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musikalisches schreibkollektiv

Entombed – Live Clandestine

(jm) „Clandestine“ war das zweite Studioalbum von ENTOMBED. Es erschien im November 1991 auf Earache Records. In dieser Zeit habe auch ich sehr viel Death Metal gehört: MASSACRE, ASPHYX, PESTILENCE, DISMEMBER, MORBID ANGEL und andere klangvolle Namen sind noch heute auf meinen fein säuberlich beschrifteten Musikkassetten zu finden, die heute eher ein Schattendasein fristen – das passt vom Licht eigentlich sehr gut zur Musik (aaarghhhhh) – und nur zu legendären Tape-Parties aus der Versenkung geholt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Youn Sun Nah – Immersion

(jm) Die koreanische Künstlerin ist mir erstmals durch ihre eigenwilligen Interpretationen von Metallica’s „Enter Sandmann“ und Nine Inch Nails „Hurt“ begegnet. Die Welt ist voll von sehr vielen schlechten Coverversionen. Youn Sun Nah verändert die Vorlagen jedoch so nachhaltig, dass die Lieder nicht nur neue Geschichten fernab der ursprünglichen Versionen erzählen, sondern sich in eigene Mysterien verwandeln, so dass man selbst bei einem inzwischen allzu zu oft gehörten Song wie „Enter Sandman“ völlig neue Welten entdeckt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dominic Miller – Absinthe

(jm) Ein Album mit dem Titel „Absinthe“ kann eigentlich nicht schlecht sein, oder? Als ein Freund des auserwählten Spirituosengenusses derart geistig vorbelastet, starte ich meine musikalische Bekanntschaft mit dem neuen Werk Miller’s – zunächst ohne den parallelen Konsum von Alkohol. Und tatsächlich hat der Gitarrist Dominic Miller ein Album geschaffen, das von einer ganz speziellen Atmosphäre geprägt ist. „Das erste, was mir in den Sinn kam, bevor ich irgendwelche Stücke schrieb, war der Titel“, schreibt er in den Liner-Notes. Aha… denke ich mir, da haben wir’s – ihm ging es also ähnlich, nur auf der anderen Seite – vor dem kreativen Prozess. Den Rest des Beitrags lesen »

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Omer Klein Trio – Radio Mediteran

(jm) Im April 2018 begegnet mir das OMER KLEIN TRIO zum ersten Mal live im Landsberger Stadttheater. Ein klassisches Jazztrio das auf mich gar nicht wie ein Jazztrio wirkte. Eher wie eine Rockband, nur ohne Gitarren, wenn ich mich an das sympathische Konzert mit Haggai Cohen-Milo am Bass, Amir Bresler am Schlagzeug und Omer Klein am Piano erinnere – soviel Witz, Spielfreude, Energie und Leidenschaft sprangen dort schon als wahres Funkenmeer auf das Publikum über. Den Rest des Beitrags lesen »

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Manu Katché – The Scope

(jm) Manu Katché ist ein musikalischer Kosmopolit. Seine musikalischen Wurzeln liegen in der Rockmusik. Obwohl der Ausnahmeschlagzeuger viel Jazzmusik gehört hat, hat er nicht so viel Jazzmusik in seiner Karriere gespielt und fühlt sich ebenso in Weltmusik und Pop zu Hause. Am bekanntesten ist Katché wohl für seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel bei dem er seit 1985 ständiges Mitglied seiner Studio- als auch seiner Livebands ist. Der Song „In Your Eyes“ des Album-Klassikers „So“ (1986) ist typisch für Katchés songprägendes, filigran groovendes Schlagzeugspiel. Neben Peter Gabriels Werk tragen hunderte von Studioeinspielungen und Livetourneen – unter anderem für Sting, Joni Mitchell, Dire Straits, Simple Minds, Tears for Fears, Jan Garbarek, Joe Satriani, Jeff Beck, Tori Amos oder Stephan Eicher – seine ganz spezielle Handschrift des Grooves. Den Rest des Beitrags lesen »

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Uluru – Acrophilia

(jm) Uluru oder auch Ayers Rock – der gewaltige Sandsteinmonolith inmitten des trockenen Red Centre in Australien – beeindruckt offenbar zahlreiche Rockmusiker, und ist auch namensgebend für das in Istanbul ansässige Stoner Rock-Trio. Seit der Gründung im Jahr 2015 sind bisher die beiden EP’s „Dazed Hill‘ und „Imaginary Sun“ erschienen, über Tonzonen Records wurde 2016 schon das erste Vinyl von „Imaginary Sun“ veröffentlicht. ULURU haben sich dem instrumentalen Rock verschrieben und jetzt liegt der erste vollständige Longplayer „Acrophilia“ vor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Electric Acid – TrouperspHEARe

electric acid cover(jm) Gleich zu Beginn des neuen Jahres erwartet uns ein Retro-Rock-Release, dass ebenso von den Rockmusik-Größen der Siebziger wie Led Zeppelin, Lynyrd Skynyrd und Deep Purple inspiriert ist, als auch von den Bands der Neuzeit wie Siena Root, Blues Pills oder DeWolff. Das ich das Electric Acid Debüt „TrouperspHEARe“ zum ersten Mal in Leipzig höre und dies gleichzeitig die Heimat der Band ist, darf in diesem Zusammenhang beinahe als reiner Zufall angesehen werden, wenn man außer Acht lässt, dass auch ich in der Region geboren und aufgewachsen bin. Den Rest des Beitrags lesen »

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fatsO – One by One

fatso cover(jm) Ein Typ im Anzug liegt kopfüber und offenbar bewusstlos in einer Badewanne, gefüllt mit bunten, bewusstseinserweiternden pharmazeutischen Erzeugnissen. Das Cover lässt zunächst keine weiteren Schlüsse zu, was mich bei fatsO erwartet. Von Hardcore über Metal bis hin zum Punk wäre wohl alles möglich. Volker meint, das ist vielleicht etwas für mein musikalisches Universum… Den Rest des Beitrags lesen »

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Black Voodoo Train – We Are Not In California

black voodoo train_this is(jm) Von der Münchner Band Black Voodoo Train gibt es seit einigen Wochen ein neues Album mit dem klangvollen Namen „Wir sind nicht in Kalifornien“. Wer die bayerische Landeshauptstadt kennt, wird wissen, dass da etwas Wahres dran ist. Vor allem, wenn man die Musik des psychedelischen Schienenfahrzeuges schon einmal gehört hat. Denn die passt auf den ersten Klang so gar nicht in die bayerische Landschaft.   Den Rest des Beitrags lesen »

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Jail Job Eve – The Mission

Jail Job Eve_The Mission cover(jm) „Let’s get back in the game, it has been years since we’ve been that strong. No, we want stay the same, but always stand together as one. Left our worries behind, willing to touch the sky. Who knows what we will find, If we don’t compromise…“ – Sängerin Victoria macht uns mit charismatischer Stimme gleich im Opener „Back In The Game“ unmissverständlich klar, was „The Mission“ für JAIL JOB EVE sein soll: Das nächste Kapitel auf Ihrem Weg zum Erfolg, den sie ganz offensichtlich mit großer Leidenschaft, unbändiger Energie, musikalischer Professionalität und Disziplin verfolgen. Den Rest des Beitrags lesen »

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