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Michael Lee – Michael Lee

(hwa) Wieder mal so ein Überraschungsalbum mit einer verblüffenden Vorgeschichte. Michael Lee hatte sich für die US-Fernsehshow „The Voice“ qualifiziert und eine umwerfende Version von BB Kings „The Thrill Is Gone“ präsentiert. Das schrieb Geschichte. Insofern, als seither über sechs Millionen YouTube-Nutzer das Video angeklickt haben. Sprengt also jetzt endlich auch der Blues das Internet?… Den Rest des Beitrags lesen »

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Kyla Brox – Pain & Glory

(as) Mit dem geradezu nach Beifall von der Vintage-Szene schreienden Artwork von „Pain & Glory“ betreibt Kyla Brox weniger Anbiederung als stichhaltige Imagepflege, denn besser zum Inhalt könnte die Gestaltung nicht passen. Die Engländerin, der die Musik quasi in die Wiege gelegt wurde, bietet nämlich nichts weniger als eine mustergültige Mischung aus Rock, zumeist urbanem Blues und Soul Marke Stevie Wonder sowie teils folkloristischen Singer-Songwriter-Anwandlungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Seth Walker – Are You Open?

(as) Den Titel „Are You Open?“ darf man durchaus als Einladung verstehen, falls Seth Walker damit nicht zur Innenschau aufruft. Seine Musik lädt zumindest dazu ein, denn der Amerikaner erweist sich mit seinen neuen Songs einmal mehr als eifriger Student der musikalischen Traditionen seiner Heimat und klassischer Singer-Songwriter, der ein vorhersehbares Spektrum von Folk bis zu Blues abdeckt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Simeon – Hello

(LW)Schöne Idee des Stuttgarter Newcomers Simeon, als ersten Track ein Intro zu setzen, welches dem Hörer gleich einen Eindruck gibt, was ihn auf dem Album erwartet. Es scheint eine Band junger Musiker zu sein, die locker drauf sind und Auftritte langsam in ihre Routine eingliedern. Sympathisch einfach. Sie führen den Hörer an sich als Personen heran und das Genre wird damit gleich mit offenbart: Ein Mitschnitt der Ankündigung des Vollblutmusikers verrät „Eine Mischung aus Disco, Soul und Pop auf deutscher Sprache vom Newcomer Simeon mit seiner grandiosen Band“. Diese Ansage ist gleichzeitig eine Aussage. Eine absolut treffende Aussage! Den Rest des Beitrags lesen »

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fatsO – One by One

fatso cover(jm) Ein Typ im Anzug liegt kopfüber und offenbar bewusstlos in einer Badewanne, gefüllt mit bunten, bewusstseinserweiternden pharmazeutischen Erzeugnissen. Das Cover lässt zunächst keine weiteren Schlüsse zu, was mich bei fatsO erwartet. Von Hardcore über Metal bis hin zum Punk wäre wohl alles möglich. Volker meint, das ist vielleicht etwas für mein musikalisches Universum… Den Rest des Beitrags lesen »

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Fola Dada – EARTH

fola dada earth cover(jm) Neben der Leidenschaft für den organischen Gitarrensound in jeglicher Form habe ich mich in den letzten Jahren auch mehr und mehr Soul und Jazz angenähert. Ich behaupte mal, dass das nichts mit dem Alter zu tun hat, sondern einfach der logischen Konsequenz geschuldet, dass mein Herz von authentischer, handgemachter Musik berührt wird. Je nach Stimmungslage muss das mal laut, kann aber auch mal leiser passieren. Der berühmte Funke muss überspringen, die Energie spürbar sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Michael van Merwyk – Songster

(as) Wenn jemand seit dreieinhalb Jahrzehnten durch die Clubs tingelt und Musik aufnimmt, ohne dass die breite Öffentlichkeit von ihm Notiz nimmt, hat das einen Grund, doch bei Michael van Merwyk liegt es mitnichten an unverbesserlicher Nichtbegabung, sondern daran, dass die Musik des Gitarristen und Sängers gerade im konservativen Blues-Bereich seit je ein wenig gegen den Strich gebürstet daherkommt. Außerdem ist sich der Mann hörbar selbst genug, statt auf Gedeih und Verderb kommerziellen Erfolg anzustreben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Soul Return – “Soul Return”

(mh) Zwei außergewöhnliche musikalische Seelen – Kellie Rucker als Gesangs-Lady / Harmonika und JJ Holiday als magischer Slide-Gitarrist fanden als Soul Return zusammen, um Ihre erste gleichtitulierte CD auf dem herausragenden Dixiefrog Records Label zu veröffentlichen. Michael Barsimanto am Schlagzeug und Keith Karman on bass ergänzten das Studio-Line-Up. Das ist Soul & Mehr – Blues, Rock & Rock‘n Roll, spannend und abwechslungsreich im modernen Sound-Gewand zelebriert! Gute Laune, eine Verschönerung des Tages und die Lust zum Tanzen und Abrocken sind vom ersten Ton an garantiert! Den Rest des Beitrags lesen »

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Beth Hart & Joe Bonamassa – Black Coffee

(hwa) Es gibt Kritiker, die behaupten, Joe Bonamassa sei als sogenanntes Wunderkind des Blues überbewertet. Dem würde ich in Teilen zustimmen. Zumindest, was die Rezeption des Blues seiner Vorväter aus dem vergangenen Jahrhundert anbetrift. Liebeskummer und Ausbeutung auf riesigen Baumwollfeldern spielte man sich damals mit 3 x 4 Takten und viel Alkohol lakonisch schmerzhaft von der Seele. Das ist heutzutage kaum noch vermittelbar. Schönklang ist insofern ein wirkungsvoller Trick, den Blues durch zuckersüße Gitarrenlicks auch den Kids aus 2.0 schmackhaft zu machen. Wenn man so will, verlangt es die Musikindustrie geradezu. Und das hat Bonanamassa sowas von drauf! Aber gemach: Beim R&B und beim Soul ist er viel erdiger… Den Rest des Beitrags lesen »

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Belgian Nuggets 90s – 00s Vol.1

 

(KiS) Schon längst überfällig – mal wieder etwas aus belgischen Tiefen ausgraben und dem breiteren deutschen Publikum näher bringen. Bei MayWay Records erschien dieses Goldklümpchen schon vor einiger Zeit und enthält 20 kleine Goldkörnchen aus den Neunziger bis Zweitausender Jahren. Jeder Band wird auf Vinyl (2LP Gatefold) und CD (3-Panel Digisleeve) veröffentlicht. Die CD-Sammlung bietet einen umfassenden Überblick über die belgische Musiklandschaft zwischen etwa 1990 und 2010. Den Rest des Beitrags lesen »

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Erste Hörproben des am 04. Dezember erscheinenden Albums „Missing Pieces“ der Henrik Freischlader Band

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