg innerhalb der letzten 12 Monaten bereits zum Produzenten Eric Ratz (Billy Talent) und ins Tonstudio „The Warehouse“ (Bryan Adams) geschafft.

Vor allem bringen die Musiker aus dem Cowichan Valley (Vancouver Island) eine schnell um sich greifende Antriebskraft mit, die auch deutlich durch die Lautsprecher zu spüren ist. Ihre Musik atmet, brummt und schiebt.

Einige Stimmen sagen, es sei eine neue Generation nordamerikanischen Rocks. Gut nachvollziehbar, denn allein mit ihrem ersten Track „Holler“ lassen sie den Hörer sich nicht vorsichtig rantasten, sondern nehmen ihn sofort mit und nehmen ihm die Frage aus dem Mund „Where would you go?“. Die Tracks sind wie ein Weg aufgebaut; der Beginn an der Senke („Holler“), „A little longer now“ geht es dann von den eingängigen Riffs zu schnelleren Drums und schließlich in die Höhe („Altitude“). Wir können uns aussuchen, hier vor allem durch die Vokals getragen, zu verbleiben oder mit „Seas coming down“ wieder den bedrohlich- begeisterten Abstieg zu machen. Durch zwei weitere Thementäler landen wir nach 23:37 Minuten wieder bei der Kontrolle („Control“) und stellen fest, dass wir es bitte nochmal wollen. Wenn möglich auf einem ihrer Konzerte während ihrer Release Tour 2019 hier in Deutschland…..(leonie)

Label: CREATIVE BC

Format: CD – Digital

VÖ: 13.10.2017

Aufgenommen: THE WAREHOUSE RECORDING STUDIO, VANCOUVER, BC, CANADA.

Tracklist:

  • HOLLER

  • LITTLE LONGER NOW

  • ALTITUDE

  • SEAS COMING DOWN

  • FELL INTO THE LOVE OF YOU

  • REACTION

  • CONTROL

Line Up:

  • Marcus Manhas – Drums, percussion, piano, and vocals

  • Sam Trainor – Vocals and guitar

  • Malcom Owen-Flood – Guitar, vocals, and mandolin

  • Sean Marcy – Bass and vocals

Web:

FB: https://www.facebook.com/bandofrascals/

Webseite: https://bandofrascalsmusic.com

Bandcamp: https://bandofrascals.bandcamp.com

Filed under: Album Reviews, Blues, Bluesrock, Classic Rock, Rock,

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