(ol) Eine Riesen Überraschung aus dem hohen Norden kündigt sich an. Die 2014 gegründete Sludge/Stoner Gruppe High Fighter aus Hamburg veröffentlich nach ihrer hochgelobten EP „THE GOAT RITUAL“ ihr erstes, vollständiges Album. Das was die Nordlichter da an das Licht der Öffentlichkeit bringen ist eine der härtesten, ideenreichsten und kraftvollsten Scheiben der letzten Wochen. Mona Miluskis Gesangsperformance, von bluesig/souligen Shouts bis zu düsteren Growls, gehört zum Besten was die deutsche Stoner/Doom Scene zurzeit zu bieten hat. Den Rest des Beitrags lesen »
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(ch) Aus dem kalten Oulu/Finnland kommt das „Onségen Ensemble“. Keyboarder/Bassist Esa Juujärvi und Schlagzeuger Veijo Pulkkinen spielten schon seit 1993 in diversen Formationen zusammen, anfänglich im Gothic Metal-Bereich. 2005 entschieden sie sich eine neue Band zu gründen, ihre Leidenschaft für Metal führte zu Progressive-Rock und Post-Rock. Jetzt kommt das neue Album „Awalai“ auf Vinyl. 
(ch+to) Das neue doppelte LP-Werk der psychedelischen Groove-Krautrocker wurde livehaftig beim Monsters Of Krautrock Festival im Würzburger „Cairo“ eingespielt. Dabei sind ambitionierte, abwechslungsreiche und weitläufig treibende Kompositionen, im spontanen Rausch des kollektiven Erlebens, entstanden. Somit geben sich hier sieben hypnotisch und surreal verzahnte Soundknaller die instrumentale Ehre.
(ch) Earthling Society aus Fleetwood Lancashire sind eine der wenigen Bands, die man nie auf den falschen Fuß erwischt. Vom ersten Album „Albion“ bis zum brandneuen pflügen sie ihre eigenen Noten – im Krautrock, Psych, Space Rock, Jazz und weiteren, freien Formen. Die Nachricht, dass es ein neues Album gibt, steigerte meinen Puls. Aber wie immer gab es leichte Zweifel – wird es meine großen Erwartungen erfüllen?
(ch+to) Eine sehr hörenswerte, bunte und klanghafte Soundmischung aus Deutschland, Dänemark, Polen, Frankreich, England, Australien, Kanada bis hin zu den USA. Alle diese Bands sind leider nur selten oder auch gar nicht in Presse, Funk und Fernsehen zu finden, aber dafür gibt es ja unseren Blog. Keine Spur von Mainstream, Plattheit, Einfallslosigkeit und Playback, einfach nur gute Musik.
(ch+to) Wir erinnern uns noch gut an den Herbst 2014, als wir über die „Andromeda“- Entdeckung stolperten. „Black Moon Circle“ kam damals wie aus heiteren Sternen, um uns in Ihrem akustischen Spaceship, in ganz eigene halluzinogene Soundträume mitzunehmen. „Sea of Clouds“ ist nun das vierte Feuerwerk der Band aus Trondheim. Es bildet mit spacigen Synthies, futuristischen Sci-Fi Sounds, abhebenden Gitarren und fliegenden Vocals eine sehr wohlwollende und mitreißende Intensität. 
(ch) „Sound Of New Soma“ als Klangprojekt zu bezeichnen könnte zutreffend sein. Genau so ist es entstanden und hat sich zunehmend weiterentwickelt. Alex hat sich dabei zum kreativen Hauptakteur entwickelt und Dirk hat den Songs die passend prägnanten Zutaten beigemischt. Eine genaue Musikrichtung ist schwer zu definieren. Sie sind definitiv von Krautrockern wie Popol Vuh und Tangerine Dream beeinflusst. Ihr ureigener Spacerock-Instinkt gibt dem Sound dazu eine völlig eigene Substanz. 


