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Neuerscheinungen die uns im Mai 2016 aufgefallen sind.

05-2016-News

(ch) Eine bunte, klanghafte und sehr hörenswerte Soundmischung aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Polen, Griechenland, UK bis hin zu den USA. Alle diese Bands sind leider nur selten oder auch gar nicht in Presse, Funk und Fernsehen zu finden, aber dafür gibt es ja unseren Blog. Keine Spur von Mainstream, Plattheit, Einfallslosigkeit und Playback, einfach nur gute Musik.

Brutus

Brutus – Wandering Blind

Es setzt jene Stoner-Kost, die den Grundstock der Nordmänner aus Oslo bildet. Der eröffnende Titeltrack „Wandering Blind“ rockt feist im Sabbath-Style und bleibt im Unterbau herrlich furztrocken. Wieder eine Spur klassischer und doch schön riffgewaltig mit „Drowning“, herrlich getrieben, etwas düster und doch deutlich britische 60s.

Wer jetzt auf ausufernde Gitarrenmucke wartet, wird im bockstarken “Creeping“ oder dem sehnsüchtigen “Axe Man“ fürstlich entlohnt. Brutus thronen über den formativen Dekaden von Hard Rock und Metal mit erstaunlicher Stilsicherheit und dem nötigen Gefühl für die Grundlagen des Genres.

“Wandering Blind“ wirft alles, was sich vor 40 bis 50 Jahren auf den Britischen Inseln abgespielt hat, in einen großen Topf, rührt kräftig um und siebt nur das Beste heraus. Simpel aber effektiv. Brutus drittes Album “Wandering Blind” wurde in den Engfelt & Forsgren Studios in Oslo von Christian Engfelt (Cato Salsa Experience, Big Bang, Serena Maneesh) aufgenommen.

Das Album erschien am 20. Mai 2016 via Svart Records als Vinyl und CD.

Line-up:
Jokke Stenby
Johan Forsberg
Kim Molander
Knut-Ole Mathisen
Christian Hellqvist

Tracklist:
01 – Wandering Blind (5:09)
02 – Drowning (4:29)
03 – Axe Man (5:33)
04 – Whirlwind of Madness (6:03)
05 – The Killer (4:23)
06 – Blind Village (5:22)s
07 – Creepin` (4:54)
08 – My Lonely Room (5:00)
09 – Living In a Daze (5:41)

Brutus – Bandcamp

 


 

Earthless-HarshToke

Earthless and Harsh Toke – Split

Es treffen sich diese Giganten des psychedelischen Jams auf einer Split. Los geht es mit EARTHLESS und „Acid crusher“. Fast fünfzehn Minuten Musik, die sich um eine smoothe Drum- und Bassfigur bewegen. Leise Jazzorgel. Einige minimalistische Rythmusgitarren-Einwürfe und eine brüllende, kreischende, schreiende Wah-Sologitarre. Manchmal auch etwas zahmer, aber überwiegend ziemlich aggressiv. Hier und da ein paar Delay- und Modulations-Effekte, aber alles in Maßen.

Wie bei allen mir bekannten EARTHLESS-Songs baut sich das Material völlig organisch auf, wirkt komplett spontan und im Hier und Jetzt entstanden, ist dabei aber trotzdem perfekt durcharrangiert und auf den Punkt.

HARSH TOKE kommen mit „Mount swan“ sogar auf beinahe zwanzig Minuten Laufzeit. Der Sound ist deutlich dunkler und staubiger, die Riffs kommen disharmonischer und werden nicht ewig ausgewalzt. Nach ca. zwei Minuten kollabiert der Song, um sich dann, transformiert, über eine Bassfigur neu zu erheben. In der Folge bäumt sich der Song immer wieder auf, wird lauter, schneller, dann wieder leiser, ändert noch einmal sein Fundament und endet in einer wunderbaren Jam-Orgie.

Erneut beweisen EARTHLESS und HARSH TOKE, dass sie zu den absolut Besten der heutigen, Jam-orientieren Musik zählen.

Das Album erschien am 27. Mai 2016 via Tee Pee Records als Vinyl und CD.

Line-up:
Earthless
Harsh Toke

Tracklist:
01 – Earthless – Acid crusher (14:56)
02 – Harsh Toke – Mount swan (19:37)

Earthless – Bandcamp

Harsh Toke – Facebook

 


 

Hawkwind

Hawkwind – The Machine Stops

„The Machine Stops” ist der Titel des brandneuen Konzeptalbums der britischen Space-Rock-Legende Hawkwind, welches auf der gleichnamigen Science-Fiction-Kurzgeschichte des englischen Schriftstellers E.M. Forster basiert.

Forsters visionäres Meisterwerk bietet eine abschreckende Warnung vor den Gefahren der Isolation, der Abhängigkeit von Computertechnologie und den Auswirkungen auf die Gesellschaft. Seine dystopische Zukunftsvision wird durch die charakteristischen Hawkwind-Sounds zum Leben erweckt.

“The Machine Stops” bietet vierzehn erstklassige Space-Rock-Tracks, darunter Titel wie “All Hail The Machine”, “King Of The World”, “Living On Earth” oder “Lost In Science”. “The Machine Stops” die Empfehlung für alle Psychedelic-Rock und Space-Rock-Fans!

Das Album erschien am 15. April 2016 via Cherry Red Records als Vinyl und CD.

Line-up:
Dave Brock
Richard Chadwick
Tim Blake
Niall Hone
Mr. Dibs
Haz Wheaton

Tracklist:
01 – All Hail The Machine (3:24)
02 – The Machine (4:39)
03 – Katie (0:56)
04 – King Of The World (2:51)
05 – In My Room (3:43)
06 – Thursday (4:09)
07 – Synchronized Blue (5:24)
08 – Hexagone (4:52)
09 – Living On Earth (6:27)
10 – The Harmonic Hall (4:56)
11 – Yum Yum (1:04)
12 – A Solitary Man (5:03)
13 – Tube (4:28)
14 – Lost In Science (6:33)

Hawkwind – Bandcamp

 


 

Joy

Joy – Ride Along

„Ride Along“ ist das neue Album der San Diego Psych-Rock-Band „Joy“, die sich zur Unterstützung den Radio Moscow Gitarristen & Mastermind Parker Griggs sowie Earthless & Off Schlagzeuger Mario Rubalcaba ins Boot geholt haben und einen wilden Wah Wah Fuzz Mix aus Jimi Hendrix Experience, The Cream, Blue Cheer und ZZ Top präsentieren.

Sie vermischen Blues, Fuzz, Heavy Psychedelia und Rock´n´Roll zu einem heißen Gebräu in der Schnittmenge aus Radio Moscow und Fuzz, welches gleichermaßen Hippies, Stoner und Garage Leute bedient. Incl. einer ZZ Top Coverversion von deren ersten Album („Certified Blues“).

Erschien am 29. April 2016 Via Tee Pee Records auf Vinyl mit Download Code und als CD.

Line-up:
Zachary Oakley- Gtr, Vox
Justin Hulson- Bass
Thomas DiBenedetto- Drums

Tracklist:
01 – I’ve Been Down (Set Me Free) (2:42)
02 – Misunderstood (3:56)
03 – Evil Woman (5:00)
04 – Going Down Slow (4:16)
05 – Certified Blues (ZZ Top) (3:52)
06 – Help Me (3:12)
07 – Red, White and Blues (3:14)
08 – Peyote Blues (4:50)
09 – Ride Along! (6:28)
10 – Gypsy Mother’s Son (2:59)

Joy – Bandcamp

 


 

Limestone Whale

Limestone Whale – Limestone Whale

Mit ihrem Sound landen die Bayern irgendwo zwischen Grunge, Stoner- und Vintage Rock. Großzügiger Wah-Wah-Einsatz, höhenlastige Bluesgitarren, trockener Groove und ein Sänger mit massig Verve in der Stimme: „Limestone Whale“ dürften schon mit dem Opener „Ambrosia“ die Herzen von Stoner-Fans höher schlagen lassen.

Auch Songs wie das „Paralyzed In Paradise“ oder das schleppend-grungige „Swarms“, in der die Band auf deutsch singt, atmen großzügigen, aber nicht zu dick aufgetragenen Retro-Vibe.
Verantwortlich dafür zeichnet Richard Behrens von Heat, der sich unter anderem auch als Live-Tontechniker von Kadavar einen Namen gemacht hat – und demzufolge bereits die entsprechende Erfahrung mit fuzzigem Vintage Rock mitbringt. „Limestone Whale“ strömt dadurch klar und differenziert aus den Boxen.

Das Album erschien am 27. Mai 2016 via Stonefree auf Vinyl und CD.

Line-up:
Clement Hoffer – Vocals
Flo Ryan Kiss – Guitar
René Preiß – Bass
Maximilian Brev – Drums

Tracklist:
01 – Ambrosia (4:41)
02 – Tale Of The Snow Child (7:37)
03 – W (6:04)
04 – Swarms (4:46)
05 – A Book I Have To Close (6:54)
06 – Paralyzed In Paradise (4:12)
07 – An Allegation (5:07)

Limestone Whale – Bandcamp

 


 

Mythic Sunship

Mythic Sunship – Ouroboros

Mit dem Bandnamen eines Albumtitels von John Coltrane und Sun Ra vermischt, könnte man erwarten „Mythic Sunship“ sei eine Jazz-Band. Allerdings ist dies nicht der Fall, obwohl das Kopenhagen-Quartett den ähnlichen Sinn für Exploration der beiden Meister der kosmischen Jazz teilt.

Das Ziel ist Transzendenz mit Ordnung, aber das Fahrzeug wird aus Jahrzehnten-Rock zusammengebaut! Nicht Rock des Vaters (es sei denn er hing in München der frühen 1970er Jahre in den Plattenläden ab), dennoch Rock, mit wilden Trommelklopfen, kräftigen Bässen und Gitarrenaktionen. Dieses Zeug ist wild.

Ihr Debüt-Album zeigt auch die starke Verwurzelung der Band mit der Kopenhagener-Underground-Szene. Es gibt viele blissed-out-Riffs, aber es ist auch etwas leicht beunruhigend in der gen Himmel gereist wird – vielleicht eine Sehnsucht nach spiritueller Erlösung?

Das Album erschien am 13. Mai 2016 via El Paradiso Records als Vinyl und CD.

Line-up:
Emil Thorenfeldt
F. E. Denning
Kasper Stougaard Andersen

Tracklist:
01 – Ophidian Rising (10:05)
02 – Year of the Serpent (14:19)
03 – Leviathan (21:40)

Mythic Sunship – Soundcloud

 


 

Naxatras

Naxatras – II

Das Power-Trio „Naxatras“ aus Thessaloniki ist unvorhersehbar, und das mit erstaunlicher Qualität. Der paradiesische Sound basiert auf einem immens meditativ, hypnotischen Psych-Rock, der mit einer weichen und warmen Brise Wüste kommt. Dieses Album ist eine wahre Oase, in der sich unsere Seele erfreut und badet.

„II“ enthält die einwandfreie Epiphanie aus dem geistigen Eden. Naxatras kommen mit schamanischer Gitarre, entspannt manifestiert im Delirium mit exotisch glitzernden Riffs. Es wird festlich agiert im angenehmen Klang einer Jazz Band. Wie im perfekten Wohnwagen durch die weite Wüste unter einer Sonne, die nie untergeht.

So erleben wie diesen wahren Traum, den sie uns in musikalischen Erzählungen zuflüstern. Es ist ein Album, das Griechen und Trojaner sehr gut gefällt, aber auch uns. Den Perser Naxatras von seiner psychedelischen Seite kennen zu lernen, ein goldenes und bezauberndes Wesen auf „II“.

Das Album erschien am 29. April 2016 via 604236 Records DK auf Vinyl und CD.

Line-up:
John Delias – Guitar
Kostas Harizanis – Drums
John Vagenas – Bass & Vocals
Alex Vagenas – Tambourine und Saxophone auf zwei Songs

Tracklist:
01 – Oort Cloud (1:45)
02 – Proxima Centauri (7:51)
03 – Sisters of the Sun (4:51)
04 – The Great Attractor (6:17)
05 – Garden of the Senses (10:49)
06 – Evening Star (5:30)

Naxatras – Bandcamp

 


 

Red Spektor

Red Spektor – Red Spektor

„Genial bescheiden, perfekt ausgeführt … bluesig verbundener Hard-Rock „Last but not least“ intensiviert von Red Spektor ohne Draufgängertum. Unter Verwendung von subtiler Dynamik mit ihrem unbestreitbaren Griff bestätigen sie dieses Genre mit bewährter Methode.

Jeder Song ein Beweis im schieren „Brute-Force“. Die Gesang und Gitarren Kombination, die unerbittlich Riff nach Riff präsentieren, Melodie nach Melodie, Applaus nach Applaus. Bewundernswert ist die Substanz jenseits der jammernden Gitarren und dem unbestreitbaren Gesangstalent. Ein sehr schönes und gelungenes Album.

Das Album erschien am 1. Mai 2016 via Kozmik-Artifactz auf Vinyl und CD.

Line-up:
John Scane – Guitar and Vocals
Daz Bowen – Drums
Rob Farrell – Bass

Tracklist:
01 – Before the Sunrise (3:27)
02 – Pagan Queen (4:37)
03 – Timeless Requiem (3:31)
04 – Cosmonaut (3:31)
05 – Elixir (5:26)
06 – Into the Maelstrom (5:06)
07 – Fields of Fire (5:12)
08 – Torpedo Head (3:36)
09 – Black Moon Rising (4:17)
10 – Lost Soul (2:59)

Red Spektor – Bandcamp

 


 

Sir Robin

Sir Robin & The Langbowmen

Sir Robin and his Longbowmen aus Dresden feilen an ihrem unvergleichlichen Sound, der seine Wiege im Blues, Beat und Psychedelic Rock alter Zeiten sucht. Und schnapp, da ist sie wieder zu, die Ohrenfalle! Je nach Baujahr des Zuhörers werden die Sechziger bemüht, die Siebziger, glaubt man, die Truppe sei schon in Woodstock dabei gewesen oder hat in der indischen Phase der Beatles George Harrison das Lämpchen gehalten. Das ist herrlich störrisch!

Das Material präsentiert sich stimmig und energiegeladen, als Kind bester Laune und folgt dem Überlebensinstinkt einer oft totgesagten, jedoch nie tot zu bekommenden Musik. Und sei es nur der Geist von ihr. Was auffällt: herrlich dreckiger Gesang, brodelnd, pfiffig, abgehangen. Dann: Diese Elementarschwingung aus Surf’n‘Turf, Shoegaze, Öllappen auf psychedelischen Flächen. Sitar trifft Orgel – wir nennen das Geisterbeschwörung mit Rauchzeichen.

Dies alles gelingt ihnen auf verblüffende Art und Weise mindestens genauso gut wie ihre fulminante Bühnenshow. Wer The Doors kennt, wird auch Sir Robin & The Longbowmen lieben, dies ist kaum übertrieben.

Das Album erschien am 1. Januar 2016 auf Vinyl mit Downloadcode und Kassette.

Line-up:
Konrad Reichel – Vocals
Thomas Jahn – Synthesizer & Effects
Friedrich Griese – Guitar
Stefan Hühn – Guitar, Sitar
Miriam Neumann – Vocals (Familiar Misery)
Manuel Puschmann – Organ, Vocals
David Humphrey – Bass, Vocals
Robin Heller – Drums, Percussion, Vocals
Martin Uslaub – Guitar (I Would Like, Dead Horse)
Felix Raskiewicz – Bass (I Would Like, Dead Horse, Sunshower)

Tracklist:
01 – Sissi`s Harp (4:38)
02 – Sick Bang (3:48)
03 – Tramboliko (4:15)
04 – Dead Horse (4:54)
05 – Sunshower (3:06)
06 – I Would Like (5:08)
07 – Familiar Misery (3:26)
08 – In The Dark (3:29)
09 – Ianus (3:02)
10 – Road To Jezioro Tejsowo (6:44)

Sir Robin & The Langbowmen – Bandcamp

 


 

Spaceslug

Spaceslug – Lemanis

„Spaceslug“, aus Warschau, mit einer kosmischen Reise. Langsam fliegen sie auf das schwarze Loch des Vergessens zu  mit monströsen Riffs, klaustrophobisch dumpfem Gesang und den Drums, lauter als der Urknall, kriechend: Lemanis ist etwas ganz besonderes. Mit „Proton Lander“ starten sie langsam auf die hohe astrale Ebene der Morgendämmerung mit geschichteten stapfenden Riffs.

Gleich beginnt das Tempo zu beschleunigen, bevor die Slicing-Gitarrenlinien kommen, mit verheerender Wirkung. Die Basslinien bauen auf, die Drums, weitgehend von Becken dominiert, sind riesig. Der Gesang stört nie, ihn zu entschlüsseln ist nicht leicht. „Proton Lander“ erscheint fast ängstlich, dann kommt die Macht von „Hypermountain“ mit seinen rasiermesserscharfen Riffs und die geben sich entfesselt.

Auf geht‘s mit zerstörerischer Kraft in den nächsten Kampf. Ein Song, der die Band von ihrer destruktiven Seite zeigt. Auf einer Wolke schwebt „Supermassives“, bevor es mit seinen harten Riffs verzerrt. Ehrlich gesagt, so auf den Punkt Trommeln, das könnte eine Solo-Platte des Schlagzeugers sein.

Das Album erschien am 6. Februar 2016 via BSFD Records als Digipack CD und Download.

Line-up:
Bartosz Janik – Guitar, Vocals
Jan Rutka – Bass, Vocals
Kamil Ziółkowski – Drums, Vocals

Tracklist:
01 – Proton Lander (7:44)
02 – Hypermountain (5:12)
03 – Supermassive (8:39)
04 – Galectelion (5:28)
05 – Grand Orbiter (5:50)
06 – Quintessence (1:35)
07 – Lemanis (9:16)

Spaceslug – Bandcamp

 


 

The Infinite Three

The Infinite Three – Lucky Beast

Das Londoner Trio „The Infinite Three“ setzt auf eine infektiös und starke Mischung von Post-Punk, Drone und Proto-Industrial-Rock der frühen Killing Joke und 90er-Ära der Swans. Ihre Songs sind verzogene Konstruktionen von Wiederholungen, geerdet und in psychedelischen Schwarz-Weiß. „Lucky Beast“ ist das dritte Studioalbum. Aufgenommen mit dem Ingenieur Jon Clayton.

Die dissonante Unendliche der Drei ist groß. Paul Middleton und Daniel Knowler sind Absolventen der Lärm Pioniere Cindytalk, Paul war auch Teil von Kevin Martins Jazz Schwergewicht GOD; Sam McLaughlin hat mit dem Dichter und Künstler Gerry Mitchell zusammen gearbeitet. Daniel Knowler hat im MFOTWU Projekt mitgewirkt. Der berühmte Saxophonist Tom Jackson spielt als Gast im letzten Stück „Partisans“ mit.

Das Album erschien am 22. April 2016 via Actual Size Music als CD und Cassette.

Line-up:
Daniel Knowler – Vocals, Guitars, Electronics
Samuel Mclaughlin – Bass guitar
Paul Middleton – Drums
Tom Jackson – Saxophone on „Partisans“

Tracklist:
01 – Hydrogen (4:02)
02 – Dawn Accelerator (4:21)
03 – Like Moss (6:08)
04 – Holding Hungry Names (4:09)
05 – Lucky Beast (3:42)
06 – Healer (11:29)
07 – Emission (5:58)
08 – Partisans (7:20)

The Infinite Three – Bandcamp

 


 

Valley of the Sun

Valley of the Sun – Volume Rock

Wenn eine Band gleich mit der Tür ins Haus fällt. „Volume Rock“ heißt des Album und Valley of the Sun fackeln auch nicht lange und brennen von Sekunde eins an ein deftiges Rockfeuerwerk ab. Vierzig Minuten Groove und vierzig Minuten Vollgas sind hier angesagt.

Die musikalische Formel ist so einfach wie effektiv. Tief brummende Bass-Sounds, eine immer wieder an die Queens of the Stone Age erinnernde, flirrende Gitarre, Stoner-mäßige Dröhnsounds, viel Wumms und ein wirbelnder Drummer, der locker und mit viel Wucht das Geschehen nach vorne presst. Dazu kommt breitbeiniger Gesang, immer wieder eher rudimentärer Natur, mit viel Ohs und Ahs, aber eben passend zur Mucke.

Eine Musik mit der man sich gleich ein paar Zentimeter größer fühlt, wenn man sie aufdreht. Das ist Musik für die Bühne, fürs Cruisen oder wenn die Grillparty mal wieder droht langweilig zu werden. Wie gut, das die sonnigen Monate kommen. Da passt „Volume Rock“ hin.

Das Album erschien am 29. April 2016 via Fuzzzorama Records auf Gold-Vinyl und CD.

Line-up:
Ryan Ferrier – Guitar/Vocals
Aaron Boyer – Drums
Ringo Jones – Bass
Adam Flaig – Guitar

Tracklist:
01 – Eternal Forever (4:48)
02 – Wants And Needs (3:47)
03 – The Hunt (2:19)
04 – Land of Fools (5:45)
05 – Breathe The Earth (5:01)
06 – Speaketh The Shamen (5:18)
07 – Beneath The Veil (2.57)
08 – Solstice (4:14)
09 – Empty Visions (5:39)

Valley of the Sun – Bandcamp

 

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