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musikalisches schreibkollektiv

Seedy Jeezus – Polaris Oblique

(js) Sicherlich gibt es Unmengen von Rockgruppen, die von der Rockmusik aus den siebziger Jahren beeinflusst sind. Manchmal kling diese Musik heute gespielt allerdings gezwungen und nicht immer gefühlsecht. „Polaris Oblique“ allerdings, das vierte Album der australischen Heavy-Psych-Band „Seedy Jeezus“, will sich, wie auch schon sein Vorgänger, partout nicht in diese „beliebig“-Schublade manövrieren lassen. Und womit? Mit Recht selbstverständlich. Dieser vierte Output der Australier ist weit mehr als das. Er ist vielmehr eine Ode an die Musik dieser Zeit. Hier spielt eine Band, bei der man spürt, dass die Bandmitglieder die Rockmusik der Siebziger wirklich lieben. Und leben. Und noch wichtiger: die Band scheint Songs aus einer LSD-getränkten Seele heraus zu schreiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brant Bjork – Mankind Woman

(cj) Mit einer funky Revolution kündigt Bjork (Ex- Kyuss/ -Fu Manchu) auf dem Opener „Chocolatize“ schon an, dass sein neues, mittlerweile dreizehntes Solo-Album „Mankind Woman“ nicht eine reine Desert Rock Session ist, sondern ein Verschmelzen zahlreicher Genres und Einflüsse. Mit jeder Sekunde taucht man geschmeidig immer tiefer in Bjorks brodelnden zuckersüßen heavy Groove-Brunnen ein. Ein auditives Schoko-Bad, nach dem innerhalb von 2:35 Minuten definitiv jede Körperfaser auf Desert-Temperatur ist Den Rest des Beitrags lesen »

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Clutch – Book Of Bad Decisions

(js) Mit ihrem mittlerweile 12. Studioalbum sind die Jungs aus Maryland wieder am Start. Die 15 neuen Tracks wurden zumeist gemeinsam live im Studio eingespielt und sind erstmalig auf dem bandeigenen Label veröffentlicht worden. Technischen Support gab es von Country-Produzent Vance Powell (u.a Jack White, LeeAnn Rimes, Raconteurs, The Dead Weathers, Chris Stapleton) in dessen altehrwürdigen „Sputnik Sound“ Studios in Nashville das Album auch eingespielt wurde. Und – so viel vorab – schlechte Entscheidungen zumindest musikalischer Natur haben die Jungs um den charismatischen Frontmann Neil Fallon auf diesem Output wahrlich nicht getroffen. Den Rest des Beitrags lesen »

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KOMATSU – A New Horizon

(as) Aus der lebendigen Rock- und Metal-Szene Eindhovens bekommt man praktisch ausnahmslos zumindest kurzweilig hörenswerten Stoff geboten, und was dies betrifft, bilden „Komatsu“ keine Ausnahme. Das Quartett, das wie blöde durch die Weltgeschichte tourt, gewinnt mit seiner Verschränkung von Stoner-Riffs und dreckigem Sludge Metal sicherlich keinen Innovationspreis, aber sein drittes Album unterhält von Anfang bis Ende dank nichts weniger als solider Songs. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nina Attal – Jump

nina attal jump(jm) Warum die Musik der französischen Künstlerin Nina Attal bisher komplett an mir vorbei ging, ist mir heute, nachdem mich das in Kürze erscheinende Album „Jump“ sehr, sehr angenehm durch den zweifellos heißen Sommer begleitet hat, ein absolutes Rätsel. Ehrlich gesagt, hat sie den CD-Schacht meines Autos gleich mehrere Tage nicht verlassen und erwies sich als perfekter Soundtrack zu meinen Gedanken an die Aussicht auf bevorstehende Gin-Tonic‘s im Sonnenuntergang. Den Rest des Beitrags lesen »

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Benst – Burning Fever

(lw) „Burning Fever“ – Titel des Albums ist auch gleich der Titel des ersten Songs. Gut gewählt für den Inhalt und vor allem: noch besser umgesetzt. Die beiden Musiker Ben Braun und Stefan Wolharn schaffen es tatsächlich, mit ihren Blues – Gitarren und ihren echoenden Stimmen einen leicht fieberhaften Eindruck zu erzeugen, bei dem sich jede Frau wünschen würde, dass sie die Besungene wäre, die so eine Wirkung auf junge Männer hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Farflung – This Capsule

(cj) Seit über zwanzig Jahren versprühen die kalifornischen Underground Space-Rocker Farflung ihre kosmischen Sounds in der Galaxie. Frisch aufgetankt mit ihrem neuen Album „This Capsule“ sind sie zurück in der Erdumlaufbahn, packen den Hörer und nehmen ihn in ihrer Sound-Kapsel mit auf einen ausschweifenden Trip fern ab von Konventionen. Hat man erst einmal Zugang zu diesem vielschichtigen komplexen Werk gefunden, wird man in die metallene Hülle eingeschlossen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Space Debris – Mountain Ultimate/Spacedelic Odyssey

(as) Tatsächlich lohnt sich bezüglich „Space Debris‘“ aktueller Veröffentlichung – Klang, Haptik und Optik von Vinyl hin oder her – der Kauf der CD-Variante insofern, als diese im nicht minder schmucken Digipak geliefert wird und als Dreingabe zu „Mountain Ultimate“ alle Stücke von „Spacedelic Odyssey“ enthält, wohingegen die LP-Version nur um das Stück „Nodus“ angereichert wurde … aber womit genau haben wir es dabei zu tun? Den Rest des Beitrags lesen »

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Andy Jones – Shield

(lw) Mit seinem zweiten Soloalbum führt Andy Jones den Weg fort, den er schon mit seinem bewegenden Konzeptalbum „Unspoken“ 2016 eingeschlagen hat. Markant ist und bleibt auch hier seine Stimme, die ihm auch den Zweitnamen „die melodischste Metalstimme Deutschlands“ einbringt. Ursprünglich stammt Andy Jones aus Birmingham, hat sich aber im Ruhrgebiet niedergelassen und dort offensichtlich genug Energie gesammelt, um poetisch, persönlich und kraftvoll mit „Shield“ wieder auf die Bildfläche zu treten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Prisma Circus – Mk II / Promethea‘s Armageddon

(as) Wer sich vorstellen kann, wie „The Jimi Hendrix Experience“ heute klänge, mag „Prisma Circus“ für eine Reinkarnation der legendären Combo halten, wenn er „Mk II / Promethea‘s Armageddon“ hört. Dazu bekommen Europäer nun dank World in Sound die Gelegenheit, nachdem die Gruppe das Album im Dezember 2017 nur in Eigenregie veröffentlichte. Den Rest des Beitrags lesen »

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