Ein Rückblick auf ein sehr gutes Album von 2014
(ch) In der Bildungssprache wird die Wortkombination ‘Ad‘absurdum‘ genutzt, um auf die Sinnlosigkeit von einem Sachverhalt hinzuweisen. Aus dem Lateinischen übernommen bedeutet es „zum Sinnlosen“. Wieso also Instrumente schleppen und hunderte Kilometer fahren, wenn am Schluss nur zehn Nasen vor der Bühne stehen? Wieso zuviel trinken und lange Reisen auf sich nehmen, wenn man Zuhause gemütlich einen Entspannungstee genießen kann? Das scheint ins Ad‘absurdum zu führen. Aber nicht bei dieser Schweizer Band aus Biel mit selbigem Namen. Sie spielen vor besagten zehn Nasen genauso gerne wie auch vor Hunderten und das seit Ihrem Gründungsjahr 1991. Den Rest des Beitrags lesen »
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(ch) Aus dem kalten Oulu/Finnland kommt das „Onségen Ensemble“. Keyboarder/Bassist Esa Juujärvi und Schlagzeuger Veijo Pulkkinen spielten schon seit 1993 in diversen Formationen zusammen, anfänglich im Gothic Metal-Bereich. 2005 entschieden sie sich eine neue Band zu gründen, ihre Leidenschaft für Metal führte zu Progressive-Rock und Post-Rock. Jetzt kommt das neue Album „Awalai“ auf Vinyl. 
(ch+to) Das neue doppelte LP-Werk der psychedelischen Groove-Krautrocker wurde livehaftig beim Monsters Of Krautrock Festival im Würzburger „Cairo“ eingespielt. Dabei sind ambitionierte, abwechslungsreiche und weitläufig treibende Kompositionen, im spontanen Rausch des kollektiven Erlebens, entstanden. Somit geben sich hier sieben hypnotisch und surreal verzahnte Soundknaller die instrumentale Ehre.
(ch) Earthling Society aus Fleetwood Lancashire sind eine der wenigen Bands, die man nie auf den falschen Fuß erwischt. Vom ersten Album „Albion“ bis zum brandneuen pflügen sie ihre eigenen Noten – im Krautrock, Psych, Space Rock, Jazz und weiteren, freien Formen. Die Nachricht, dass es ein neues Album gibt, steigerte meinen Puls. Aber wie immer gab es leichte Zweifel – wird es meine großen Erwartungen erfüllen?
(ch+to) Eine sehr hörenswerte, bunte und klanghafte Soundmischung aus Deutschland, Dänemark, Polen, Frankreich, England, Australien, Kanada bis hin zu den USA. Alle diese Bands sind leider nur selten oder auch gar nicht in Presse, Funk und Fernsehen zu finden, aber dafür gibt es ja unseren Blog. Keine Spur von Mainstream, Plattheit, Einfallslosigkeit und Playback, einfach nur gute Musik.
(ch+to) Wir erinnern uns noch gut an den Herbst 2014, als wir über die „Andromeda“- Entdeckung stolperten. „Black Moon Circle“ kam damals wie aus heiteren Sternen, um uns in Ihrem akustischen Spaceship, in ganz eigene halluzinogene Soundträume mitzunehmen. „Sea of Clouds“ ist nun das vierte Feuerwerk der Band aus Trondheim. Es bildet mit spacigen Synthies, futuristischen Sci-Fi Sounds, abhebenden Gitarren und fliegenden Vocals eine sehr wohlwollende und mitreißende Intensität. 



