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musikalisches schreibkollektiv

R.I.P. Johnny Winter

johnnyDas Ganze hat angefangen im Jahre 1973 – mit dem Erwerb der Schallplatte „Still Alive And Well“ in einem düsteren Plattenladen in Amsterdam. Um genau zu sein, mit einer Bemerkung des langhaarigen Burschen, der neben mir stand und sagte, dass dies eine gute Wahl sei, denn es gäbe nun mal keinen besseren weißen Blues-Musiker als Johnny Winter. Definitiv nicht. Ich war tief beeindruckt und ließ die Platte zu Hause wochenlang laufen. „Ain`t Nothing To Me“ wurde zu meinem Lieblingslied.
Danach war es viele Jahre lang der Song „Rock And Roll Hoochie Koo…“, der in meiner persönlichen Johnny-Winter-Hitliste  ganz oben stand.
Aber zuletzt war es dann doch „Hoochie Coochie Man“.  Das war, als ich Johnny Winter letztmalig live sah. Im Mai 2007 in Filderstadt.  An diesem Abend ließ mich die das Herz berührende Version vor Ehrfurcht und Sentimentalität fast in Tränen ausbrechen. Denn in diesem Moment fühlte ich mich, als wäre ich gleichzeitig von gestern und von heute.
Danke, Johnny.
(..Rosie..)

Noch mehr Johnny Winter hier bei uns: The Johnny Winter Story

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These Raven Skies – These Raven Skies

these_raven_skies(jm) Als Volker mich fragte, ob ich nicht eine Rezension zum neuen Album von THESE RAVEN SKIES – einer kanadischen Classic Rock Band – schreiben möchte, zeigte ich erst mal Desinteresse. Classic Rock hab ich zuletzt in den Neunzigern gehört, das Thema ist für mich durch… Im Promotext las ich dann etwas von Jeff Martin – Moment mal, den Namen hab ich doch schon mal irgendwo anders gehört? Dann fiel es mir wieder ein: Jeff Martin von THE TEA PARTY, eine damals noch relativ unbekannte kanadische Band, die ich Mitte der Neunziger in einem kleinen Münchner Club bei einem Konzert entdeckte und deren Werk ich über viele Jahre verfolgte und lieben lernte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sophie`s Earthquake – S/T EP

Sophie coverDiesmal fängt die Rezension mit einer kleinen, sehr persönlichen Geschichtsstunde an. Diese Platte hat nämlich was besonderes an sich: Damals, als ich das erste Mal auf diesen schönen Blog aufmerksam gemacht wurde, war es genau dieses Album, das mich inspiriert hat und davon überzeugen konnte selber wieder in Sachen Schreiberei tätig zu werden.
Aber heißt das nicht, dass Sophie’s Earthquake das Werk schon vor einer ganzen Weile veröffentlicht haben? Ja, stimmt absolut, aber noch nicht auf Vinyl! Den Rest des Beitrags lesen »

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Starroy – Mixing The Pain

Starroy 1Led Zeppelin zum wiederholten Mal zum Gedenken? – Darauf scheinen sich ja viele Bands der Web 2.0 Generation geradezu manisch magisch zu berufen.
Dachte ich spontan, wurde aber in diesem Fall eines Besseren belehrt.
Es ist weit mehr als Led Zep.
Starroy aus Jonesboro, Arkansas, tanzen auf vielen Hochzeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sativa Root – EP

Sativa coverUm es kurz zu sagen: Sativa Root spielen instrumentalen Stoner Rock.

Aber halt! Bei wem jetzt alle Glocken im Gedanken an Karma To Burn schrill los bimmeln, der könnte leer ausgehen oder sich beruhigt zurücklehnen… Die Österreicher, die sich selbst wohlklingende Namen wie Stonerhead oder Fant gegeben haben, bedienen sich sehr viel weiter aus Schubladen des Dooms und des Psychs. Den Doom spürt man auf der Platte sehr schnell: Tiefe, dröhnlastigen Riffings, denen der typisch leichte Stoner-Groove fehlt und sich schwermütig dahin wälzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gareth Davies – The Spirit Garden

garethdaviescdFolk Rock, Singer/Songwriter aus UK

Gareth Davies, ursprünglich als Metal-Gitarrist unterwegs, legt nun also das absolute Kontrastprogramm auf den Tisch. Mit „The Spirit Garden“ agiert er auf der akustischen Singer-Songwriter Schiene. Und warum auch nicht? Denn mit dieser wundervollen 10-Track Zusammenstellung schickt er ein fein zurückgenommenes, akustisches Besinnungsalbum in die Welt.
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In Memoriam Rory Gallagher…..verstorben am 14.06. 1995

IMG_7692Meine musikalische Sozialisierung nahm Anfang der 1970er Jahre volle Fahrt auf. Und da waren zuerst Black Sabbath, Canned Heat, CCR, Deep Purple, Santana, TYA und einigen andere Täter. Aber dann! 1972 hörte ich zum ersten Mal eine mich völlig umhauende Performance von der Insel hinter der Insel, Bühnenkämpfer Rory und seine Jungs gaben mir den Rest. Sie zelebrierten den Blues, Folk, Jazz, Rag, Rock, Blues im Rock, Rock im Blues auf einzigartige Art und Weise. In großartiger Meisterschaft, immer nah an den Fans, phantastisch! Saxophon und Harp, Stratocaster und Telecaster, Gretsch und Esquire, Triolian Resonator und Flat Top Acoustic. Vox AC 30 und Fender Twin! R.I.P. Rory…….(Volker)

Mehr von Rory hier bei uns:
Rory Gallagher in der „Sounds“ 1975
Videokassette „Live in Cork“
Rory Gallagher Songbook
Autogrammkarte Rory Gallagher
Rory Gallagher – The Beat Club Sessions

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Rival Sons – Great Western Valkyrie

packshotDas die südkalifornischen RIVAL SONS bisher an mir vorbei gegangen sind, ist mir ein Rätsel, leben sie doch genau den Geist, den ich am Rock’n’Roll schätze – Spontanität, große Gefühle, Ehrlichkeit und schweißtreibende Live-Performances… Mastermind und Gitarrist Scott Holiday hat das noch ein wenig treffender in dem schönen Sinnbild „Rock and Roll… it needs to be a knife fight, not a choreographed knife dance!“ formuliert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Manny Ribera – Manny Ribera

Manny Ribera - Manny Ribera - ArtworkNa holla, das ist wirklich gut durchgerührte Musik, die Manny Ribera da auf ihrem gleichnamigen Album präsentieren. Andere Bands geben sich mit Einflüssen verschiedener Stile zufrieden. Hier die Sounds der Siebziger, ein wenig würziger dank rockig stampfender Riffs; da mal schwermütig, grungige Stimmung. Aber immer Hard Rock? Diesmal nicht.
Die Platte startet mit hart rumpelndem, stoner-lastigem Sound, der aber auch unmittelbar wieder durch den Einsatz der Stimme ad absurdum geführt wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hundred Seventy Split – H.S.S.

hundredseventycd(ro) Leo Lyons, der in den 60ern zusammen mit Alvin Lee „Ten Years After“ gründete, und Joe Gooch, der 2003 als Ersatz für Alvin Lee zur Band stieß, bilden zusammen mit Damon Sawyer an den drums „HUNDRED SEVENTY SPLIT“.
Das ist eine Kombination geballter Talente, die wahrlich perfekt funktioniert. Ein Trio, das es in sich hat und das einmal mehr zeigt, was mit Gitarre, Bass und Schlagzeug so alles möglich ist.
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